Simon Prugger
Simon Prugger, geboren am 16.10.1679 in Dachau, stammt aus einer berühmten Dachauer Kistlerfamilie. Er ist ein Enkel von Niclas Prugger, der 1637 das Dachauer Bürgerrecht erhielt (mehr darüber hier...). Auch sein Vater Martin (ca 1640 -1712) war Kistler; er wohnte in der Augsburger Straße, wo Simon aufwuchs und das Kistlerhandwerk erlernte.
Er heiratete am 19.10.1705 in erster Ehe Maria Pläbst aus Facha (14 Kinder), in zweiter Ehe am 25.1.1734 die Weberstochter Ursula Märggl aus Pfaffenhofen und in 3. Ehe am 30.7.1759 die Wirtstochter Katharina Lang aus Reichertshausen.
Simon Prugger war auch politisch tätig. 1734 wurde er Äußerer Rat, 1748 Innerer Rat und 1756 Bürgermeister von Dachau.
| In folgenden Dachauer Kirchen
hat er nachweislich gearbeitet:
1713 - Großberghofen 1740 - Breitenau (Kanzeltreppe und 2 Seitenaltarwände)
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Verwandtschaftsverhältnisse der Pruggers
Simon Prugger| Niclas Prugger | (?-1670) | Großvater von Simon |
| Michael Prugger | (1648-1728) | Onkel |
| Franz Prugger | (1638-1736) | Onkel |
| Martin Prugger | ( ?? -1712) | Vater |
| Johann-Georg Prugger | (1686-1742) | Cousin, Sohn des Michael |
| Nikolaus Prugger | (1684-1769) | Cousin, Sohn des Michael |
Quelle:
Max Gruber, Die Kistlerfamilie Prugger in Dachau, Amperland 1975/1
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