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Wieskapelle in TANDERN

Beschreibung

Die Wieskapelle von Tandern wurde um 1650 erbaut und liegt nördlich von Tandern in Richtung Oberdorf -weithin sichtbar - auf einem Bergrücken.

 

Die Kapelle steht auf geschichtlich interessantem Boden.
Hier befand sich einst -durch Tradition und Funde belegt-der Pestfriedhof für die Pfarrei Tandern, und eine wohl uralte Kapelle, die dem hl. Nikolaus geweiht war.



Im Jahre 1748 ließ die Baronin Sibylle Sophie von Tandern von der Frauenkirche zur Pestkapelle einen Kreuzweg anlegen.

Wenig später wurde in der neuen Kapelle eine Holzplastik "Christus an der Geiselsäule" aufgestellt; die Kapelle sodann in Wieskapelle umbenannt.

Die Kapelle hat eine runde Apsis. Als Turm sitzt ein kleiner Dachreiter auf der Südostmauer.

Die rötlich gestrichene Fassade ist durch weiße Pilaster gegliedert.

zur Vergrößerung  der Figur des hl. Nikolaus  bitte klickenzur Vergrößerung  des Altarbildes bitte klickenzur Vergrößerung  der Figur des hl. Michael  bitte klickenzur Vergrößerung  der Figur des hl. Stephanus  bitte klicken Vergrößerte Ansicht des Chortaltars per Mouseklick
Innenansicht

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Hans Schertl

Quellen:
Heimatbuch des Landkreises und der Stadt Dachau, 1971
Festschrift zum 75. Bestehen des Schützenvereins Schützenlust Tandern, 1984
Bilder: Hans Schertl

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