Pfarrkirche St. Margareta in EINSBACH
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Zwei Türme kennzeichnen das Ortsbild von Einsbach: Der spitze Turm der Wallfahrtskirche Heilig Blut und der quadratische, oben ins Achteck übergehende Zwiebelturm der Pfarrkirche St. Margareta, die ich auf dieser Seite vorstellen möchte. Die Pfarrkirche St.Margareta in Einsbach ist die ältere der beiden Kirchen und wurde um 1004 erstmals genannt. In der Konradinischen Matrikel von 1315 wird Einspach als Pfarrei "Eynspach" mit den vier Filialen Palsweis, Lauterbach, Überacker und Wiedenzhausen erwähnt. Die Kirche besitzt einen massigen, 42 m hohen Chorturm (der Chor ist im Erdgeschoss des Turmes untergebracht), dessen Grundmauern noch der Zeit der Romanik zugeordnet werden kann.
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Die letzten Renovierungen fanden 1980 und 2002 statt
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Innenausstattung Die Inneneinrichtung stammt überwiegend aus der Zeit um 1700. Die gewölbten Decken sind mit ornamentalem Rahmenstuck verziert. Der schmale Chor wird völlig vom barocken Hochaltar aus dem Jahr 1697 (Franz Prugger) ausgefüllt. Das Altarblatt zeigt das "Martyrium
der heiligen Margareta", der Patronin der Kirche. (J.Georg Hörmann,
1697). Die Seitenaltäre zeigen in Ölgemälden den "Martertod der heiligen Katharina" und die Anbetung der Heiligen Drei Könige (um 1712) |
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Mittelpunkt der Leonhardskapelle ist ein Altar mit Figuren der Heiligen Leonhard, Ulrich und Urban (1692).
Neben dem Altar steht der Taufstein aus
Rotmarmor (um 1670).
Ausführliche
Beschreibung
mit ikonographischen und kunsthistorischen Hinweisen
Die Gegend um Einsbach war schon in der Jungsteinzeit bewohnt. Darauf deuten Pfeilspitzen hin, die man 1965 bei Prack gefunden hat. Die Ortschaft Einsbach soll unbestätigten Überlieferungen nach schon im 8.Jh als Anisbach erwähnt worden sein. Die erste sichere Benennung stammt aus dem Jahr 1098 als es unter dem Ortsnamen Jinespahc (= Bachsiedlung eines Egino oder Igin) und im Jahr 1180 als Iginespahc in Urkunden auftaucht. Im 11. bis 12. Jh war es Sitz des Edelgeschlechts der Einsbacher,deren Burg an der Stelle des heutigen Zötzelhofens lag. Bis 1400 kam Einsbach in den Besitz der Eisenhofer, von denen die Hofmark, die Herrschaft über das ganze Dorf, an das Kloster Fürstenfeld überging.
Die Pfarrkirche St. Margareta wurde wohl im Jahr 1004 erstmals genannt. Nach anderen Quellen wird die Kirche erstmals in der Schenkungsurkunde aus der Zeit zwischen n1195 und 1200 genannt. Darin vermachte der Pfarrer und Dekan Udalschalk von Einsbach dem Kloster Schäftlarn einen Bauernhof in Eurastetten. Dafür wurde im Kloster eine jährliche Messe für den Schenker gelesen. Die Kirche besitzt einen Chorturm, d.h., der Chor=Altarraum ist im Erdgeschoss des Turmes untergebracht. Solche Kirchen wurden vor allem in romanischer Zeit (13.Jh) als Wehrkirchen errichtet. Die Grundmauern des Turms stammen auch noch aus dieser Zeit.
Konradinische Matrikel von 1315
In der Konradinischen
Matrikel von 1315 wird sie als Pfarrei "Eynspach" mit den
vier Filialen "Pallenswis, Lauterbach, Widenshausn, Überäch cum
sepulturis (mit Friedhöfen) et Antzhofen sine sepultura" (ohne
Friedhof) erwähnt.
Stiftung
für die Freisinger Domschola 1520
Seit 1495 war Ulrich Hochstätter der Einsbacher Pfarrherr. Er übte die
Seelsorge aber nicht selbstständig aus; diese Tätigkeit hatte er einem
Vertreter, Leutpriester oder Plebanus genannt, gegen Zahlung eines Lohns übertragen.
Aber er verfügte über die Einkünfte der Pfarrei, die rd. 6000
Münchner Pfennige, oder acht Mark Silber oder nach heutigem Wert rd. 6000
Euro betrugen. Im "Hauptberuf" war Hochstätter Domherr in Freising,
wo er auch wohnte. Am 22. April 1520 stiftete er rund 2/3 der Jahreseinnahmen
der Pfarrei Einsbach der Freisinger Domschola ("20 Goldgulden aus den
die Summe von acht Mark Silber nicht übersteigenden Einkünften der
Pfarrei Einsbach"). Die Domschola war zur Unterstützung der Domherren
bei Gottesdiensten gegründet worden und mussten durch Stiftungen finanziert
werden. Einen weiteren, sogar größeren Teil der Kosten musste übrigens
die Pfarrei Röhrmoos tragen.
Die Stiftung wurde "für ewige Zeiten" eingesetzt, beschnitt also auch die Einnahmen
der späteren Pfarrherren von Einsbach.
Sunderndorfer'sche Matrikel
Nach der Sunderndorfer'schen
Matrikel aus dem Jahr 1524 war die Pfarrei dem Ulrich Hochstetter
übertragen. Die Seelsorge in Einsbach versah aber Vikar Georg Schedl; er
betreute 600 Communicantes, d.s. Gläubige nach der Erstkommunion. Damit
gehörte Einsbach zu den größten Pfarreien des Dachauer Landes
(Vierkirchen 700, Indersdorf mit Kloster 700, Altomünster 500, Dachau 450,
Weichs 450, Sulzemoos 400). Sie hatte aber auch vier Filialen "s.Jacobi
in Lauterwach, s.Urbani in Balsweiss, s.Bartholomaei in Uberacker, Beatae Virginis
in Widentzhausen cum sepulturis" (mit Friedhöfen). Dazu kamen noch
zwei Kapellen "s.Salvatoris in Einspach und s.Udalrici in Antzhofen".
Das Pfarrhaus und die dazugehörenden Wirtschaftsgebäude besaßen
ausreichende Größe.
Dreißigjähriger Krieg
Aus dem Jahr 1630 -also aus einer Zeit kurz bevor der 30jährige
Krieg nach Bayern gekommen ist- hat sich noch ein Teil der Kirchenrechnung erhalten.
Interessant sind die Preise und Löhne, die für die Ausstattung und
die Dienstleistungen gezahlt wurden. So erhielt z.B. der Mesner für das
Läuten und das Aufziehen der Turmuhr 3 Gulden 42 Kr jährlich (Originaltext:
"Verner Jme Mesner von Leüttung deß Ave Maria in beeden Gottsheüsern,
auch unsers herrn Angst und von Richtung der Uhr"). Eine Maß Messwein
kostete 21 Kreuzer (kr), 1 Maß Johanniwein 16 kr (10 Jahre später
24 Kr), 1 Pfund Wachs 44 kr, 1 Pfund Schmalz 6 kr und 1 Lot roter Cermesin-Seidenstoff
44 kr.
Damals unternahm man alljährlich einen Bittgang nach Andechs und nach München.
Der Kaplan und der Vorsänger erhielten freie Kost. Den Fahnenträgern,
die das ganze Jahr über die "Fahnnen umb die Khirchen und auf alle
Khirchfahrten getragen" haben, gab man 3 Gulden, weil sich niemand fand,
der es umsonst tun wollte (Originaltext: "weils niemandt umbsonst thuen
wellen").
1630 erhielt die Wallfahrtskirche einen neuen Hochaltar. Alle übrigen fünf
Altäre in beiden Kirchen wurden im gleichen Jahr restauriert. Geörgen
Stuber, Kistler aus Dachau hat -so heißt es in der Kirchenrechnung- die
"gemauerthen Altär unnten her mit holzwerch sauber eingefasßt,
damit die Leinwath unnd andere Altar Ziehr nit also verdirbt".
1640 - mitten im 30jährigen Krieg- hat man einen zerbrochenen Kelch mit Patene eingeschmolzen und daraus einen neuen Kelch machen lassen. Das ist in der Kirchenrechnung zu lesen:
| Originaltext: "Demnach auch bey disem Gottshauß ein alt zerbrochner Kölch, ain solche Paten (= Patene) und ain Käpsl (= Hostienbehältnis) verhanden. Und nit mehr fieglich Zugebrauchen gewest, alß hat man für guet angesechen, ermelten (= oben genannten) Kölch, Paten und Käpsl mit desß Gottshauß nutzen Zuuerschmölzen und hierauß einen schönen Kelch, wie auch 1 Pixen (= Öldose zu dem Heyl.Crisamb (= crisamöl) mach Zelassen (=machen lassen), alß ist dem Goltschmidt in München, für macherlohn diser bayder stuckh (= für diese beiden Stücke) lauth seiner Zötl (= Zettel) bezahlt worden: 14 f 40 kr." |
Umbau 1654
1654 sind umfangreiche Baumaßnahmen dokumentiert, die mit einem Kostenaufwand
von 217 in der Pfarrkirche und der Wallfahrtskirche durchgeführt wurden.
Darunter waren die Friedhofsmauer, der Totenkerker (Beinhaus), Mauern und Dach
der Pfarrkirche, Ausbrechen von 2 Fenstern, Anbringen von Fenstergittern, eine
neue Pflasterung (durch Andreas Dilger) und Reparatur der durch die Schweden
beschädigten Kanzel. Dazu kam die Ausbesserung der roten Kirchenfahne und
der Kauf eines rot-weiß-geblumten Himmels (für Prozessionen). Auch
der "baufällige" Pfarrhof wurde für 200 Gulden wieder instand
gesetzt; dies können wir der Kirchenrechnung von Wiedenzhausen entnehmen,
weil von dort ein Darlehen für den Pfarrhofbau gewährt worden war.
Die Bauarbeiten waren sicher Ausfluss der Beschädigungen im 30jährigen
Krieg.
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Einsbacher
Votivkerze in Andechs
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![]() um 1700 |
Schmidt'sche Matrikel
1738/40
In den Jahren 1738 bis 1740 besuchte der Kanonikus
Schmidt aus Freising die Pfarreien der Diözese und erstellte die nach ihm
benannte Schmidt'sche
Matrikel.
Über die Pfarrei "s.Margaritae in Einspach" berichtete
er: Das Präsentationsrecht ( = Vorschlagsrecht für die Besetzung
einer Pfarrerstelle ) liege monatlich abwechselnd beim Bistum Freising und
beim kurfürstlichen Hof in München (=Monatspfarrei; dabei konnte
der Bischof einen neuen Pfarrer bestellen, wenn der Vorgänger in den sog.päpstlichen
Monaten-ungeraden Monaten wechselte oder verstarb, andernfalls der Herzog).
Der aktuelle Pfarrer heiße Franciscus Salesius Schwaiger, der 1731 eingesetzt
worden sei. Das Pfarrhaus in Einsbach und die dazugehörenden Wirtschaftsgebäude
seienneu und deshalb in sehr gutem baulichen Zustand. Die Pfarrei hätte
im Übrigen drei kleinere Bauernhöfe Widum Höfe, die den Geistlichen
als wirtschaftliche Grundlage dienten: "drey Widumb-Güetter, als nemblich
ain stüftbahres halb Juchart-Güettl zu Einspach, ain grundt- und stüftbahrer
Hoff zu Iberakher und ain halbes Höfel zu Widenzhausen". Die Zahl
der Gläubigen war in den ergangenen 200 Jahren trotz der verheerenden Auswirkungen
des 30jährigen Krieges in dieser Gegend von 600 auf 914 gestiegen. Die
Steigerung war aber geringer als im Durchschnitt der Pfarreien des Dachauer
Landes. Doch noch immer gehörte Einsbach zu den größten Pfarreien
im Gebiet des heutigen Landkreises (Vierkirchen 1360, Indersdorf 1165, Dachau
1155, Altomünster 1100, Sittenbach 896). Die Pfarrei hatte acht Filialkirchen
und -kapellen (Überacker, Marienkapelle bei Überacker, Heilig-Blut
in Einsbach, Wiedenzhausen, Palsweis, Lauterbach, Schlosskapelle Lauterbach
und die Ulrichskapelle in Anshofen".
Die Pfarrkirche selbst wird als sehr dekorativ beschrieben. In ihr standen
vier Altäre. Der Hochaltar war der Kirchenpatronin Margareta geweiht; in
ihm befanden sich eine Kreuzpartikel und Reliquien der hl.Margareta. Die beiden
Seitenaltäre hatten die hl. Katharina und die Dreifaltigkeit, der Altar
in der Kapelle den hl.Leonhard als Patrone. Gottesdienste wurden in Einsbach
an zwei Sonntagen, am dritten in Lauterbach abgehalten, außerdem an den
Apostelfesten und an den Festen anderer Heiliger. Das Kirchweihfest fiel auf
den zweiten Sonntag nach Michaeli (29.Sept), das Patrozinium auf den 20.Juli.
Im Friedhof stand ein Beinhaus. Im Turm hingen drei geweihte Glocken. Die Einnahmen
verwalteten der Pfarrer und der Landpfleger von Dachau. Der Bericht schließt
mit dem Satz: "Das Vermögen dises Pfarr-Gottshauses mit Einschluß
des heilgen Blueths-Gottshauses hat in letzter Rechnung 3198 fl. (=Gulden),
50 kr.(=Kreuzer) und 1 1/2 hl.(=Heller) betroffen". Das war
ein relativ hoher Betrag.
Umbau 1850
Im Jahr 1850 schließlich hat man nach Plänen des Dachauer Baumeisters
Hergl die letzte große Baumaßnahme ergriffen, von der man aber das
Ausmaß nicht sicher kennt: Entweder wurde nur die Portalvorhalle angebaut
oder aber -das ist wahrscheinlicher- das Kirchenschiff zusätzlich nach
Westen verlängert und die Empore neu errichtet. Jedenfalls ist die Empore
ein Bau des 19.Jh.
Pfarrbeschreibung
1874
Um das Jahr 1870 hat der Dombenefiziat Anton Mayer eine Statistische Beschreibung
des Erzbisthums München-Freising erstellt und 1874 als Buch veröffentlicht.
Über die Pfarrei Einspach schreibt er:
Geographie: Die Pfarrei hat 1059 Seelen in 175 Häusern (= große
Pfarrei). Davon wohnen aber nur 229 Gläubige (in 40 Häusern) im
Ort Einsbach selbst, die Übrigen in Lauterbach 260 (49), Palsweis 114 (18),
Priel 47 (6), Überacker 253 (43), Winden 29 (2) und in 10 weiteren Weilern
und Einöden. Bis 1841 gehörte auch Wiedenzhausen zur Pfarrei. Die
Pfarrei hat einen Umfang von mehr als 5 Stunden. Der nördliche und westliche
Theil hat besonders viele Hügel und sumpfigen Boden, die Wege sind in der
ganzen Pfarrei nach Regen meist sehr übel gangbar".
Pfarrei: "Einsbach ist eine Wechselpfarrei". Das
Präsentationsrecht hatte sich also gegenüber 1738 verändert.
Wie auch andere Pfarreien in Bayern war auch Egenburg
am 26. Juli 1830 von einer Monatspfarrei in eine Wechselpfarrei umgewandelt
worden. Nun wechselte das Recht, einen guten Posten an die eigene Klientel
vergeben zu können, nach
jedem Erledigungsfall zwischen dem Bischof in Freising und dem Kurfürsten in
München.
Die Kirchenrechnung weist bei 3263 Gulden Einnahmen und 1113 Ausgaben einen
Reinertrag von 2150 Gulden auf. Das Onus-Capital (= langfristige Schulden)
beläuft sich auf 7600 Gulden. Sie waren 1857 für die Renovierung der
Oeconomie-Gebäude des Widdums (= Pfarrbauernhof) aufgenommen worden.
Ein Jahr vor den Oekonomie-Gebäuden war das aus der ersten Hälfte
des vorigen Jahrhunderts (= 1700-1750) stammende Pfarrhaus gründlich
reparirt worden. Es ist ein solides, geräumiges, ansehnliches Gebäude.
Das Widdum, umfasst eine Grundfläche von 107 Tagwerk (= 36 ha).
Zu den Pfründegebäuden gehört auch das an den Gottesacker angebaute
sog. Cooperatorhäuschen, das, zur Zeit unbewohnt, provisorisch zur Aufbewahrung
von Kirchengeräthschaften überlassen wird. Der Cooperator wohnt im
Pfarrhause. Ebenso ein Coadjutor, der 1858 zunächst wegen der Schulschwestern
und später auch wegen der Gutsherrschaft in Lauterbach angestellt wurde.
Die Kosten dafür trägt eine Stiftung von 4300 Gulden der früheren
Gräfin Johanne von Hundt, verwitwete Röckhel, seit 1.Mai 1865 Nonne
in Dietramszell.
| Kirche: Die Pfarrkirche liegt an der Distriktsstraße von Bruck nach Sulzemoos. Erbauungsjahr unbekannt. Scheint 1705 umgebaut worden zu sein. Über die Consecration liegt keine Urkunde vor. Jedoch finden sich in der Kirche eingerahmte Holztafeln, welche besagen, daß der Hochaltar nebst dem Leonhards-Altare vom Bischofe Johann Franz v.Freising am 24.Mai 1705, die 2 Seiten-altäre aber von demselben am 26.Sept.1707 consecrirt worden seien, sohin wohl auch die Kirche selbst, wenn es nothwendig war. Stillos. Geräumigkeit beschränkt. Kuppel-Thurm. Derselbe ist massiv und älter als die Kirche. Unter ihm steht der Hauptaltar. 3 Glocken. Die älteste vom Jahr 1436 ohne Gießer-Namen. Die anderen Glocken stammen von Langenegger u. Ernst in München (1727) und von Regnault ebenda 1795. 4 Altäre, 2 fix, 2 mit Portatile. Der lapis insertus (= der Altarstein) auf dem Leonhards- und Katharinenalter war locker geworden, und wurden selbe durch Portatile ersetzt. Orgel mit 6 Registern. Die Leonhardscapelle mit ihrem Altare ist an die Kirche angebaut. Stiftungen: 14 Jahrtage, 13 Jahrmessen, 4 Aemter und 36 Quatembermessen (Quatembertage sind Mi, Frei, Sa nach: 1.Fastensonntag, Pfingsten, 3.Septembersonntag und 3.Adventssonntag). Bittgang nach Andechs am Vorabend von Christi Himmelfahrt. Meßner und Cantor ist der Lehrer. Kirchenvermögen: 13.700 Gulden. |
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Im Jahr 1929 wurde die Kirche
innen und 1935 außen restauriert. Darüber sind Zeitungsmeldungen
aus der damaligen Zeit vorhanden (klicken Sie hier...)
Die letzte Renovierung fand 2002 statt (Neuanstrich, Vergoldung des Turmkreuzes
mit Kugel, Uhren, Spenglerarbeiten - das Foto oben zeigt noch den alten Zustand).
Dabei wurde auch der Turm neu vermessen: Er ist genau 41,85 Meter hoch.
Berichte
aus der Pfarrei
Die Dachauer Zeitungen haben in den letzten 120 Jahren immer wieder aus
dem Pfarrleben berichtet. Diese Berichte befassen sich nicht unmittelbar mit
den Kirchengebäuden, vermitteln aber einen ergänzenden Eindruck aus
der damaligen Zeit. Dabei handelt es sich um Berichte über neue Pfarrer,
Jubiläen,
Restaurationen und sogar einen Unfallbericht am Pfarrhof wie in Einsbach. Wenn
Sie daran interessiert sind, klicken Sie hier...
Die Kirche liegt zentral im Dorf inmitten eines
ummauerten Friedhofs.
Das vierjochige
Kirchenschiff stammt noch aus gotischer Zeit; es wird außen durch
dreifach abgetreppte Strebepfeiler
gestützt. Über dem Strebepfeilern ist ein einfaches Gesims
zu erkennen, das die Höhe des Kirchenschiffs bis zur Anhebung im Jahr 1688
anzeigt. Der Chor ist im Erdgeschoss des massigen Turmes untergebracht
(Chorturmkirche). Er ist gegenüber dem Kirchenschiff stark eingezogen
und schließt naturgemäß gerade. Auf
der Nordseite des Schiffes sind die Leonhardskapelle
(ebenfalls mit Strebepfeiler) und unmittelbar anschließend die Sakristei
angebaut. Beide Gebäudeteile sind unter einem quergestellten Pultdach zusammengefasst.
An der westlichen Giebelseite steht seit 1850 ein Vorbau, der das Portal
vor Witterungseinflüssen schützt. Die Zugänge zum Portal liegen
auf der Nord- und Südseite.
Der
42 Meter hohe Turm besitzt 4 Giebel, über denen sich der kurze,
reich gegliederte, achteckige Aufsatz mit der Zwiebelhaube erhebt.
Der Dachstuhl ist mit "1886" datiert.
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Hinweis: Woher die so typisch bayerisch-barock anmutende Zwiebelform kommt, ist erstaunlicherweise nicht geklärt. Einige der Experten vermuten, dass sie eine Nachahmung und Weiterentwicklung der im 7.Jh errichteten Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem (Felsendom) und somit arabischen Ursprungs ist. Damals glaubten europäische Baumeister, die Kuppel stamme noch vom Tempel Salomons und verbanden mit ihr die Vision vom himmlischen Jerusalem. Andere Kunstexperten sehen in der Zwiebel eine Weiterentwicklung der byzantinischen Kuppel, die auch in Russland großen Anklang fand. Fest steht jedoch, dass die ältesten zwiebelförmigen Kuppeln in Bayern die der Münchner Frauentürme sind (1525). Weite Verbreitung fand die Zwiebel als Bauform aber erst im Italien der Renaissance und bei uns in der Barockzeit nach dem 30jährigen Krieg. Ihre Form -unten bauchig, oben spitz- passte wunderbar zur Kunstauffassung und zum Lebensstil des Barocks und galt "als Synthese aus der Bewegung ins Übersinnliche und dem Verharren in den Wölbungen des Sinnlichen". |
In
der Glockenstube hinter den Schallfenstern hängen drei Glocken.
Die mit einem Durchmesser von 78 cm kleinste ist auch die älteste Glocke.
Sie wurde im Jahr 1433 (1436) von einer unbekannten Gießerei gegossen;
sie trägt die interessante Aufschrift 'In deren heiligen Margerden eren.hus
aus'. Es war also eine jener Glocken, mit der man das 'Hußaus' (= Polizeistunde)
läutete. 1730 hatte der Schmid Thomas Grueber die Glockenstühle und
die Cronstöckh der Glocken in beiden Kirchen erneuert. Dabei wurde er von
"Glockenumhängern" aus dem Salzburger Land unterstützt.
Neben der Margaretglocke hängen die 1795 von Nikolaus Regnault (Durchmesser
97 cm) und 1950 von Czudnochowsky in Erding (Durchmesser 83 cm) gegossenen Glocken.
Max Gruber hat bei seinen Untersuchungen über die im Amperland tätigen
Glockengießer festgestellt, dass die Pfarrei Einsbach weitere Glocken
im Jahr 1719 (von Anton Benedikt Ernst und Johann Matthias Langenecker/München)
und 1727 (Johann Mathias Langenecker -Urbanglocke-) erworben hatte. Diese Glocken
werden auch bei Anton Mayer genannt. Sie dürften dem Einschmelzen im Ersten
und Zweiten Weltkrieg zum Opfer gefallen sein.
Die ältesten Glocken im Landkreis finden in einer Zusammenstellung, wenn
Sie hier klicken ...
Innenausstattung
Die Pfarrkirche ist geräumig. Die Decken sind nicht ausgemalt, sondern zeigen einen frühbarocken, sehr plastischen, ornamentalen Rahmenstuck mit Eierstab-, Perlstab- und Blattstabmustern. Der farblich in rosa, gelb und grüngrau abgesetzte Stuck wurde um 1690 von einem unbekannten Meister erstellt. Über der Empore wurde er um 1880 dem barocken Stil nachempfunden. 11 Fenster (mit bleigefassten Goetheglas) erhellen den Innenraum.
Der einjochige, enge Altarraum besitzt ein böhmisches Kappengewölbe, das auf Wandkonsolen endet.
Der 4,4 Meter breite Altarraum wird optisch fast völlig von dem raumhohen, schwarz gefassten Choraltar ausgefüllt. Er wurde 1697 vom Dachauer Kistler Franz Prugger geschaffen und am 24.5. 1705 durch den Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing geweiht. Die Stipes, der Altarunterbau, auf dem die Mensa, die Tischplatte, aufliegt, ist mit Holz in Tumbaform verkleidet. In der hohen Predellazone dominieren marmorierte Füllungen mit Cheruben links und rechts. Vier gedrehte Säulen mit Kompositkapitellen tragen ein verkröpftes Gebälk mit Segmentbogengiebeln und Ziervasen. Der Altaraufbau (Retabel) ist mit reichem Akanthusdekor geschmückt. Über der zurückgesetzten Mittelnische eine Inschriftenkartusche mit dem Text "St.Margareta".
Das
Altarblatt (mit Ölfarbe auf Leinwand) zeigt das "Martyrium
der heiligen Margareta", der Patronin der Kirche. Gemalt wurde es im Jahr
1697 (Signatur unten links: "J.Hörmann pinxit 1696") vom Dachauer
Künstler (und späteren Bürgermeister) Johann Georg Hörmann
(1672-1749), der auch die große Sonnenuhr an der Dachauer Jakobskirche
geschaffen hat.
Im Bild kniet Margarete
mit entblößten Schultern an der Richtstätte. Der Henker holt
mit großem Schwung zum tödlichen Schwertstreich aus. Auf Wolken thront
Christus mit dem Kreuz im Arm und sendet einen Gnadenstrahl zur Märtyrerin
herab. Die hl. Margareta (+305) aus Antiochien ist eine legendäre Märtyrerin.
Wegen ihres christlichen Glaubens wurde Tochter eines heidnischen Priesters
vor Gericht gestellt; Margareta wurde mit Fackeln angesengt und in siedendem
Öl gekocht und schließlich geköpft. Nach der Legende soll ihr der Teufel
als ein riesiger Drache erschienen sein, um sie zu verschlingen. Aber er wurde
zerbrochen durch das Kreuzzeichen, das Margareta über ihn machte.
| Hinweis: Der Drache ist ein Wesen, das viele Völker in ihren Mythen (Lindwurm) kennen. In China gilt er als glücksbringend, bei uns im Westen als Bedrohung. Sein Name kommt vom Griechischen drakon = "furchtbar Blickender". Im Alten Testament wird er als Verkörperungen des Bösen und als Teufel bezeichnet. In der Apokalypse bedroht er die Frau, die gerade ein Kind geboren hatte. In der religiösen Kunst wird er häufig zusammen mit dem hl.Michael, dem hl. Georg und der hl.Margarete abgebildet. Bei frühen Darstellungen ist der Drache meist schlangenartig und oft mehrköpfig wiedergegeben, seit dem Spätmittelalter eher echsenförmig, oft mit Fledermausflügeln und feurigem Atem. Alte Drachen-Darstellungen sind Sauriern oft erstaunlich ähnlich, als ob es ein Urwissen von der Existenz dieser prähistorischen Tiere geben würde. |
| Hinweis: Apollonia ist eine legendäre Person. Apollonia ist eine legendäre Person. Sie wurde der Legende nach während der Christenverfolgung um das Jahr 250 auf vielfache Weise gefoltert. Unter anderem schlug man ihr alle Zähne aus (deshalb ist sie Helferin gegen Zahnweh und wird -wie hier in Einsbach- meist mit einer Zahnarztzange dargestellt). Barbara ist eine legendäre Person. Das bildschöne Mädchen soll von ihrem heidnischen Vater, dem reichen Dioskuros von Nikomedia, während einer längeren Geschäftsreise in einen Turm geschlossen worden sein, um sie am Heiraten zu hindern. Als der Vater zurückkam und merkte, dass sie Christin geworden war, ließ er sie martern und enthauptete die Tochter selbst. Vor dem Tod hatte Barbara Gott öffentlich gebeten, dass alle, die der Passion Christi gedenken, vom Gericht Gottes verschont werden mögen. Der Kelch mit Hostie in ihrer Hand versinnbildlicht die einem Sterbenden gereichte letzte Kommunion (Viatikum) und verweist auf ihre Funktion als Sterbepatronin. Die Abbildung der hl.Barbara nur mit Kelch ist bei uns erst seit dem 15.Jh. üblich (vorher immer mit Turm). Die immergrünen Blätter des Palmzweigs in ihrer Hand symbolisieren das ewige Leben und den Sieg des Glaubens über das Heidentum. Die Palme ist -schon seit der Antike- Zeichen der sieghaften Vollendung und des Triumphs. Dies hat man für die christlichen Märtyrer übernommen. Zudem berichtet Johannes in der Geheimen Offenbarung: "... sie standen in weißen Gewändern vor dem Thron und vor dem Lamm und trugen Palmzweige in den Händen" (Offb 7,9). |
Der
Tabernakel mit sechs kleinen, gedrehten Säulchen, besteht aus Holz
und ist farbig gefasst (=bemalt). Die Türen wurden in neuerer Zeit ausgetauscht.
Im übrigen wurde der Tabernakel gleichzeitig mit dem Altar erstellt (1697).
Neben dem Tabernakel stehen kleinere Figuren
der Heiligen Augustinus (oder
Ulrich ?) im Bischofsornat und Nikolaus,
ebenfalls im Bischofsornat mit einem Buch unter dem Arm, auf dem 3 goldene Kugeln
liegen, Katharina und Barbara (um 1700).
| Hinweise:
Augustinus ist der bedeutendste der vier lateinischen Kirchenväter.
Er wurde am 13.11.354 zu Tagaste in Numidien (Nordafrika) geboren. Auf allerlei
Irrwegen gelangte er zum christlichen Glauben und wurde 387 vom hl.Ambrosius
in Mailand getauft. 394 wurde er zum Bischof von Hippo bei Karthago geweiht.
Durch seine zahlreichen Schriften entwickelte er sich zum geistigen Führer
der abendländischen Kirche. Er starb am 28.8.430 während der Belagerung
Hippos durch den Vandalenkönig Geiserich. Nikolaus
war um das Jahr 300 Metropolit von Myra. Während der bald darauf einsetzenden
Christenverfolgung wurde er um 310 gefangen genommen und gefoltert. Er überlebte
und nahm 325 am 1. Konzil von Nicäa teil.Verbreitete
Legenden über Nikolaus erzählen: In einer verarmten Familie konnte er durch
gezielte Geldgeschenke (3 Goldkugeln), die er heimlich durchs Fenster und
durch den Kamin in die darin aufgehängten Socken warf, verhindern, dass
der Vater seine drei Töchter zur Prostitution bewegen musste. Katharina, die Königstochter aus Zypern, ist eine legendäre Gestalt. Sie soll im Jahr 306 wegen ihres Glaubens und ihrer großen Überzeugungskraft ausgepeitscht und gerädert und -als das Rad zerbrach- enthauptet worden sein. Seit dem ausgehenden Mittelalter gehört sie zu den beliebtesten Heiligen in unserer Gegend. |
Der Altarauszug ganz oben auf dem Choraltar mit Segmentbogengiebel enthält ein Ölbild (auf Leinwand) des hl.Florian. Es wurde wohl -wie das Altarblatt- von J.G.Hörmann gemalt.
In die Wände des Chorraums, des Kirchenschiffs und der Vorhalle sind sieben Epitaphe für verstorbene Pfarrer eingelassen:
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für Pfarrer Johannes
Co....., gestorben am 10. Dezember 1600 (Stein aus Rotmarmor, Größe
158 x 77 cm, Chor Nordwand). |
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für Pfarrer Mathias
Schiessl (Schießer), gestorben am 3.Mai 1626. Er war seit 12.12.1603
Pfarrer von Einsbach. (Stein aus Rotmarmor, Größe 99 x 49 cm, Chor Südwand. Der Verstorbene ist auf dem Grabstein als bärtiger Mann dargestellt, der vor dem Kruzifix kniet. |
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für Pfarrer Franz Salesius Schwaiger,
gestorben am 22.Juli 1746 (Solnhofener Stein, Größe 117 x 81
cm, Schiff Südwand). Seit 18.10.1731 Pfarrer und später auch
Kammerer des Kapitels Egenhofen. Er hat 1733 den Pfarrhof neu aufgebaut,
der die große Summe von 3250 Gulden kostete, die er monatlich mit
100 Gulden abstottern musste. Dieser Ökonomiepfarrhofes hielt bis 1956. |
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für Pfarrer Amadeus Ignatius Oefele, investiert als Pfarrer am 29.5.1768, gestorben am 26.Januar 1781 (Marmor, Größe 92 x 52 cm, Schiff Nordwand). Öefele hat 1733 die Schloßkapelle in Lauterbach benediziert |
- für drei verstorbene Pfarrer um 1985 (heller Marmor, Größe 98 x 70 cm, Vorhalle).
| Hinweis: Epitaphe gibt es in unseren Kirchen erst seit dem 14. Jh. als Gedächtnismal für einen Verstorbenen in Form einer Steinplatte, die innen oder außen an der Kirchenwand senkrecht aufgestellt wird. Epitaphe (griech. Grabinschrift) wurden für diesen Zweck eigens angefertigt; sie sind keine früheren Grabplatten. Das Epitaph ist auch kein Grabmal, weil sich weder dahinter noch darunter ein Grab befindet. |
| Hinweis: Das rote Öllämpchen, das stets im Altarraum brennt, gilt oft als Erkennungsmerkmal eines katholischen Gotteshauses. Früher gab es solche Lichter nur an den Märtyrergräbern. Mit der wachsenden Verehrung der aufbewahrten Eucharistie hat sich etwa seit dem 13. Jh der Brauch des "Ewigen Lichtes" vor dem Tabernakel, wo das Allerheiligste aufgewahrt wird, herausgebildet, nachdem der Johanniter-Ritterorden das Ewige Licht von den Kreuzzügen aus dem Heiligen Land mitgebracht hatten. Durch sein dauerndes Brennen weist es darauf hin, dass in der Kirche geweihte Hostien aufbewahrt werden. Meist sind die von der Decke herabhängenden Ampeln aus Silber oder versilberten Material gebaut, in eleganten Formen und mit vielen grazilen Verziehrungen versehen. |
Der Zelebrationsaltar (Volksaltar) wurde um 1970 aufgestellt. Er ist stilistisch der barocken Altarausstattung nachempfunden.
| Hinweis: Der Zelebrationsaltar ist eine Rückkehr zu den Wurzeln der Eucharistiefeier. In der Anfangszeit des Christentums konnte zur Eucharistiefeier zunächst jeder beliebige Tisch dienen, doch bereits im 4. Jahrhundert wurde ein fester Altar in die Kirchen eingebaut. Er war frei aufgestellt und von allen Seiten zugänglich. Der zelebrierende Priester stand hinter dem Altar, sodass seine Handlungen während der Messfeier für die ganze Gemeinde sichtbar waren. Als der Altar dann im 11.Jh eine Rückwand mit hohen Altaraufbauten (Retabel) erhielt und weiter an die Ostwand rückte, wandte der Priester der Gemeinde den Rücken zu. Dies ist in der katholischen Kirche durch eine Liturgiereform erst vor 40 Jahren wieder rückgängig gemacht worden. |
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Neben
dem Zelebrationsaltar steht das Ambo,
von dem aus die Lesung, das Evangelium und die Predigt verkündigt
und vorgetragen werden. Das Ambo ist aus schwarzem Holz gefertigt und
teilvergoldet.
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Unter dem Pult ist eine mit Akanthusranken verzierte Muschel angebracht. |
Die Bezeichnung des Langhauses als Kirchenschiff
ist darauf zurückzuführen, dass die Kirchenväter die Gemeinschaft der Glaubenden
als Schiff bezeichneten, das die Gläubigen aus dem Sturm der Zeit und den gefährlichen
Wogen des Schicksals rettet.
Das Langhaus in Einsbach ist mit einem Gewölbe überdeckt, das mit
frühbarockem, sehr plastischen, ornamentalen
Rahmenstuck geschmückt ist. Die Gewölbekonsolen
sind in Form von mehreren übereinander gelagerten Kapitellen gestaltet.
Die 210 cm breiten und fast raumhohen Seitenaltäre wurden 1704 (andere Quelle: 1712) vom Dachauer Maler Johann Georg Hörmann geschaffen. Die glatten Säulen mit den Kompositkapitellen sind blau-gold marmoriert und tragen ein verkröpftes Gebälk mit Sprenggiebeln. Die hochovalen Auszugsbilder werden von Cheruben begleitet. Säulen in der Kirche haben nicht nur statische Aufgaben. Sie sind auch Symbol für den Zusammenhang von Oben und Unten, sie verbinden Himmel und Erde. Deshalb ist die Säule vor allem an Altären eine beliebte Bauform.
Linker Seitenaltar
Das Altarblatt (Ölgemälde) aus dem
Jahr 1722 (1712 ?) zeigt den "Martertod
der heiligen Katharina" .
In der Bildmitte steht der Henker im roten Gewand und schwingt sein Krummschwert,
mit dem er soeben der auf dem Richtplatz liegenden Katharina den Kopf abgeschlagen
hat. Aus ihrem Hals strömt Blut. Über der Hinrichtungsszene halten
Engel auf Wolken die Märtyrerinsignien bereit. Unterhalb des Körpers
der Heiligen ist noch das zerbrochene Marterrad zu sehen. Links unten kniet
eine unverhältnismäßig kleine Gestalt im Priestergewand und
schaut mit gefalteten Händen betend zur Märtyrerin empor. Dabei handelt
es sich um den Stifter des Gemäldes, um Pfarrer Widmann. Die geringe Größe
der Figur wird in der Bildenden Kunst als
Bedeutungsperspektive bezeichnet. Das Größenverhältnis der dargestellten Personen
entspricht der Bedeutung, die der Maler oder der Auftraggeber den Personen zumisst.
Im Altarauszug ein hochovales Ölbild (auf Leinwand), das die Figur des Ecce Homo, des gegeißelten Heilands zeigt (um 1710/20).
Auf der Mensa, der Altartischplatte, steht eine barocke Figur des hl. Johannes Nepomuk, bekleidet mit Mozetta und Rochett. Die Mozetta, das mit einer Knopfreihe vorn geschlossene Schultertuch ist dem höheren Klerus vorbehalten. Das Wort kommt vom italienischen "abgeschnitten". Rochett (it.Rock) bezeichnet ein mit Stickereien verziertes weißes Hemd, das über dem schwarzen Talar getragen wird. In den Händen hält Nepomuk ein Kruzifix, dem er sich mit seinem Gesicht voll zuwendet, und einen Märtyrerpalmzweig. Die Figur wurde um die Zeit 1750/1760 geschnitzt.
| Johannes aus Pomuk, "ne Pomuk", war Ende des 14.Jh Generalvikar des Erzbischofs in Prag und machte sich wegen seines energischen Auftretens für die Rechte der Kirche beim König Wenzel unbeliebt. Der ließ ihn am 20. März 1393 gefangen nehmen, foltern, brannte ihn selbst mit Pechfackeln, ließ ihn durch die Straßen schleifen und schließlich in der Moldau ertränken. Die Legende berichtet, der eigentliche Grund sei gewesen, dass Johannes, der Beichtvater der Königin war, dem König keine Auskunft über die Sünden seiner Frau gab. Der Fundort der Leiche wurde durch eine Erscheinung von 5 Sternen geoffenbart. Sein Denkmal auf der Prager Karlsbrücke, das 1693 errichtet wurde, machte ihn zu einem der wichtigsten Brückenheiligen. Johannes wurde 1729 von Papst Benedikt XIII. heilig gesprochen und war deshalb während der Barock- und Rokokozeit als damals moderner Heiliger häufig abgebildet worden. |
Rechter Seitenaltar
Das Altarblatt des rechten Seitenaltars
zeigt das leider schon sehr nachgedunkelte Bild "Die
Anbetung der heiligen drei Könige (1712/13). Es ist mit "J.Hörmann
pinxit 1713" signiert.
Maria sitzt auf einer Art Thron oder erhöhtem Sessel und hält ihr
Kind auf ihrem Schoß. Jesus ist schon etwas älter und sitzt bereits.
Der älteste der Könige, ein Mann in kostbarem Mantel, ist vor Jesus
auf die Knie gesunken. Die Geste ist Zeichen der Anerkennung des größeren Herrschers,
des Kindes, das ihm mit der Hand ein Zeichen des Segens auf die Stirn schreibt.
Die übrigen Personen sind nicht deutlich zu erkennen. Hinter Maria könnte
Josef stehen; im Hintergrund recken wohl Bedienstete der Drei-Könige ihre
Köpfe, um das Geschehen beobachten zu können. Auch auf diesem Bild
ist die Stifterfigur (unten rechts) abgebildet.
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Hinweis: Die Bibel spricht nur von Magiern (Sterndeutern) aus dem Morgenland. Die Zahl wird darin nicht genannt. In frühen Schriften ist von bis zu 12 Magiern die Rede; durchgesetzt hat sich aber die Zahl drei, nach der Anzahl der Geschenke. Diese Geschenke versinnbildlichen die Würden Christi: Gold=König, Weihrauch=Gott, Myrrhe=Arzt, Tod, Erlösung. Ab dem 4.Jh, als das Weihnachtsfest eingeführt wurde, entstanden Legenden um die Herkunft der Magier. Zu Königen wurden sie erst um das Jahr 975 als ihnen die Künstler Kronen aufsetzten. Zur gleichen Zeit entstanden ihre Namen Kaspar, Melchior und Balthasar. Ab dem 12. Jh wurde einer schwarz dargestellt, weil sie die Bewohner der drei damals bekannten Erdteile und damit die ganze Welt symbolisieren sollten. Einige Apokryphen schildern den Besuch der Magier zwei Jahre nach Jesu Geburt; deshalb wird das Kind manchmal schon etwas größer dargestellt. Die Myrrhe, der kostbare, bitter schmeckende Saft des Myrrhebaumes wurde in der Antike wegen ihres aromatischen Geruchs hochgeschätzt. Die Myrrhe war Bestandteil des Salböls, das zu Zeiten Jesu verwendet wurde und wird auch für Kosmetika verwendet. |
Im Aufsatz ein Bild der schmerzhaften Muttergottes (Öl auf Leinwand,
um 1710/20). Das Schwert in Marias Brust erinnert das Simeonwort im Lukasevangelium
(Kap 2,35)bei der Darstellung im Tempel:
"Dir selbst wird ein Schwert durch die Seele dringen".
Auf der Mensa steht eine Marienfigur aus
dem Anfang des 18.Jh. Es handelt sich um eine Immaculata, mit einem Szepter
in der Hand und einem Sternenkranz um das Haupt. Ihre Füße stehen
auf dem Kopf der Schlange, die die Weltkugel umschlungen hat.
Zwischen linkem Seitenaltar und der Kanzel gelangt
man durch einen schönen Bogen in die Leonhardskapelle. Sie ist durch
ein Ziergitter vom Kirchenraum getrennt. Das Gitter aus der Zeit um 1700
ist in Durchstecktechnik gefertigt und mit gerundetem Geflecht aus blau gefassten
und teilvergoldeten Akanthusranken verziert.
Blickfang ist der aus dem Jahr 1682 (andere Quelle: 1692/93) stammende Kapellenaltar.
Er übertrifft mit 230 cm Breite sogar den Choraltar und ist raumhoch. Der
Altar wurde vom damaligen Pfarrer Urban Widmann gestiftet.
1887 hat man ihn wohl restauriert und überarbeitet. Damals wurden auch
die Skulpturen geschaffen.
Vier kannelierte und zwei gedrehte und mit Weinranken verzierte Säulen
tragen ein verkröpftes Gebälk mit Sprenggiebeln.
Am Auszug eine glatte und je zwei unterschiedlich große gedrehte Säulen.
Über der Mittelnische ein Cherub mit Inschrifttafel "Votiv Altare".
Gekrönt wird der mit Akanthus, Blüten und Früchten reich verzierte
Altar von einem Cherub.
In der Mitte steht die lebensgroße Figur des hl.Leonhard, des Patrons der Gefangenen und der Tiere. Zu seinen Füßen lugen unter der Kutte der Kopf eines Gefangenen und -auf der anderen Seite- der Kopf eines Rindes hervor.
| Hinweis: Leonhard lebte um das Jahr 500 als Einsiedler und später als Abt in Frankreich. Regelmäßig besuchte er die Gefangenen und erreichte für viele beim König Clodwig I. ihre Freilassung. Deshalb galt er ursprünglich als Schutzpatron derer, "die in Ketten liegen". Nach der Reformation wurde er Schutzpatron der Haustiere, weil man die Ketten, mit denen er abgebildet wurde, als Viehketten deutete. |
Flankiert wird St.Leonhard von Figuren des hl. Ulrich von Augsburg, des Patrons des Bistums Augsburg, sowie von St.Urban, dem Patron der nahe gelegenen Kirche in Palsweis und Namenspatron des Altarstifters Pfarrer Urban Widmann.
| Hinweise: Ulrich (890-973) war Bischof von Augsburg. Berühmt wurde er als Sieger über die räuberischen Ungarn auf dem Lechfeld bei Augsburg im Jahr 955. Ulrich baute dann die von den Ungarn zerstörten Klöster und Dörfer seines Gebiet wieder auf. Er selbst lebte bescheiden. Als er starb, wurde er mit dem Teppich, auf dem er auf der Erde zu schlafen pflegte, begraben. St.Urban soll Schüler des St.Gallus (nach dem das Kloster St.Gallen benannt wurde) gewesen sein und im 7. Jh. bei Heilbronn am Neckar gepredigt und dabei den Weinbau gelehrt haben. Nach der Legende errichtete er ein Kreuz, um das sich eine Weinrebe schlang. |
Der Tabernakel (1887) ist aus Holz gearbeitet und schwarz gefasst. Er wird von vergoldetem Dekor geziert. Auf der ebenfalls vergoldeten Türe ist ein Kelch zu erkennen.
Im Auszug wird ein heiliger Mönch dargestellt. Dem Habit (Mönchskutte) nach gehörte er zum Benediktinerorden.
In der Leonhardskapelle steht auch der 113 cm hohe Taufstein aus Rotmarmor (um 1670). Auf einem kräftigen, runden Schaft mit mehreren profilierten Schaftringen sitzt ein weit ausladendes, gebauchtes Becken mit einem Metalldeckel. Früher soll der Deckel ein auf Blech gemaltes Bild der Taufe Christi besessen haben.
Die Kanzel wurde im Jahr 1693 errichtet.
Der schwarz
gefasste und vergoldete Kanzelkorb ist nicht mehr polygon, wie dies zur damaligen
Zeit noch üblich war, sondern weist mit seinen Rundungen schon auf den
kommenden Stil hin. Der Korb ist durch kleine gedrehte Säulchen gegliedert
und trägt dazwischen drei hochovale Gemälde (Ölfarbe auf Holz),
die die Heiligen Franziskus (Predigt vor Vögeln, Predigt vor Fischen) und
Leonhard (segnet das Vieh) zeigen.
Der Schalldeckel ist mit einer kugel- und vasenförmigen Bekrönung
versehen.
| Hinweis: Die Predigt wurde in altchristlicher Zeit -ähnlich wie heute- von einem Ambo aus gehalten. Ab dem 13. Jh. hat man Kanzeln gebaut, die zumeist seitlich im Mittelschiff ihren Platz haben, dort, wo die Gemeinde versammelt ist. Von hier aus konnten die Prediger auch von oben herab sprechen, was ihren Worten größere Wirkung verleihen sollte. Spätestens seit dem 2.Vatikanischen Konzil 1962 werden sie nicht mehr benutzt. |
Zwischen Kanzel und Empore steht an der nördlichen
Seitenwand eine Figur des
hl. Franz Xaver (1920). Dieser Heilige war im
16.Jh Asienmissionar. Von Goa in Indien aus missionierte er auf mehreren Reisen
den fernen Osten (u.a.Japan und China).
Gegenüber steht eine Statue des hierzulande wenig bekannten Petrus Claver
(1920).
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Hinweis: Der Heilige (1580 bis 1654) war ein spanischer Jesuit, Missionar und Priester in Kolumbien. Petrus wirkte in der Stadt Cartagena, einem Zentrum des Sklavenhandels aus Afrika, 38 Jahre in selbstloser Nächstenliebe für die Sklaven. Er unterrichtete sie als Lehrer, führte sie in den Glauben ein, taufte und versorgte sie medizinisch. Weil er sich besonders der Kranken, Aussätzigen, Sterbenden und Gefangenen annahm, erhielt er den Ehrentitel "Apostel von Cartagena", wo er auch am 8. September 1654 starb. 1888 wurde er von Papst Leo XIII. heiliggesprochen und 1896 zum Patron der "Mission unter Negern" ernannt. Petrus Claver wird als Schutzheiliger Kolumbiens verehrt (Gedenktag 9.September). |
In der Seitenkapelle steht die Figur des Auferstandenen Christus. Sie wurde 1738 geschnitzt (am Rücken datiert).
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Gegenüber der Kanzel hängt das sog. Kanzelkreuz aus dem 16.Jh mit darunter stehender Mater dolorosa (um 1730) mit Krone, Schwert und Sternenkranz.
An den Seitenwänden der Kirche hängen Bilder der Kreuzwegstationen. Über das Alter und den Maler ist mir nichts bekannt. Die Kirchenbänke (rechts 11 , links 14 Reihen) besitzen Wangen mit akanthusartigem Schnitzdekor aus der zeit um 1700/1710. |
Einsbach besitzt eine große, geschwungene Doppelempore, die von jeweils zwei Gusseisensäulen unten und zwei Holzsäulen oben getragen wird. Die Brüstungen sind kassettiert und weiß verputzt. Die Emporen wurden wohl um 1850 anlässlich der Kirchenerweiterung neu errichtet.
Die Orgel stammt aus dem Jahr 1914 und wurde von Albert Schönle aus München, dem Nachfolger des bekannten Orgelbauers Maerz als zweimanualiges Werk mit acht Registern errichtet. Der Prospekt zeigt sich noch im Stil des Historismus. Schönle ersetzte drei Jahre später die an den Staat für Kriegszwecke abgelieferten Prospektpfeifen und führte auch eine weitere Reparatur des Instruments im Jahr 1920 aus.
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Disposition
der Orgel von 1914 (nach Brenninger -Stand 1975-): |
| Hinweis: Mit ihren vielen Pfeifen, die über ein Gebläse zum Klingen gebracht werden, steht die Orgel meist im rückwärtigen Bereich der Kirche auf der Empore. Sie hielt erst allmählich Einzug in die Kirche, weil sie bis in das 11. Jahrhundert als profanes (weltliches) Instrument galt, das für das höfische Zeremoniell verwendet wurde. Erst ab dem 13. Jh wurde es zur Regel, in allen bedeutenden Kirchen Orgeln zu errichten. Heute gehört eine Orgel zur Ausstattung fast jeder Kirche. Mit ihrer Klangvielfalt und Klangfülle trägt sie zur Verschönerung des Gottesdienstes bei. Der Orgelprospekt, die Schauseite der Orgel, wurde früher meist durch Künstler gestaltet. Im Barock und im Klassizismus, deren Epochen unsere ältesten Orgeln im Landkreis Dachau angehören, wurde der Prospekt mit reicher Ornamentik verziert. Heute setzt sich immer mehr der "offene" Orgelprospekt durch, der allein durch die harmonische Anordnung der Pfeifen wirkt. |
Eine Figur der hl. Margarete (um 1900) mit einem Kreuz in der Hand und einem Drachen, der sich um die Füße der Heiligen windet, steht im Pfarrheim.
Pfarrhof
Von der Geschichte des Pfarrhofs ist mir nicht
viel bekannt. Nach den vorhandenen Unterlagen hat Pfarrer Joh.Bapt.Stettner
während seiner Zeit als Pfarrer von Einsbach (24.2.1854 bis 25.10.1865)
die Ökonomiegebäude des Pfarrhofs neu errichtet. Da er nicht genügend
Geld hatte, musste er Schulden machen; "ad onus successorum" (zu Lasten
seiner Nachfolger) heißt es in den Kirchenbüchern. Aber schon sein
Nachfolger, Pfarrer Joseph Jäger tilgte die Schulden und ließ auch
noch ein neues Gewölbe in den Kuhstall einbauen.
Das Pfarrhaus, das Wohnhaus des Pfarrers wurde unter Pfr. Balthasar Gumpertsberger
(1954-1983) nach dem 2.Weltkrieg neu errichtet.
Bei Kanalbauten hat man vor einigen Jahren ein
unterirdisches Gangsystem mit charakteristischen Nischen in den Gangwänden
("Schrazllöcher") zwischen der Kirche und einigen Bauernhöfen
entdeckt. Mehr zu Schrazllöchern...
Hans Schertl
Quellen:
Dr.Martin v.Deutinger, Die
älteren Matrikeln des Bistums Freysing, 1849/50
Mayer-Westermayer, Statistische Beschreibung des Erzbisthums München-Freising,
1874
Amperbote vom 5.8.1882 (Installation Pfr Johann Rohrer), vom 11.04.1896 (Unfall
am Pfarrbauernhof),
vom 14.12.1929 (Innenrestauration),vom 11.9.1935 (Außenrestauration)
Alois Angerpointer, Eine Stiftung aus der Pfarrei Einsbach, Dachauer Nachrichten
v. 20.01.1964
Max Gruber, Die Kistlerfamilie Prugger aus Dachau, Amperland 1975/1
Georg Brenninger, Orgeln und Orgelbauer im Landkreis Dachau, Amperland 1975/3
Georg Brenninger, Orgeln in Altbayern, 1978
Max Gruber, Werkverzeichnisse der Dachauer Maler Johann und Johann Georg Hörmann,
Amperland 1980/4
Alois Angerpointner, In 100 Jahren nur vier Pfarrherren, Dachauer Nachrichten
vom 23.8.1983 (1697)
Alois
Angerpointner,
Der letzte Pfarrer hat heißen Draht zum Mond, Dachauer Nachrichten vom 25.08.1983
Festschrift
Sportschützengesellschaft Harmonie, 1984
Max Gruber, Im Amperland tätige Glockengießer, Amperland 1984/2
Josef Mass, Geschichte des Erzbistums München und Freising, 1986 (Wallfahrt
Andechs)
Dehio, Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Bayern IV, 1990
Gottfried Weber, Die Romanik in Oberbayern, 1990
Dr.Stefan Nadler, Kunsttopographie des Erzbistums München und Freising,
1992
Robert Böck, Kirchenrechnungen Landgericht Dachau, 1996 (Umbau 1654, Votivkerze
1730)
Info Siegfried Ketterl, Einsbach 2001 u. 2002
Dachauer SZ vom 30.1.2002
Eleonore
Philipp, Gedenken an Kaplan Johannes Zimmermann, 2005
29 Bilder: Hans Schertl
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23.10.2010