zur
Landkreiskarte
Pfarreien
im Landkreis Dachau weitere
Detailvergleiche
![]()
|
St.Kastulus |
Ökumenischen Heiligenlexikon |
![]()
Kastulus-Kirchen im Landkreis Dachau: Prittlbach, Puchschlagen
Castulus, nach der Legende der Kämmerer bzw. Speisemeister am Hof des Kaisers Diokletian. In seiner Wohnung neben dem Palast bot er als Christ den verfolgten Glaubensgenossen ein sicheres Versteck und war eifrig für den Glauben tätig. Er wurde angezeigt und der Präfekt ließ ihn martern. Er wurde kopfunter an einen Galgen gehängt und mit Ruten geschlagen. Als er dennoch standhaft blieb, warf man ihn an der Via Labicana lebend in eine Grube und schüttete sie mit Sand zu (deshalb auch Attribut Spaten). Schon im 7. Jahrhundert wurde an der Stätte seines Martyriums eine Castulus-Kirche errichtet; Reliquien kamen nach Moosburg in Oberbayern und wurden 1604 nach Landshut übertragen. |
|
|
|
St. Kastulus wird in den verschiedensten Nöten angerufen. Häufig erscheint er als Krankenheiler: Blinde erhalten nach seiner Anrufung ihr Augenlicht, ein Unsinniger, der St. Kastels Grab berührt, findet seinen Verstand wieder. Im heutigen Landkreis Dachau sind zwei Kirchen St. Kastulus geweiht: die Filialkirche Prittlbach sowie die Filial- und Wallfahrtskirche Puchschlagen (Pfarrei Schwabhausen). Die Bitt- und Kreuzgänge zu St. Kastulus in Puchschlagen galten vor allem der Verhütung des "Wildfeuers" (= Blitzschlags) und von Feuersbrünsten. Auf den Decken- und Wandbildern in Puchschlagen erscheint St. Kastulus hier zusammen mit der milchspendenden Muttergottes als Helfer der Kranken, hilft Besessenen und Pestkranken.
Attribute: Spaten |
| zum ökumenischen Heiligenlexikon | Detailvergleiche insgesamt |
|
|