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Klosterkirche Kirchen
i.d. Gem.M.Indersdorf
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Barbara-Altar in der Klosterkirche von INDERSDORF
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Im Altarauszug die hl. Maria Magdalena. Sie wurde Jüngerin Jesu, nachdem der sie von Besessenheit befreit hatte (Luk. 8, 2). Magdalena sorgte für Jesu Lebensunterhalt (Luk.8,3). Sie war auch bei der Kreuzigung Jesu dabei; ihr erschien Jesus nach seiner Auferstehung (Joh 20,15-17). Ob es sich bei Magdalena auch um die namenlose Sünderin handelt, die Jesus die Füße salbte (Luk 7, 37-38), ist ungewiss. |
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Den Altartisch schmückt ein Bild des hl. Augustinus auf dem Totenbett im prächtigen Rokokorahmen. Augustinus hält auf dem Sterbebett ein brennendes Herz in der Hand. Es ist das Zeichen für seine brennende Liebe zu Gott. Über dem Toten schweben Putten als Zeichen für die baldige Aufnahme in den Himmel. |
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Hinweis: Barbara
ist eine legendäre Person. Das bildschöne Mädchen soll von ihrem heidnischen
Vater, dem reichen Dioskuros von Nikomedia, während einer längeren Geschäftsreise
in einen Turm geschlossen worden sein, um sie am Heiraten zu hindern.
Barbara ließ im Turm ein Bad bauen, aber nicht wie vom Vater angeordnet
mit zwei, sondern mit drei Fenstern, als Zeichen der Dreieinigkeit. Als
der Vater zurückkam und merkte, dass sie Christin geworden war, ließ er
sie geißeln, mit Keulen schlagen, die Brüste abschneiden und mit Fackeln
brennen. Schließlich enthauptete der Vater die Tochter selbst, worauf
er von Blitz getroffen wurde. Barbara
gehört zu den 14 Nothelfern. Sie ist Patronin der Bergleute und -wegen
des präzisen Blitzschlags- der Artilleristen. Der Kelch mit der Hostie
versinnbildlicht die einem Sterbenden
gereichte letzte Kommunion
(Viatikum) und verweist auf die Funktion als Sterbepatronin. Vor
dem Tod hatte Barbara Gott öffentlich gebeten, dass alle, die der
Passion Christi gedenken, vom Gericht Gottes verschont werden mögen.
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Quellen:
siehe Hauptseite
3 Bilder: Hans Schertl
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6.8.2005