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St.
Notburga |
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Das Leben Daneben versorgte sie die Armen, die sich jeden Nachmittag vor dem Tor einfanden, mit den übrig gebliebenen Speiseresten. Die Nachfolger der Herrschaft untersagten ihr diesen Liebesdienst und entließen sie (siehe Brotwunder) . Sie trat in den Dienst des Spießnbauern in Eben am Achensee und kehrte später, als sich die Gesinnung der Burgherren gewandelt hatte, wieder an ihre erste Dienststelle zurück. Nach ihrem Tod wurde sie in der Kapelle des heiligen Ruprecht am andere Innufer beigesetzt. Die Verehrung der frommen Magd breitete sich sehr rasch in Tirol und Bayern aus. Wegen der vielen Pilger wurde das Rupertikirchlein 1434 in eine größere Notburgakirche umgewandelt. |
![]() in Ebertshausen |
Die Legenden
| Brotwunder Als auf Burg Rottenburg der Sohn des Ritters die Herrschaft übernahm, untersagte dessen Frau Ottilie die Armenspeisung. Sie war sehr geizig und konnte nicht mit ansehen, wie Notburga Essensreste zu den Hungernden brachte. Die Wohltätigkeit ihrer Magd war für sie nur Verschwendung. Ottilie befahl, die Speisenreste an die Schweine zu verfüttern. Notburga musste gehorchen. In ihrer Sorge um die Hungernden verzichtete sie auf ihr eigenes Essen und brachte das weiterhin den Armen. Als sie einmal auf dem Weg zu ihren hungernden Schützlingen vom Burgherrn überrascht wurde, fragte er sie schroff: "Was hast du in deiner Schürze?" - "Brot und Wein" antwortete Notburga wahrheitsgemäß. Als der Schlossherr nachsah, fand er statt Brot nur Hobelspäne und der Wein, den er kostete, schmeckte nach Lauge. Heinrich fühlte sich von Notburga verspottet und jagte sie von der Burg. |
![]() in Weißling |
Attribute:
Sichel
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Quellen:
Die Heilige Notburga - Leben und Wirken,
www.familie.at/tirol/Produkte/Notburga/Notburga.htm
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