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Klosterhofmark Indersdorf-1
zum Landgericht Dachau gehörend (südl.d.Glonn=Stift)
geschlossen - Besitzer: Kloster Indersdorf ca. 1130—1783

Über die Entwicklung der Klosterhofmark in Indersdorf am Ende des Mittelalters berichtet das Buch von Pankraz Fried, "Die Landgerichte Dachau und Kranzberg" 161)

Das Augustinerchorherrnstift Indersdorf ist neben Scheyern und Ensdorf eines der altwittelsbachischen Hausklöster. Es wurde in den zwanziger Jahren des zwölften Jahrhunderts von Pfalzgraf Otto I. von Wittelsbach zur Sühne für seine Teilnahme am Romzug 1111 an einem südlich der Glonn, im Tale des Rottbaches gelegenen Ort, der bis dahin Wörth geheißen haben soll, begründet.
1130 schenkte der Edle Otto von Indersdorf sein Gut "Undiesdorf" als erstes Ausstattungsgut der neuen Klostergründung.
1131 erwirkte Pfalzgraf Otto I. von Wittelsbach für seine Stiftung den päpstlichen Schutz mit dem Recht der freien Vogtwahl.

Obgleich kein einziger direkter Quellenbeleg vorhanden ist, darf es als sicher gelten, daß Pfalzgraf Otto der erste Vogt des Klosters war und die Vogtei auf seine Nachkommen vererbte. Über den Charakter der Indersdorfer Vogtei, deren Rechtsgrundlage wohl in der "dynastischen Immunität" der Wittelsbacher Pfalzgrafen gesucht werden muß, und über die damit verbundenen Gerichtsrechte wird in den Quellen so gut wie nichts ausgesagt. Mit Sicherheit darf aber angenommen werden, daß seit der Mitte des zwölften Jahrhunderts das Kloster im Besitz einer Vogteischranne im heutigen Markt Indersdorf war, an der die wittelsbachischen Pfalzgrafen als Vögte zumindest Schrannengerichtsbarkeit ausübten.
Herzog Ludwig I. oder sein delegierter Richter entschieden noch zu Beginn des 14. Jahrhunderts Güterstreitigkeiten des Klosters Indersdorf. Urkundlich ist die Indersdorfer Vogtei erstmals 1353 zu fassen, als bei der niederbayerischen Landesteilung "Vndessdorff die Vogtey vnd wass dartzu gehört" dem Herzog Stephan von Bayern zugesprochen wurde.
Im 15. Jahrhundert werden die Vogteiabgaben zum Hofkastenamt Landshut abgeführt. Man kann daraus wohl den Schluß ziehen, daß die Indersdorfer Vogtei bereits bei der Landesteilung 1255 niederbayerisch wurde. Sie muß die Grundlage gegeben haben für die Bildung des Schergenamtes Indersdorf des Gerichts Kranzberg.

Als man 1255 oder auch später die Glonn als Grenze zwischen dem niederbayerischen Gericht Kranzberg und dem oberbayerischen Gericht Dachau festsetzte, wurde die Klosterhofmark Indersdorf zwei verschiedenen Gerichten, bis 1505 sogar zwei verschiedenen Landesteilen zugeteilt:
das südlich der Glonn gelegene Kloster gehörte zum oberbayerischen Gericht Dachau, während
der nördlich der Glonn gelegene Hofmarksort Indersdorf im niederbayerischen Gericht Kranzberg lag.

Was die Herkunft des Grundbesitzes des Klosters Indersdorf angeht,so geht er auf Zuwendungen der wittelsbachischen Gründerfamilie, zum größeren Teil aber auf Schenkungen von wittelsbachischen Ministerialenfamilien der Umgebung zurück, die meist zu Indersdorf ihr Begräbnis hatten und sich häufig die niedere Vogtei über das geschenkte Gut vorbehielten.
Die Grundlage für die niedere Gerichtsbarkeit des Klosters in der Klosterhofmark Indersdorf bildet das große "Hofmarkenprivileg" Kaiser Ludwigs des Bayern. Zwar wurde dem Kloster damals generell die niedere Gerichtsbarkeit über sämtliche Hintersassen und Güter gewährt, Indersdorf konnte diese Gerichtsbarkeit aber wie die meisten anderen Stifte nur in grundherrschaftlich geschlossenen Orten behaupten, wie zu Indersdorf, Karpfhofen und Straßbach. Alle übrigen Hofmarken des Klosters sind spätere Erwerbungen. 1385 erwarb es das Dorfgericht Albersbach, 1400 das Dorfgericht Pipinsried mit dem Sedl Wagenried, 1439 das Dorfgericht Glonn. 1695 wurde der Ort Asbach dem Kloster Indersdorf zu einer geschlossenen Hofmark erhoben. 1696 konnte der Probst von Indersdorf auf den meisten einschichtig liegenden Gütern des Klosters die niedere Gerichtsbarkeit unter dem Vorbehalt des Rückkaufrechtes von Seiten des Landesherrn erkaufen.

Sämtliche Gerichtsuntertanen des Klosters wurden seit alter Zeit durch den zu Indersdorf sitzenden Klosterrichter verwaltet. Die Aufhebung des alten Augustinerchorherrnstiftes Indersdorf erfolgte bereits 20 Jahre vor der Säkularisation. Auf Betreiben des Kurfürsten Karl Theodor wurde es 1783 überraschend durch eine päpstliche Suppressionsbulle aufgelöst. Die Klostergebäude wurden von Salesianerinnen aus München bezogen, das gesamte übrige Grundvermögen des Klosters fiel an das Kollegiatstift U.L.Frau zu München, mit dem es 1803 säkularisiert wurde.

 

Indersdorf Kloster (D, Gde Markt Indersdorf): Hofmarksherrschaft:
Stiftsmühle mit Bäckerei und Wohnhaus (uneingehöft), Försterhaus, Brechhaus, Klosterschmiede, Wasenmeister, Schäffler,
2 je 1/16 (Seifensieder, Klosterapotheker).
Kloster- und Pfarrkirche St. Peter und Paul, Klostergebäude. Klosterhofbau mit den dazugehörigen Wirtschaftsgebäuden.

Siechhäuser (W, Gde Markt Indersdorf), 4 Anw.: Hofmarksherrschaft 3 je 1/24 (Baumeister, Schuster, Rainer), Siechengütl (uneingehöft).

Einschichtige Güter des Klosters Indersdorf:

Untermoosmühl (E, Gde Ried), 1 Anw.: Hofmarksherrschaft 1/2 (Untermoosmüller).

Häusern (E, Gde Frauenhofen), 1 Anw.: Hofmarksherrschaft 1/1 (Hauserbauer).

Daxberg (E, Gde Frauenhofen), 2 Anw.: Hofmarksherrschaft 1/1 und 1/6 (Daxberger mit Zubau).

Breitenwiesen (E, Gde Frauenhofen), 2 Anw.: Hofmarksherrschaft 2 je 1/2 (Scharl, Peterbauer).

Ottmarshart (D, Gde Ried), 12 Anw.: Hofmarksherrschaft
2 je 1/1 (Winklmayr, Veit),
1/2 (Gänsstaller),
2 je 1/4 (Burckmayr, Mesner),
5 je 1/6 (Zub.z.Gänsstaller, Bichler=Zub.z.Burckmayr,Anderl=Zub.z.Burckmayr,Gail=Zub.z.einem Bauern von Weyhern, Schneider),
2 je 1/16;   Gmain: Hüthaus.
Filialkirche St. Moritz der Klosterpfarrei Indersdorf.

Haidhof (E, Gde Sulzemoos), 1 Anw.: Hofmarksherrschaft 1/2 (Lederhofer).

Lindach (E, Gde Oberroth), 1 Anw.: Hofmarksherrschaft 1/1 (Lindacher).

Oberwiedenhof (E, Gde Biberbach), 1 Anw.: Hofmarksherrschaft 1/1 (Adelzhofer).

Mitterwiedenhof (E, Gde Biberbach), 1 Anw.: Hofmarksherrschaft 1/1 (Mitterwienhofer).

Kappelhof (E, Gde Einsbach), 1 Anw.: Hofmarksherrschaft 1/2 (Kappelhofer).

Rothschwaige (E, zur ehern. Gde Augustenfeld, heute Stadt Dachau), Hofmarksherrschaft 1/16 (Rothschwaiger).
Kapelle St. Jakob der Pfarrei Mitterndorf.

Weitere einschichtige Güter im Ldg Dachau siehe in den Orten Ried (b. Indersdorf), Frauenhofen, Röhrmoos, Kleininzemoos, Sulzrain, Vierkirchen, Biberbach, Schwabhausen, Niederroth, Sickertshofen, Essenbach, Großberghofen, Edenholzhausen, Oberroth, Bergkirchen, Günding, Oberweikertshofen, Stephansberg, Oberwinden, Oberbachern, Ried b. Bachern, Amperpettenbach und Westerndorf.


Klosterhofmark Indersdorf -2
zum Landgericht Kranzberg gehörend (nördl.d.Glonn=Ort)
geschlossen - Besitzer: Kloster Indersdorf ca. 1130—1783

Der im Landgericht Kranzberg gelegene Teil der Klosterhofmark Indersdorf — das Kloster Indersdorf selbst lag im Landgericht Dachau— geht auf das "predium Undiesdorf" zurück, das der Edle Otto von Indersdorf 1130 als Ausstattungsgut dem Kloster schenkte. Da diese Tradition mit königlicher Bestätigung erfolgte, kann man annehmen, daß dieses Besitztum verlehntes Reichsgut war.
Angehörige des nach Indersdorf sich nennenden freien Geschlechtes lassen sich bereits am Ende des 11. Jahrhunderts nachweisen. Nach der Aufgabe ihres Stammsitzes Indersdorf saßen sie wahrscheinlich zu Arnbach (Landgericht Dachau). Die Hofmarksgerichtsbarkeit wurde dem Kloster Indersdorf durch das große Hofmarkenprivileg Kaiser Ludwig des Bayern vom Jahre 1330 verliehen bzw. bestätigt. Indersdorf war Sitz des Klosterrichters, der bis zur Aufhebung des Klosters sämtliche hofmärkischen und einschichtigen Gerichtsuntertanen verwaltete.
Im 12.und 13. Jahrhundert dürfte sich in Indersdorf die Vogteischranne befunden haben. Die Hofmarksgerechtigkeit des Klosters Indersdorf zu Albersbach geht auf ein vom Herzogtum Bayern lehenrühriges Dorfgericht zurück, das der Münchner Bürger Franz der Impler 1385 dem Kloster Indersdorf für 75 Pfund Regensburger Pfennige verkauft hatte. Gleichzeitig war es von den Herzögen Stephan, Friedrich und Johann dem Kloster geeignet worden. Die Impler hatten das Dorfgericht zu Albersbach, wo "vmb all sache da selben . . auzgenomen vmb aygen vnd vmb Lehen vnd vmb waz den Lawten an den leib get, vnd dar zu umb Nötnuft . ." gerichtet wurde, 1375 von Heinrich dem Röhrmooser auf dem Kaufwege erworben.

 

Markt Indersdorf (Markt), 67 Anw.: Hofmarksherrschaft
6 je 1/2 (Wirt, Hofmühle, Untere Bäckerstatt, Breustatt, Breuhöfl, Ehaftsmühle),
1/4 (Wagner-Thomerl = Widum),
12 je 1/8 (Sattler, Oberhafner, Obere Bäckerstatt, Kramer mit Zubau,Schmied,Weber, Pfeiff-Thoma,Färber, Kirschner, Maler, Isak), 46 je 1/16; Domkapitel Freising 1/2 (Lederhöfl), 1/16 (Lederhäusl);
Gmain: Hüthaus.
Filialkirche St. Bartolomä der Klosterpfarrei Indersdorf. Sitz des Indersdorfer Klosterrichters.

Wöhr (Weiler, Gde Indersdorf), 4 Anw.: Hofmarksherrschaft 2 je 1/1 (Krimig, Gail), 1/4 (Baumeister), 1/8 (Schuster).

Ottelsburg (W, Gde Pipinsried), früher auch Aidelsburg, 2Anw.: Hofmarksherrschaft 1/1 (Bauer); Pf Westerholzhausen 1/8

Maisbrunn (W, Gde Pipinsried), 1 Anw.: Hofmarksherrsch 1/1 (Bauer).

Wildenmoos (E, Gde Glonn), 1 Anw.: Hofmarksherrschaft 1/1 (Wildenmooser).

Stangenried (W, Gde Langenpettenbach), 3 Anw.: Hofmarksherrschaft 2 je 1/1 (Bärtlgörgl, Kaiser), 1/2 (Brandjackl).

Eichstock (W, Gde Langenpettenbach), 1 Anw.: Hofmarksherrschaft 1/2.

Lochhausen (E, Gde Langenpettenbach), 1 Anw.: Hofmarksherrschaft 1/8

Lanzenried (E, Gde Ainhofen), 2 Anw.: Hofmarksherrschaft 2 je 1/2 (Angerer, Mayr).

Ottmarshausen (W, Gde Pipinsried), 1 Anw.: Hofmarksherrschaft 1/1

Arnzell (D, Gde Eichhofen), 10 Anw.: Hofmarksherrschaft 2 je 1/1 (Michl, Gall), 3 je 1/2 (Mesner, Jägerbauer, Marxbauer), 1/4 (Oberhansl), 3 je 1/8 (Mesnergütl, Weiherjackl, Plank), 1/16 (Franz).
Filialkirche St. Vitus der Klosterpfarrei Indersdorf.

Erlach (E, Gde Pipinsried), 1 Anw.: Hofmarksherrschaft 1/2.

Brand (E, Gde Eichhofen), 1 Anw.: Hofmarksherrschaft 1/8 (Brandbauer).

Breitenau (E, Gde Pipinsried), 2 Anw.: Hofmarksherrschaft 2 je 1/4 (Thoma, Altl).

Kattalaich (E, Gde Langenpettenbach), 1 Anw.: Hofmarksherrschaft 1/4.

Wengenhausen (E, Gde Langenpettenbach), 1 Anw.: Ki Weichs 1/4

Weitere einschichtige Güter siehe in den Orten Ebersbach, Eglersried, Göppertshausen, Puch, Oberhausen, Freymann, Westerholzhausen, Eichhofen, Gundackersdorf, Edenholzhausen, Schwabhausen, Pelka, Petershausen, Glonnbercha, Obermarbach, Aufhausen (Hfm Weichs), Fränking und Kollbach.


Hofmark Karpfhofen und Straßbach
Besitzer: Kloster Indersdorf ca. 1190 bzw. 1300—1783

Von einem "predium, quod dicitur de Karp" ist erstmals zwischen 1183 und 1190 die Rede, als der "Dominus Fridericus de Sigmarshusen" auf dieses Gut dem Probst von Indersdorf gegenüber verzichtete.
Um 1300 wurden die Gründe des Ortes zum Klosterhofbau gezogen; Karpfhofen war von da an nur mehr eine Taglöhnersiedlung. Die Anfänge der Indersdorfer Grundherrschaft zu Straßbach dürften bei einem Tausch im Jahre 1313 liegen, durch den die Äbtissin von Kühbach ihren Hof zu Straßbach dem Kloster Indersdorf überließ.
1358 tauschte das Kloster die Vogtei aus den Höfen zu Straßbach von Friedrich dem Eisenhofer gegen Überlassung der Mühle zu Orthofen ein. Als Grundlage für die niedere Gerichtsbarkeit des Klosters in diesen beiden Orten kann das große Hofmarkenprivileg Kaiser Ludwigs des Bayern vom Jahre 1330 angesehen werden.
Um 1440 schreibt der Landrichter von Dachau: "Item der von Unterstorf maint ze richten über Karpfhofen, und über Straspach bey dem Weiar". — In den Hofmarkenbeschreibungen werden Karpfhofen und Straßbach dann immer als dem Kloster Indersdorf zugehörige Hofmarken vorgetragen.

 

Karpfhofen (D, Gde Ried), 31 Anw.: Hofmarksherrschaft
5 je 1/12 (Loder, Strixner, Steer, Rauch, Metzger),
26 je 1/24 (Tagwerkerhäusl).
Dieser Ort war nur eine Tagwerkersiedlung; der gesamte Grund und Boden der Ortsflur Karpfhofen gehörte zum Klosterhofbau.

Straßbach (W, Gde Frauenhofen), 4 Anw.: Hofmarksherrschaft
2 je 1/1 (Kugler, Wax),
2 je 1/2 (Schmiedbauer, Mesner); Hüthaus.
Filialkirche St. Ottilia der Klosterpfarrei Indersdorf.


Hofmark Glonn
geschlossen, Besitzer: Kloster Indersdorf 1439—1783

1439 erkaufte das Kloster Indersdorf von Paul dem Weichser zu Weichs "Hofmarch vnd Gericht" zu Glonn samt verschiedener anderer Zugehörungen um 680 rhein. Gulden. 1378 war das Dorfgericht zu Glonn im Besitz des Hartlieb Achtorfer.


Glonn
(D, Gde), 33 Anw.: Hofmarksherrschaft
2 je 1/1 (Burkard, Traischl),
6 je 1/2 (Ehaftsmühl, Gries, Heigl, Hansbauer, Schröder, Haubenbauer), 1/1 (Brotmeister),
10 je 1/8 (Traischlgütl = Widumgut, Schredlgütl, Haubengütl, Ziegler, Zimmermeister, Fischer, Bäckl, Baumeister, Bechler, Wendl), 12 je 1/16 Domkapitel Freising
1/2(Wirt); St. Andrä 1/16
Gmain: Hüthaus. Filialkirche St. Emmeram der Klosterpfarrei Indersdorf.


Hofmark Asbach
geschlossen, Besitzer: Kloster Indersdorf 1695—1783

Um 1140 tradierten ein "Dominus Arnoldus de Luhelstetten" und sein Bruder Swigger zwei Höfe zu Asbach an das Kloster Indersdorf. Etwa gleichzeitig übergaben eine "Domina Richildis de Aspach" einen Hof und der Abt von Benediktbeuern eine Mühle in diesem Orte an das Kloster. 1168 vermachte Pfalzgraf Friedrich in seinem Testament dem Kloster ein Gut zu Asbach.

1675 wurde dem Kloster Indersdorf zum Ausgleich für die an die Salesianerinnen abgetretene St. Anna Kapelle zu München die Hofmarksgerichtsbarkeit auf seinen grundbaren Anwesen zugestanden. 1695 wurde dann das Dorf Asbach zur geschlossenen Hofmark des Klosters Indersdorf erhoben.

 

Asbach (Dorf, Gde), 17 Anw.: Hofmarksherrschaft
6 je 1/1 (Kipferl, Hakker, Huber, Zechtmayr, Hörl, Scherdi), 1/2 (Mühle),
5 je 1/8 (Zechtmayrgütl, Müller, Schmied, Pflämel, Mesner),
2 je 1/16;
Kirche Asbach 1/8, 2 je 1/16; Gmain: Hüthaus.
Pfarrkirche St. Peter, Pfarrhof. Schlößchen.


Hofmark Pipinsried
geschlossen, Besitzer: Kloster Indersdorf 1400—1783

1380 vermachte der "Chorherr und obriste Schulmaister auf dem Tuem zu Frysing" Hans von Massenhausen zusammen mit seinem Bruder und seinen Vettern dem Kloster Indersdorf einen Hof und zwei Lehen und für den Fall des Aussterbens der Familie auch das Dorfgericht zu Pipinsried. Als dieser Fall um 1400 eintrat, gelangte das Kloster also in den Besitz des Dorfgerichts.
1424 verkaufte Paul von Weichs dem Probst Erhard von Indersdorf seinen erst 1420 von den Wagenriedern erkauften Sedl zu Wagenried samt einem Lehen und einem Hof zu Winden.

 

Pipinsried (D, Gde), 46 Anw.: Hofmarksherrschaft
1/1 (Beyerlhof),
5 je 1/2 (Bals, Spurger, Spornhaller, Kneißl, Zotz),
5 je 1/4 (Wohlmuth, Veitl, Stimpf, Bradt, Fennengütl, Hansl),
12 je 1/8 (Sohl, Bergjackl, Brücklhansl, Schittenhelm, Zimmerwastl, Schardt, Weber, Staß, Gaßlmelker, Lenz, Unterschuster, Wirt), 20 je 1/32 Hofmark Hilgertshausen und Hochstift Freising 1/2 (Rieger);
Kirche Pipinsried 1/2 (Fenn), 1/4 (Blasimarta); Gmain: Hüthaus.
Pfarrkirche St. Dionys, Pfarrhof (Diözese Augsburg).

Wagenried (D, Gde Pipinsried), 5 Anwesen.: Hofmarksherrschaft
1/1 (Schwaiger), 1/4 (Mahl), 3 je 1/8 (Kaiser, Thurl, Wagner); Gmain: Hüthaus.

Harreszell (E, Gde Langenpettenbach), 1 Anw.: Hofmarksherrschaft 1/1
Filialkirche St. Johannes der Täufer der Klosterpfarrei Indersdorf.