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Kirchen
i.d. Gem.Petershausen
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Oberhausen wird 1037 als "Rutpreht de Operanhusen" erstmals urkundlich erwähnt. Man nimmt aber an, dass Ort und auch Kirche noch wesentlich älter sind. In den Urkunden der Grafen von Ebersberg taucht Oberhausen erstmals um die Jahrtausendwende auf. Die Mühle gehört sicher zu den
ältesten Höfen in Oberhausen. Nach Auffassung der heutigen Besitzer
befand sie sich vermutlich im Eigentum der adeligen Herren, die früher
auf dem Burgstall saßen. In späterer Zeit ging sie in den Besitz
der Herren von Schmichen über. 1311 kam die Mühle ("Mul
vnd Hüb datz Obernhawsen") durch Kauf um 32 Münchner Pfennig
an das Kloster Indersdorf. |
Die Kapelle bei der früheren Mühle aus der Zeit um 1800 und dem heutigen Sägewerk wurde vor wenigen Jahren außen renoviert. Es ist mit einem Satteldach im alpenländischen Stil überdeckt. Zwei Fenster geben dem Raum Helligkeit. Eine grüne Umrandung der Fenster, der Türe und zweier Nischen prägen die Außenansicht. Über der Eingangstüre sind die Worte Gelobt sei Jesus Christus" in ein Schriftband auf dem Mauerwerk geschrieben. Darüber ist das Auge Gottes im Dreieck, ein Symbol für die Dreifaltigkeit, gemalt.
Die Kapelle soll früher interessante Plastiken aus gotischer Zeit besessen haben. Heute schmücken zeitgenössiche Figuren, die dem gotischen Stil nachempfunden sind, das kleine Gotteshaus.
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Innenausstattung Optischer Mittelpunkt sind die für die kleine Kapelle fast übermächtig wirkenden drei Kreuze von Gogotha. Neben dem überhöhten Kreuz Christi, auf dessen Querbalken kleine Engel sitzen, stehen die Kreuze der beiden Schächer. Alle drei Kreuze haben kurze Querbalken, so dass die Körper der Gekreuzigten nahe beieinander hängen. Links der gute Schächer Dismas, der seine Augen zu Christus hebt, rechts der uneinsichtige Schächer, der sein Gesicht von Christus abwendet.Das mittlere Kreuz gründet auf einer Grotte, in der Maria den Tod ihres Sohnes betrauert. Der Korpus von Jesus ist erheblich größer dargestellt als der der Mitgekreuzigten. Man nennt diese unterschiedliche Größendarstellung Bedeutungsperspektive. Sie ist in der Bildenden Kunst maßgebend, wenn sich die Größe der dargestellten Personen zueinander nach ihrer Bedeutung und nicht, wie sonst üblich, auf die Entfernung zum Betrachter bezieht. Bei der Bedeutungsperspektive gilt, je höher der Rang, desto größer die Person.
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Hans Schertl
Quellen:
Anton Mayer /Georg Westermayer, Statistische
Beschreibung des Erzbistums München-Freising, München 1874-1880
Dr.Georg
Brenninger in Chronik der Gemeinde Petershausen, Band 2, Geschichte und Kultur,
2000
Heimatbuch des Landkreises und der Stadt Dachau, 1971
Stefan Müller, Infotafel am Sägewerk in Oberhausen, 2011
2 Bilder: Hans Schertl
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18.1.2011
Bischof Erik Müller
Aus dem Gründholmer Zweig der Familie Müller kam der erste katholische Bischof von Schweden Dr. Johann Evang.Erik Müller. Er war 1903 in Freising zum Priester und 1923 zum Bischof geweiht worden. Bis 1957 residierte er in Schweden; danach zog er sich in das Kloster Indersdorf zurück wo er bis zu seinem Tod 1965 lebte. Aus Anlass seines 40jährigen Bischofsjubiläums 1963 haben die Dachauer Nachrichten einen interessanten Bericht veröffentlicht. Wenn Sie ihn lesen möchten, klicken Sie hier...