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St.Margareta
(von Antiochien) |
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![]() St.Margarete in Amperpettenbach |
![]() in Großnoebach/Pfarrei Haimhausen |
Nach anderer Überlieferung sah der Stadtpräfekt Olybrius Margareta Schafe hüten und begehrte die schöne christliche Jungfrau. Da sie sich standhaft weigerte, ließ er sie mit eisernen Kämmen reißen, mit Fackeln brennen und ins Gefängnis werfen. Mehrfach erschien ihr der Versucher als ein riesiger Drache und wand sich um sie, um sie zu verschlingen, aber er wurde zerbrochen durch das das Kreuzzeichen, das Margareta über ihn machte, sie entkam seinen Krallen unbeschädigt. Immer wieder wurde sie von den bei ihren Marter erlittenen Wunden wundersam gesund, das Volk erkannte dies, viele ließen sich daraufhin taufen. Schließlich zur Richtstätte geführt, betete sie vor ihrer Enthauptung für ihre Verfolger und alle, die in Zukunft ihr Gedächtnis anrufen würden, besonders die Frauen in Kindsnöten. Margareta ist eine der "Stimmen", von denen Jahrhunderte später Jeanne d'Arc geführt wurde. Mit Barbara und Katharina von Alexandria gehört sie zu den beliebten Nothelferinnen; zusammen mit Dorothea sind sie die vier "Virgines capitales", "die wichtigsten Jungfrauen". Für Bauern begann am Margaretentag früher die Ernte. |
![]() St.Margareta in Kleininzemoos |
Attribute: kleines Kreuz, Drache, Fackel
Patronin der Bauern, Jungfrauen, Ammen, Mädchen, Gebärenden, unfruchtbaren Ehefrauen; der Fruchtbarkeit; bei schweren Geburten, Gesichtskrankheiten und Wunden; gegen Unfruchtbarkeit
Bauernregeln:
Wenn es an Margareta regnet, kommt das Heu schlecht heim.
"Regen am Margaretentag / bringt viel Klag'."
"Gegen Margareten und Jakoben / die stärksten Gewitter toben."
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