zur
Landkreiskarte ausführl.Beschreibung
Kirchen
in der Gem.Erdweg
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Basilika Peter und Paul auf dem PETERSBERG
![]() Die Bezeichnung Basilika für die Kirche bezieht sich auf den Baustil (3-schiffig mit überhöhtem Mittelschiff)
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Kurzbeschreibung Die Basilika Peter und Paul auf dem Petersberg ist eine der ältesten, noch erhaltenen Kirchen aus romanischer Zeit in der Diözese München-Freising. An der Stelle wo sich die Römerstraßen von Augsburg nach Freising und Oberföhring gabelten, stand um das Jahr 1000 die Burg Gloneck, die 1103 von den Grafen von Scheyern den Benediktinern geschenkt wurde. Auf dem Petersberg hielt 1104 ein Konvent Hirsauer Mönche Einzug, der vorher in Bayrischzell und Fischbachau angesiedelt war. Die Kirche wurde um das Jahr 1104 von diesen Benediktinern aus Fischbachau erbaut und 1107 eingeweiht. Die Mönche hielten es aber nicht lange aus, sondern zogen 16 Jahres später nach Scheyern. Über die nächsten Jahrhunderte ist nur wenig bekannt. Im 18.Jh wurde die Kirche barockisiert und dabei erheblich umgestaltet. |
Diese Veränderungen wurden -bis auf das Türmchen über der Südapsis und die Bestuhlung- bei der großen Restaurierung 1907 wieder entfernt .Dabei entdeckte man unter 7 Putzschichten romanische Wandgemälde, legte sie frei und ergänzte sie. Die Seitenapsiden, in denen man keinerlei Gemäldereste fand, stattete man mit völlig neuen Bildern aus, die dem Hauptbild nachempfunden sind. (Einzelheiten über die Restaurierung erfahren Sie hier..). Nun sind die Wandgemälde zwar großenteils nicht mehr original, doch sie vermitteln auf einprägsame Weise die Schönheit romanischer Kirchenmalerei:
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In der Wölbung der Mittelapsis
Christus in der Mandorla als Allherrscher, Im Streifen darunter, links vom Fenster, das Martyrium des hl.Petrus, rechts das des hl.Paulus. Ganz unten eine sitzende Maria mit Kind (als Darstellung der Gottesmutter, der neuen Eva mit dem Heils-Apfel und als Symbolgestalt für die Kirche) inmitten großer Engel. Die rechte Apsis ist dem Ordensvater Benedikt gewidmet: links vom Fenster stürzt der Heilige auf dem Monte Cassino ein Götzenbild, rechts ist der Tod des Ordensgründers dargestellt. Das Gemälde in der linken Apsis zeigt den hl.Martin in der Mandorla, links die Mantelspende, rechts die Berufung zum Bischof. 12 Pfeiler -davon zwei Säulen und vier Pilaster- trennen die Kirchenschiffe. |
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An der Südwand steht auf einem Podest die aus dem Jahr 1520 stammende Holzfigur der Muttergottes. Sie wurde von einem Schnitzer aus dem Umkreis des Blutenburger Meisters geschaffen.
Interessant
sind auch
- das alte Holzkastenschloss des Eingangsportals, das aus dem Fröttmaninger
Kircherl am Autobahnkreuz München-Nord kam
- die Kirchenbänke aus der Zeit um 1775-95 mit schön geschnitzten
Rokoko-Wangen und mit Wappen der Wittelsbacher, des
Klosters Scheyern und der Könige von Aragon in Spanien
- die kupfernen Weihwasserbecken
von der Bildhauerin Eva Moshack aus München. Sie stehen auf einer 90 cm
hohen alten
Säule, die in oder an
der Kirche gefunden worden war.
| Wenn Sie eine Kirchenführung
vereinbaren möchten, klicken Sie hier....
oder wenden Sie sich ummittelbar an Frau Monika Mate in Erdweg |
Ausführliche
Beschreibung
mit
ikonographischen und kunsthistorischen Hinweisen
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Kirchengeschichte:
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Wandgemälde:
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Ausstattung:
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Geschichte
Gründung
Auf dem Petersberg, steil über dem Glonn- und Zeitlbachtal, erhebt sich
einer der ältesten, noch erhaltenen Kirchenbauten romanischer Zeit in der
Diözese München-Freising, die Basilika St.Peter und Paul. Im Jahr
1000 stand an dieser Stelle die Burg Gla(n)neck, die 1103 den Benediktinern
von den Grafen von Scheyern geschenkt worden war. Diese heute nicht mehr
erhaltene Burg am Schnittpunkt zweier Römerstraßen, deren Platz mit
der typischen Spornlage und dem Halsgraben an der Westseite noch sehr klar zu
erkennen ist, hatte wohl um 1100 ihre strategische Funktion verloren, weshalb
es sich anbot, sie in ein Kloster umzuwandeln.
Mönche aus dem Reformkloster Hirsau (die die Verweltlichung des Klosterlebens,
die Käuflichkeit geistlicher Ämter, die Verehelichung der Priester
und die Eingriffe der weltlichen Herrscher in die Kirche bekämpften) hatten
zunächst in Bayrischzell um 1077 ein Kloster gegründet. Das
verlegten sie bald darauf "wegen der unwirtlichen geographischen Lage und
der ungünstigen klimatischen Bedingungen" nach Fischbachau.
Gestiftet hatte die Klöster die Gräfin Haziga von Scheyern. Die Wittelsbacher
aus Scheyerner erwählten Fischbachau als Hauskloster.
Um 1104 beantragten die Mönche beim Papst Paschalis II erneut eine
Verlegung, dieses Mal zum Petersberg bei Eisenhofen. Dort war dem Orden vom
Graf Bertholt von Burgeck und Graf Otto II. von Scheyern, Verwandten der 1103
verstorbenen Haziga ein Stück Land geschenkt worden. Wiederum wurden als
Gründe für den Umzug die ungünstige Lage von Fischbachau und
das unwirtliche Klima dort genannt. Eigentlicher Grund dürfte aber der
Wunsch der Stifterfamilie nach einer gemeinsamen Grablege gewesen sein. So ist
denn auch das Begräbnis des Stifters Berthold von Burgeck, der erster Vogt
des Klosters geworden war, belegt.
Im Jahr 1104 kamen die Mönche auf den Petersberg. Sie erhielten
am 3.Januar 1107 von König Heinrich V. gewisse Rechte u.a. die Freiheit
von weltlicher Herrschaft und die freie Vogtwahl. Diese Urkunde von König
Heinrich V. von 1107 gibt uns auch Auskunft über die Eigentumsverhältnisse
und den Bau des "Klosters Eisenhofen in der Provinz Norica, im Bistum Freising,
im Gau Ovscowe neben dem Fluss Glana". Die Grafen Bertholt und sein Neffe
oder Cousin Otto besaßen den ummauerten Burgplatz gemeinsam "a parentibus",
von ihren Vorfahren.
Das Kloster wurde innerhalb der Burgmauer vom Grafen Berthold auf seinem Grundstücksteil
eingerichtet. Bertholt trat aber die östliche Seitenkapelle mit dem St.Petrus-Altar
an Graf Otto ab. Bertholt verblieb so der St.Martin-Altar im Westen mit den
Reliquien des St.Martin, die die Mönche aus Fischbachau mitgebracht hatten.
Das Fischbachauer Kloster hatte nämlich ursprünglich St.Martin und
nicht St.Peter zum Patron. Der Wechsel des Patroziniums von Martin auf Petrus
war darauf zurückzuführen, dass man das Kloster 1102 an den Heiligen
Stuhl in Rom übertragen hatte.
Die Grafen übertrugen alle Stiftungen für das Kloster Fischbachau
an das neue Kloster auf dem Petersberg zur freien Verfügung des Abtes Erchanbold
/Erchimbold und seines Konvents.
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Die erste Einweihung der Kirche fand im Jahr 1107 durch den Freisinger Bischof Heinrich von Eberstein-Tengling, die zweite im Jahr 1110 durch den Salzburger Erzbischof Konrad I. von Abensberg statt. Warum die beiden Einweihungen ? Damals lagen der deutsche Kaiser und der Papst im sog. Investiturstreit, einem erbitterten und mit allen Mitteln geführter Kampf um das Recht, die Bischöfe zu bestimmen. Der Freisinger Bischof stand auf der Seite des Kaisers obwohl er seine Sache mit Rom noch zu Lebzeiten von Papst Calixtus II. ins Reine gebracht hatte. Der Salzburger Erzbischof und Metropolitan Konrad I. vertrat dagegen vehement die Seite des Papstes. Mit glühendem Hass kämpfte er insbesondere gegen seinen Freisinger Kollegen und versuchte mehrfach, den Klerus und die Klöster im Freisinger Gebiet dazu zu bringen, den Bischof abzusetzen. Er nährte auch bei den Mönchen auf dem Petersberg, die den Standpunkt des Papstes unterstützten, die Zweifel, ob die Weihe durch den "Kaiser-Bischof" gültig sei. Erzbischof Konrad kam auf den Petersberg, zerstörte -wie später im Kloster Tegernsee- die von Heinrich geweihten Altäre, zerbrach die bischöflichen Siegel und konsekrierte die Kirche neu. Der Freisinger Bischof Heinrich war 1110 im Gefolge des deutschen Königs Heinrich V. in Rom. |
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Was die Benediktinermönche mit dem aus Bruch-
und Feldsteinen bestehenden Bau der Basilika auf dem Petersberg der Nachwelt
hinterlassen haben, mag für damalige Zeiten nichts Besonderes gewesen sein;
unter den erhaltenen Bauten zählt die Basilika aber zu den eindrucksvollsten
Schöpfungen romanischer Baukunst auf altbayerischem Boden. Ausgewogene
Maßverhältnisse, klare Proportionen und eine selbstverständliche Schlichtheit
verleihen diesem Bauwerk Würde. Die linearen Formen und zurückhaltenden
Farben der Malereien versetzen den Besucher in die klösterliche Geisteswelt
des hohen Mittelalters. "Es gibt gewiss großartigere, wuchtigere Zeugen
aus Bayerns romanischer Zeit", schreibt Konrad Krieger, "aber nennt
mir einen Bau, der so schlicht und bodenverbunden, so bedächtig und bescheiden,
aber gerade wegen seiner Stille so beredt für das Bayern des beginnenden
12. Jh spricht, wie die Kirche auf dem Petersberg".
Baubeschreibung:
Wie schon bei der Anlage von Fischbachau, die vom Grundriss her fast identisch
ist mit der Petersberger Kirche, fehlen auch hier wesentliche charakteristische
Merkmale der Hirsauer Bauschule, wie beispielsweise das Querschiff, die Vielzahl
der Altäre, Turmaufbauten und Säulenarkaden.
Statt dessen begegnen wir der einfacheren altbayerischen Anordnung, dem sog.
alpenländischen Grundriss:
drei Schiffe, die direkt in parallelen Apsiden fluchten, kein Querhaus und kräftige
Pfeiler, die über fünf Arkaden
die Mittelschiffwände tragen. Der Bau ist 24 Meter lang und 12 Meter breit.
St. Peter liegt in einer waldumstandenen Wiese auf dem ehemaligen Burgberg
Glaneck neben der 1953 dazugebauten Landvolkshochschule.
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An der unverputzten Westseite sieht
man noch das ursprüngliche, mit Ziegeln vermauerte Portal, darüber
ein ehem. Rundfenster und ganz oben ein noch verbrettertes Lukenfenster.
An den Ecken sind die gemauerten Stützpfeiler zu erkennen. Hoch oben
am First ein vergoldetes Wetterkreuz. |
Ausgehendes
Mittelalter
Über die nächsten Jahrhunderte ist nur wenig bekannt.
1544 wurde das Patronatsrecht an der Pfarrei Walkertshofen (deren Filiale
die Basilika damals schon war) vom Kloster Scheyern dem Besitzer der Hofmark
Eisenhofen übertragen. Das Patronatsrecht enthielt auch die Verpflichtung
zum Unterhalt. Der neue Hofmarksherr Leonhard von Eck zu Randeck restaurierte
die Kirche auch 1560. Aber seine Nachfolger kümmerten sich nicht mehr in
ausreichendem Maße um den Bauzustand. Jedenfalls war die Kirche 1640
baufällig. Der Hofmarksherr weigerte sich 20 Jahre lang, eine Renovierung
durchzuführen; vielleicht konnte er es auch nicht, angesichts der allgegenwärtigen
Schäden aus dem 30jährigen Krieg.
Berichte aus dem Jahr 1705 bezeichnen die Kirche als feucht und dunkel. Damals hatte sie zwei Altäre. 1708 und 1710 mussten zwei Glocken angeschafft werden (bei den Münchner Glockengießern Johann Matthias Langenegger und Anton Benedikt Ernst), weil die früher vorhandenen 1704, im Spanischen Erbfolgekrieg (Bayern gegen Österreich), gestohlen worden waren. Wo diese Glocken hingen vermag ich nicht zu sagen; das heutige Türmchen wurde jedenfalls erst um 1730 errichtet. |
Auszug aus einer Landkarte vom Jahr 1663 |
In der Zeit um 1730 und nochmals um 1776 wurde auch die Basilika auf dem Petersberg -wie die meisten im Dachauer Land - barockisiert und ihr -nach dem unerbittlichen Geschmack der Epoche- eine dekorative Stuckverkleidung verpasst:
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Die Hochwände des Mittelschiffs wurden um 6 Fuß (1,75 cm) abgetragen, sodass ein gemeinsames Dach bis über die Seitenschiffe herabgezogen werden konnte; von außen waren die drei Schiffe somit nicht mehr erkennbar. Die Obergadenfenster mussten dazu vermauert werden, sodass nur von den Seitenschiffen her (durch allerdings vergrößerte Fenster) Licht eindringen konnte. Die Wölbung der Hauptapsis wurde teilweise abgebrochen und eine Flachdecke in die Wölbungskalotte eingezogen, um Platz für einen barocken Hochaltaraufbau zu gewinnen. Das mittlere Apsisfenster wurde zugemauert; daneben wurden zwei neue Fenster ausgebrochen. Rechts vom Altar, an der südlichen Mittelschiffswand, hat man eine kleine Empore eingebaut, eine weitere an der Westwand. |
Einen anschaulichen Vergleich in Raumwirkung und Atmosphäre bietet die Kirche von Fischbachau, die noch ihre volle barocke Ausstattung behalten hat. Beide in etwa gleich alten Anlagen sind ja Schöpfungen der gleichen Bauschule mit fast identischem Grundriss. Bei aller barocker Pracht in Fischbachau; die Atmosphäre in der Petersbergbasilika wird bei weitem nicht erreicht.
Schmidt'sche
Matrikel von 1738/40
In den Jahren 1738 bis 1740, hatte der Freisinger Kanonikus Schmidt alle Pfarreien
der Diözese Freising besucht und in der nach ihm benannten Schmidt'schen
Matrikel auch
die Filialkirchen kurz beschrieben. Zur "Ecclesia filialis s.Petri in Petersberg"
bemerkt er, die Kirche sei von hohem Alter. In ihr stünden zwei Altäre.
Der Hochaltar sei dem hl.Petrus, deer andere Altar der Dreifaltigkeit geweiht.
Gottesdienste würden hier an besonderen Festen gehalten. Außerdem
gebe es zwei Wochenmessen, die aber seit 23.10.1692 auf eine reduziert worden
sei. Das Kirchweihfest werde am sechsten Sonntag nach Ostern gefeiert.
In der Sakristei würden die notwendigen Messgewänder aufbewahrt. Ein
Friedhof sei auch vorhanden; es fänden aber keine Begräbnisse mehr
statt. Im Turm hingen zwei geweihte Glocken. Die
Einnahmen der Kirche verwalteten der Pfarrer von Walkertshofen und der Landpfleger
von Dachau. Der Bericht schließt mit dem einzigen Satz in deutscher Sprache:
"Das Vermögen dises Gottshauses hat sich letzthin auf 965 fl. (=Gulden)
entworffen".
Renovierung 1777
1770 berichtete Pfarrei Dauberger an das Ordinariat, dass die Kirche infolge
Unwetter sehr baufällig sei. 1767 waren große Stürme und Gewitter
über die Ortschaften an der Glonn gezogen und hatten viel Schaden angerichtet.
Die Dächer und Fenster der Kirche seien zerschlagen, schreibt er, und ein
Teil der Decke liege abgebrochen im Kirchenraum. Ein gefahrloser Aufenthalt
in der Kirche sei nicht mehr möglich. Der Pfarrer und Dekan Resch von Sittenbach
machte den Vorschlag, die Seitenschiffe abzubrechen und die Arkaden zu vermauern.
Der kleinere Kirchenraum sei dann leichter und günstiger zu unterhalten.
Gottseidank wurde dieser Vorschlag nicht angenommen.
Die Zeit bis zum Beginn der Reparatur dauerte aber noch sieben Jahre, weil man
sich über die Kostentragung nicht einigen konnten. 1776 übernahm dann
Freisinger Fürstbischof Joseph Ludwig von Welden als früherer Hofmarksherr
die Kosten. Ein Jahr später erhielt
die Kirche eine neue Ausstattung. In der Kirchenrechnung heißt
es dazu: "hat einen neuen auf Alabasterart gefassten Choraltar nebst neuen
Stühlen machen lassen". Außerdem hat man die Dachbalken des
südl.Seitenschiffs 1777 komplett erneuert.
Als Patrozinium wird damals nicht nur St.Petrus, sondern auch die Hl.Dreifaltigkeit
genannt, der einer der Altäre gewidmet war (gestiftet von Pfarrer Sigmund
Faber aus Walkertshofen).
Um 1817 wird die Kirche in der Pfarrbeschreibung als "groß und ansehnlich" bezeichnet. Sie habe drei Altäre, die St.Petrus, St.Maria und den Drei-Königen gewidmet seien.
Im Laufe des 19.Jh verfiel die Peterskirche
aber immer mehr und war lange Zeit von Abbruchplänen bedroht. 1842 nahm Zivilinspektor
Klumpp aus München eine Bestandsaufnahme vor und machte Vorschläge
zur Renovierung: die Seitenmauern, die sich gesenkt hatten, müssten verstärkt
werden und das Ziegelpflaster des Bodens sei sanierungsbedürftig. Klumpp
schlug (als erster) "eine Rückkehr zu ursprünglichen Gestalt"
vor, also eine Wiederherstellung des romanischen Kirchenbaus, vor. Doch zunächst
geschah nichts.
20 Jahre später beklagte Pfarrer Wallner
aus Kleinberghofen den baulichen Zustand. Pfarrer Angermaier von Walkertshofen
wandte sich an die staatlichen Stellen, um Mittel für eine weitere Renovierung
zu erhalten. Die Regierung beauftragte die drei Nachbarspfarrer, ein Gutachten
über die Peterskirche anzufertigen. Diese erklärten, man solle sie
abbrechen und an der Stelle ein Kreuz errichten. Die Entscheidung der maßgebenden
Gremien fiel aber zugunsten eines Erhalts und einer Ausbesserung des barocken
Baus aus.
Die Renovierung fand 1869 statt.
Außenmauern, Dach und Innenraumdecke wurden instand gesetzt; eine neue
Orgelempore errichtet. Damals entdeckte man übrigens den alten Friedhof
um die Kirche wieder.
Einige Jahre später, 1876, hat man eine gebrauchte Orgel mit vier Registern
aus der Pfarrkirche von Ebertshausen angeschafft. Der Kreuzweg kam 1882 aus
der Indersdorfer Klosterkirche.
Beschreibung 1884
In der Statistischen Beschreibung des Erzbistums München und Freising von
Anton Mayer und Georg Westermayer aus dem Jahr 1884 ist im Kapitel über
die Pfarrei Walkertshofen auch die Basilika auf dem Petersberg als Filialkirche
enthalten. Auf dem Berg wohnten 20 Seelen (in 3 Häusern). Über den Kirchenbau schreibt er:
" Erbauungsjahr 1104. Restaurirt 1869. Baustyl: kleine dreischiffige romanische
Basilika mit 3 Apsiden, geweißte Flachdecke. Geräumig. Baupflicht
hat die Kirche.
Sattel-Thurm mit 2 Glocken, die eine 1708, die andere 1710 gegossen in München
von M.Langenegger. 3 Altäre, davon 2 portatile (=Altäre ohne Altarstein),
Orgel mit 4 Registern. An den Sonntagen des Maimonats Maiandacht, sehr feierlich
gehalten unter Betheiligung mehrerer Priester und Lehrer der Umgegend. Stiftungen
1 Jahrmesse. Meßner ist ein Gütler in Petersberg, Cantor der Lehrer
von Walkertshofen. Vermögen: 3.600 Mark.
Im Inneren der Kirche befinden sich "keine
alten Bildwerke, mit Ausnahme eines Kreuzes mit Dolorosa, welches jedoch aus
Eisenhofen hierherkam". Die früher leeren Wände des Mittelschiffes
sind jetzt mit Heilgenbildern in Medaillonform geziert.
Um das Jahr 1900 war Petersberg Ziel einer Marienwallfahrt von örtlicher
Bedeutung. Gnadenbild war eine Muttergottesstatue, die von Votivbildern und
Danksagungstafeln umgeben war.
![]() Petersbergbasilika 1903 |
Eine Malerin aus München hat die Petersbergbasilika vor der Renovierung im Jahr 1903 und nach den Plänen des Jahres 1905 gemalt. An den Bildern sind die äußeren Veränderungen des Kirchenbaus recht gut zu erkennen. Der größte Unterschied besteht im Kirchendach. Bis 1907 war der Obergaden (Mauerwerk über den Seitenschiffen) völlig verschwunden. |
![]() Petersbergbasilika nach der Renovierung (Entwurf 2005) |
Bei der Renovierung 1907 entdeckte
man unter 7 Putzschichten Reste romanischer Wandgemälde, legte sie
frei und ergänzte sie. Die Seitenapsiden, in denen man keinerlei Gemäldereste
fand, stattete man mit völlig neuen Bildern aus, die dem Hauptbild nachempfunden
sind.
(mehr über die Restaurierung und über
die Wandgemälde erfahren Sie hier..).
Neuere Restaurierungen
Eine größere Restaurierung
der Petersberger Kirche wurde nach dem 2. Weltkrieg 1952 vorgenommen.
Dabei wurden schadhafte Stellen an den Wandgemälden erneuert, den Bildern
eine künstliche Patina verliehen, um sie originaler aussehen zu lassen
und, als wesentlicher Gewinn für den Gesamteindruck, Pfeiler und Säulen von
ihrem unpassenden Putzmantel befreit. Diese Instandsetzung der Kirche ist
dem ehem. Weihbischof Johannes Neuhäusler zu verdanken, der in Eisenhofen geboren
worden war. Als Häftling im KZ Dachau gelobte er "wenn er gleich Petrus und
durch die Fürbitte des heiligen Petrus wieder heil aus dem Gefängnis komme,
die Kirche auf dem Petersberg wieder gut instand zu setzen und zu einem religiösen
Zentrum des ganzen Glonngaues zu machen".
1969/70 hat man die Nordwand neu errichtet, die Fundamente unterfangen,
den Außenputz erneuert, das Dach neu eingedeckt und die Pflasterung repariert.
1980 wurden Teile der 1952 auf die Gemälde aufgebrachten Patinierung
entfernt.
Die letzte Restaurierung wurde zum Jubiläumsjahr 2007 durchgeführt.
Sanierungsbedürftig waren die Gemälde, das Dach, der Fußboden,
Heizung und Elektrik und die Orgel. Auch das Kruzifix und die gotische Muttergottesfigur
an der Seitenwand wurden restauriert. Die Kosten beliefen sich auf insgesamt
422.000 Euro.
Beschreibung des Innenraums
Das Innere der Kirche betritt man durch den niedrigen seitlichen Eingang von Norden her und gelangt in einen halbdunklen Raum, dessen außerordentlicher Stimmungsgehalt durch das faszinierende Zusammenspiel von Licht, Stein und Einfachheit der Formen erzielt wird. Der Kirchenraum wird geprägt von den 12 Säulen und Arkaden, die die Schiffe von einander trennen und von den Wandgemälden in den Apsiden.
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Die Pfeiler
sind stark gedrungen, wenig übermannshoch, aber nicht zu umfassen. Ein
Paar der Jochträger, der vierte vom Chor aus, ist anders als die viereckigen
Pfeiler gestaltet. Es sind Säulen, die südliche mit hohem Sockel, die
nördliche mit zwei starken, aber schön gegliederten Schwellungen an der
Basis. Die Pfeilerkapitelle bestehen lediglich aus einer einfachen Platte
mit Viertelkehle die direkt in die Arkadenbögen übergehen.Es ist das früheste
Beispiel eines Stützenwechsel (von Pfeiler zu Säule) in Oberbayern.
Der Grund für diesen Stützwechsel ist nicht bekannt. Möglicherweise
diente er der Abgrenzung von Mönchen und Volk. |
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Der Zelebrationsaltar in der Mittelapsis besteht aus Nagelfluh und wurde 1965 aufgestellt.
Wandgemälde
über die Wandgemälde habe
ich eine eigene Seite angelegt. Wenn Sie alles daüber erfahren wollen,
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Die aus dem Jahr 1520 stammende Holzfigur
der Muttergottes aus dem
Umkreis des Blutenburger Meisters war von 1930 bis ca. 2000 in der Pfarrkirche
von Walkertshofen gegenüber der Kanzel gestanden. Sie wurde in Akten
erstmals 1927 erwähnt. Ein Vermerk "die Figur kommt aus der
Kirche in Eisenhofen" könnte ein Hinweis auf den Standort in
den vergangenen Jahrhunderten sein. |
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Die Seitenaltäre
sind Blöcke aus unverputztem Ziegelmauerwerk. Sie wurden erst im 20.Jh
aufgestellt.
Auf dem rechten Seitenaltar steht ein kastenförmiger Tabernakel aus neuerer
Zeit, der mit vergoldetem Messing verkleidet ist. Die Inschrift auf den beiden
Türflügeln lautet: "ET VERBUM CARO FACTUM EST ET HABITAVIT IN
NOBIS" (und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt,
Joh 1,14).
Die Apsiden hinter den Altären sind bemalt. Mehr zu den Wandgemälden
finden Sie hier...
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Zwei große Kruzifixe
hängen in der Kirche:
Eines über der Orgel an der Westwand mit langem senkrechten Kreuzesstamm. Es wurde um das Jahr 1900 gefertigt. Der Körper Jesu ist überlebensgroß. |
Das andere Kruzifix an der Nordseite des Kirchenschiffs stammt aus dem frühen 16.Jh. (andere Quelle: aus dem 1.Viertel des 18.Jh). Der Corpus Jesu ist mit kräftig ausgebildeten Armen und Beinen gestaltet. Es besitzt eine Inkarnatfassung (hautfarben). |
| Hinweis: Ein Kruzifix (crux= Kreuz, fixum= angeheftet) ist die Darstellung des am Kreuz hängenden Christus. In den frühchristlichen Kirchen wurde das Kreuz ohne den Corpus (Körper) des Gekreuzigten angebracht, weil die Kreuzigung als eine schändliche und würdelose Art der Hinrichtung galt (wie vor kurzem bei uns der Galgen). Auch in der jüdischen Tradition war nach dem Alten Testament (Buch Dtn 21,22) jeder Gekreuzigte (ans Holz Gehängte) ein "von Gott Verfluchter". Ab dem 4.Jh wurde Christus am Kreuz als lebender und über den Tod triumphierender, göttlicher Sieger mit geöffneten Augen und in aufrechter Haltung dargestellt. Erst im hohen Mittelalter (etwa seit dem 12. Jh) setzte sich die Abbildung des leidenden oder toten Gekreuzigten, und damit die Betonung des Menschseins Jesu durch, wie wir es von unseren Kirchen kennen. |
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Wenn
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Opferstock
| Hinweis: Der Opferstock
dient der Aufnahme von Geldspenden. Sein Name rührt daher, dass der Opferstock
ursprünglich aus einem großen ausgehöhlten Holzstock bestand. Dieser Stock
wurde in der Folgezeit immer stärker mit Eisenbändern gesichert.
|
Die Schrankorgel
mit zwei Manualen, sieben klingenden Registern und Freipfeifenprospekt stammt
von der Orgelbauerfirma Mühleisen & Cie aus Straßburg. Sie wurde um 1980
in die Petersbergbasilika anstelle einer früheren Orgel eingebaut. Zuvor
stand sie als Provisorium in St. Bonifaz, München. Die kleine Vorgängerorgel
war von der Fa. Carl Schuster und Sohn, Mch, um 1960 erstellt worden und besaß
ein Manual mit acht Registern.
Die heutige Orgel wurde im Jahr 2007 renoviert und um ein Bassregister erweitert.
| Disposition
der heutigen Orgel von 1980: Manual: Gedeckt 8'. Gedeckt 8', Bordun 8', Prinzipal 4', Flöte 4', Sesquialter, Schwiegel, Scharff 3' Pedal: Subbaß 16', Koppeln: I-II, I-P, II-P |
| Allgemeines zur Orgel - Mit ihren vielen Pfeifen, die über ein Gebläse zum Klingen gebracht werden, steht die Orgel meist im rückwärtigen Bereich der Kirche auf der Empore. Sie hielt erst allmählich Einzug in die Kirche, weil sie bis in das 11. Jahrhundert als profanes (weltliches) Instrument galt, das für das höfische Zeremoniell verwendet wurde. Erst ab dem 13. Jh wurde es zur Regel, in allen bedeutenden Kirchen Orgeln zu errichten. Heute gehört eine Orgel zur Ausstattung fast jeder Kirche. Mit ihrer Klangvielfalt und Klangfülle trägt sie zur Verschönerung des Gottesdienstes bei. Der Orgelprospekt, die Schauseite der Orgel, wurde früher meist durch Künstler gestaltet. Im Barock und im Klassizismus, deren Epochen unsere ältesten Orgeln im Landkreis Dachau angehören, wurde der Prospekt mit reicher Ornamentik verziert. Heute setzt sich immer mehr der "offene" Orgelprospekt durch, der allein durch die harmonische Anordnung der Pfeifen wirkt. |
Am Eingang der Basilika steht ein sehr schönes Weihwasserbecken aus Bronze auf einer 90 cm hohen Säule aus dem 12.Jh, die vor der Kirche gefunden worden war. Das Becken wurde 1967/68 von der Bildhauerin Eva Moshack aus München gestaltet. In die Schale ist ein Relief mit viermal 6 Fischen eingraviert.
| In Katholischen Kirchen sind in der Nähe der Eingangstüren Weihwasserbecken angebracht, aus Stein oder Metall. Das Wasser das sie enthalten ist nicht geweiht, sondern gesegnet. Mit ihm zeichnet der Eintretende ein Kreuz über sich, um sich selbst an seine Taufe, an sein "Eingetaucht -Werden in den Geist Gottes", zu erinnern. |
| Die innere Abdeckung des Türschlosses des Eingangsportals besteht nicht, wie sonst üblich, aus Metall, sondern aus Holz mit Metallbeschlägen. Das Schloss stammt aus dem Fröttmaninger Kircherl am Autobahnkreuz München-Nord. Als das kleine Gotteshaus im Zuge des Autobahnausbaus Ende der 1960er Jahre abgerissen werden sollte, wurden die wertvollen, mittelalterlichen Holzkastenschlösser und die alten Beschläge zum Petersberg gebracht und hier eingebaut. |
| Seit 2008 steht in der Weihnachtszeit wieder ein alte Barockkrippe in der Basilika. Die Krippe, die eigentlich nur aus den beiden großen Figuren von Josef und Maria, zwei Hirten und einem Verkündigungsengel besteht, wird schon seit mehr als 50 Jahren am Petersberg aufbewahrt. Sie stammen aus der Zeit um 1800. Die Josef- und Mariafiguren wurden vor einigen Jahren (von Monika Kager aus Icking und Sebatian Westermeier aus Miesbach) restauriert und neu eingekleidet. |
Die Renovierung der übrigen Figuren ist in den nächsten Jahren geplant. Nur das Christuskind aus Terrakotta-Material ist zugekauft. Die barocken Figuren stammen der Überlieferung nach aus dem Besitz des Wirtes am Platzl in München.
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| Hinter dem Eingangsportal ist in die Außenwand ein Epitaph eingelassen. Die Steinplatte ist leider beschädigt und im Übrigen stark verwittert, sodass die Inschrift nur noch teilweise entziffert werden kann: "Hans ...schbert, gestorben 1621, Pfleger und Richter in Eisenhofen..." Auf dem Stein aus rotem Knollenkalk (Kalkstein aus Oberitalien) sind ein Renaissance-Architekturaufbau sowie ein Familienwappen zu sehen. | Hinweis: Epitaphe (griech. Grabinschrift) gibt es in unseren Kirchen erst seit dem 14. Jh. als Gedächtnismal für einen Verstorbenen in Form einer Steinplatte, die innen oder außen an der Kirchenwand senkrecht aufgestellt wird. Sie wurden für diesen Zweck eigens angefertigt und sind keine früheren Grabplatten. Das Epitaph ist auch kein Grabmal, weil sich weder dahinter noch darunter ein Grab befindet. |
Jubiläumsmedaille
Hans Schertl
Quellen:
Dr.Martin v.Deutinger,
Die älteren Matrikeln des Bistums Freysing, 1849/50
Mayer Anton/Westermayer Georg: Statistische
Beschreibung des Erzbistums München-Freising. München 1874-1884
Konrad Krieger, Der Petersberg im Kreis
Dachau, 1954
Dehio/Gallo, Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, 1964
Werner Widmann, Kunstreiseführer Von
München zur Donau, 1966
Kirschbaum, Lexikon der Christlichen Ikonographie, 1968
Das große Kunstlexikon von P.W. Hartmann
Heimatbuch des Landkreises und der Stadt Dachau, 1971
Hermann Bauer, Kunstwanderungen
in Bayern südlich der Donau, 1973
Jakob Mois, Dichtung und Wahrheit über die romanischen Gemälde in
der Petersberg-Basilika, Amperland 75/1
Georg Brenninger, Orgeln und Orgelbauer im Landkreis Dachau, Amperland 1975/4
Georg Brenninger,
Orgeln in Altbayern, 1978
DuMont, Kunstreiseführer Oberbayern, 1980
Jakob Mois,Konsekrationsbuch des Fürstbischofs
Eckher, 1982 (Altarweihe 1707)
Max Gruber, Im Amperland
tätige Glockengießer, Amperland 1984/2
Josef
Mass, Geschichte des Erzbistums München und Freising, 1986
(2.Weihe)
Dewiel,
Rasp: Kunstfahrten in Oberbayern Süddeutscher Verlag 1989
Gottfried Weber, Die Romanik in Oberbayern, 1990
DAH-Rundschau, Juli 2003
Kirchenführung Fröttmaning, 2003 (Türschlösser)
Franz Josef Zeheter, Petersberg, 2005 (Kaiserbild,
Revovierung 1907)
Frau H.Frühauf, Haimhausen, 2007 (Al secco)
Franz Josef Zeheter, Schlange im Griff, Rundbrief der Petersberg-Gemeinsschaft
2007
Dachauer Nachrichten vom 5./6.Mai 2007 (Orgel), 28.6.2007 (Fischbachau, Abtwahl
1111), 26.6.2007 (Kosten Rest.07),
Dachauer Nachrichten vom 24.12.2008 (Krippe)
Prof.Dr. Wilhelm Liebhart, Kloster Eisenhofen-Petersberg 1107, Amperland 2007/3
(Bau 1104)
Krippenausstellung Erdweg, Dezember 2009
42 Bilder: Hans Schertl
(38), Petersberg (4)
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13.5.2010