Johann
Michael FISCHER
Baumeister
* am 18.2. 1692 in Burglengenfeld (Oberpfalz)
als Sohn des gleichnamigen Stadtmaurermeisters
und Ratsherrn,
† am 6.5. 1766 in München
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Nach seiner Ausbildung als Maurer bei seinem Vater kam Fischer um 1715 auf seiner Wanderschaft über Böhmen nach Brünn (Mähren), wo er als Maurerpalier arbeitete. 1718/19 wurde er "Palier" beim Münchner Stadtmaurermeister Johann Mayr dessen Tochter er am 30.Januar 1725 heiratete. 1723 erwarb er das bürgerliche Meisterrecht. Fischer war der beste und fruchtbarste Kirchenarchitekt in der Blütezeit des Rokokos in Altbayern und zählt zu den Hauptmeistern des deutschen Spätbarocks. 32 Kirchen, 23 Klöster nebst vielen Palästen hat er erbaut, steht auf seinem Grabstein. Selbst wenn dabei auch Renovierungen mitgezählt sind, ist dies eine beeindruckende Lebensbilanz. |
Auf seinem schon halb verwitterten Grabstein
an der Münchner Frauenkirche (Bild siehe oben) steht: |
Kirchenbauten von Johann Michael Fischer:
| Mch, Klosterkirche St. Anna am Lehel (1727-37) | ![]() |
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| Bergkirchen (1731-1733) | ||
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Dießen am Ammersee, 1732-1739 |
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Stiftskirche Aufhausen ab 1736 |
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| Mch, St. Michael, Berg am Laim ab 1737 | ||
| Zwiefalten (1741-1747 ) | ||
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Ottobeuren ab 1748 |
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| Sigmertshausen (1755) | ||
| Rott am Inn (1759-1763) | ||
| Altomünster (1763-66) | ||
| Pfarrkirche Murnau | ||
| Osterhofen | ||
| Pläne: | ||
| Pfarrkirche Endlhausen | ||
| Eschenlohe, Pfarrkirche St. Clemens | ||
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rechts: Bergkirchen |
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Bilder: Hans Schertl (2001,2003)
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2.11.2003