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St.Laurentius
(Lorenz) |
Ökumenischen Heiligenlexikon |
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Selbst in diesen Qualen bewahrte er sich seinen Humor und neckte den Henker, er solle ihn auf dem Feuer wenden, der Braten sei auf der einen Seite schon gar. Sein Kerkermeister Hippolytus, durch die Standhaftigkeit des Laurentius bekehrt, begrub ihn. Laurentius ist einer der meistverehrten Heiligen der Kirche, in Rom erhielt er fast die Bedeutung von Petrus und Paulus. Über seinem Grab wurde 330 durch Konstantin die Kirche S. Lorenzo fuori le mura in Rom errichtet, weitere 30 Kirchen in Rom sind nach ihm benannt.
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![]() Laurentiusfigur inPetershausen |
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In der Krypta ruhen seine Gebeine zusammen mit denen des Stephanus in einem antiken Sarkophag; die beiden gelten als die "Protomärtyrer", die besonders vorbildlichen oder Erzmärtyrer.
Nach dem Sieg von Kaiser Otto I. über die Ungarn auf dem Lechfeld bei Augsburg am Laurentiustag 995 verbreitete sich sein Kult noch stärker. In Deutschland mehrten sich vom 13. Jahrhundert an die Darstellungen des besonders beliebten Märtyrers. Das Haupt von Laurentius gilt als eine der kostbarsten Reliquien überhaupt, es ruht im Tresor im Vatikan. Laurentius ist für Bauern der erste "Herbstbruder" zum Beginn des Anbaus der Feldfrüchte des Herbstes. "Laurentiustränen" sind Sternschnuppen in den August-Nächten. "Laurentiusbrot" wurde früher gesegnet und dann an Arme, oft auch an das Vieh, verteilt. "Laurenzilorbeer", die oft meterhohe, gelbblütige Goldrute, gilt als Heilmittel für verschiedene Krankheiten. Geweihte "Laurenzikohlen" schützen vor Feuer, der "Laurentiussegen" schützt bei Feuer und bei brennenden seelischen Qualen. |
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Attribute:
auf dem Rost, mit Geld oder Broten Patron von Spanien, Rom, Nürnberg,
Duderstadt, Merseburg, Havelberg, Wuppertal und Kulm; der Armen, Bibliothekare,
Archivare, Schüler, Studenten, Köche, Konditoren Bierbrauer, Wirte, Wäscherinnen,
Büglerinnen, Glasbrenner, Glaser; der Feuerwehr, der Weinberge; für Gedeihen
der Weintrauben; für die armen Seelen; gegen Feuersbrunst, Brandwunden,
Augenleiden, Hexenschuss, Ischias, Hauterkrankungen, Pest, Fieber und
die Qualen des Fegefeuers Bauernregeln:
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