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im Dachauer Land
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Das Passauer
Maria-Hilf-Bild Das Original malte um 1530 der Lutherfreund Lucas Cranach d.Ä. für den evangelischen sächsischen Kurfürsten (was charakteristisch für die damals noch recht diffusen Konfessionsunterschiede war).
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Der Passauer Domdekan Marquard von Schwendt ließ 1622 eine Kopie des Bildes machen und hängte sie in seine Privatkapelle. Dort brachte man das Bild mit übernatürlichen Erscheinungen in Zusammenhang.
1625 kam das Bild nach Tirol, wo es heute noch in der Innsbrucker Stadtpfarrkirche hängt.
Schnell bildete sich in Innsbruck und noch mehr in Passau eine Wallfahrt, bei der in der Kirche "Maria Hilf das Gemälde als wundertätiges Gnadenbild hoch verehrt wurde. Besonders wurde es angerufen zur Abwendung der Türkengefahr und der Pest.
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![]() in Rossbach |
Ein feiner Schleier verdeckt bis über die Augen die Stirn der Madonna. Nach Art östlicher Ikonen umgibt die juwelenbesetztes Konturenband (in der Technik der sog. "Klosterarbeiten") die Umrisse der beiden sich aneinander schmiegenden Köpfe. Die etwas verspielte Darstellung voll idyllischer Intimität kam der gefühlsbetonten Frömmigkeit des späten Rokoko besonders entgegen, sodass allenthalben weitere neue Kopien ehrfürchtigen Zulauf fanden. |
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Quellen:
Robert Böck, Wallfahrt im Dachauer Land, Bd 7 der Kulturgeschichte des
Dachauer Landes
1991
Bilder: Franz Thaler, Horst Lachmann, Hans Schertl
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