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Landkreiskarte zur
Klosterkirche Kirchen
i.d. Gem.M.Indersdorf
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Annakapelle in der Klosterkirche von INDERSDORF
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Beschreibung Die Anna-Kapelle wurde als Ersatz für die im Münchner Haus des Klosters Indersdorf verloren gegangene Annakapelle in Form einer Seitenkapelle der Klosterkirche errichtet. Das Münchner Haus musste an die Kurfürstin verkauft werden, die dort eine Niederlassung für den Orden der Salesianerinnen gründete. Die Kapelle ist von einem Kreuzgewölbe
überdeckt, das mit einem Taufbild bemalt ist (die Annakapelle war
die Taufkapelle).
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| Florian war um das Jahr 304 Offizier der zweiten italienischen Legion des römischen Heeres. Er war in St.Pölten in Oberösterreich stationiert. Nachdem der Christ geworden war, trat er aus der Armee aus. Wegen seines Glaubens wurde er verhaftet und nach vielen Martern mit einem Mühlstein um den Hals in die Enns geworfen. Florian ist der erste österreichische Märtyrer und Heilige. In seiner Jugend soll er ein brennendes Haus durch sein Gebet gerettet haben; aber erst im 15. Jh setzte sich diese Überlieferung durch, die heute seine Bedeutung als Schutzpatron vor Feuersgefahr begründet . |
Auch am Tabernakel stehen viele gewundene
Säulchen. Sie verbinden ihn mit Reliquienbehältern zu beiden Seiten.
In ihnen befinden sich neben den Reliquien auch vier sog. "Agnus Dei",
Medaillons aus Wachs. Der Tabernakel ist von einer Nische überragt, in
der eine Muttergottesfigur steht. Überdeckt ist er von einer baldachinförmigen
Kuppel.
Die großen Engelsfiguren, die zu beiden Seiten des Tabernakels angebracht
sind, stellen nicht nur eine Verzierung dar. Sie sind auch auf die Gestaltung
der Bundeslade der Israeliten in biblischer Zeit zurückzuführen, die als Vorgängerin
des Tabernakels angesehen wird. Die Bundeslade war von zwei Engeln (Cherubim)
eingerahmt; sie mussten aus Gold bestehen (Ex, 37,7-9).
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Hinweis: Der Figurentypus des Auferstandenen entwickelte sich aus dem Erbärmde-Heiland. Dieser wiederum geht der Überlieferung zufolge zurück auf Papst Gregor den Großen, dem bei einer Messe über dem Altar die Leidenswerkzeuge Christi und der lebend aus der Grabkufe aufsteigende Schmerzensmann erschienen sein soll. Aus den Wundmalen habe sich das Blut in den auf dem Altar stehenden Kelch ergossen. Die Figur wird auch Erbärmdechristus oder lat.imago pietatis genannt. Der aufrecht stehende, mit einem Lendentuch bekleidete und oftmals die Dornenkrone tragende Christus zeigt seine Wunden. Aus dieser Darstellung des Erbärme-Heilands entwickelte sich der Salvator Mundi, der Welterlöser oder der Auferstandene mit der Siegesfahne in der Hand, dessen Gesichtszüge mehr die Glorie als die Schmerzen widerspiegeln. |
Krippe
| In der Weihnachtszeit ist in der Annakapelle eine Krippe mit über 60 cm hohen Figuren aufgestellt. Die Figuren werden regelmäßig verändert und zeigen insgesamt sieben Einzelereignisse aus dem Leben Jesu, darunter Maria Verkündigung, der Besuch Mariens bei ihrer Base Elisabeth, die Herbergsuche, Geburt Christi, die Hl.Dreikönige, Flucht nach Ägypten. Um die Krippe kümmert sich seit 20 Jahren Hans Hillreiner, unterstützt von Georg Ostermeier und Georg Harrer. Die Mauern, der Stall und die Mooshütte wurden in vielen Arbeitsstunden selbst gebaut. Allein das Aufstellen der Figuren dauert jeweils 3 Stunden. |
Hans Schertl
Quellen:
siehe Hauptseite
4 Bilder: Hans Schertl
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21.4.2008