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i.d. Gem.Röhrmoos
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Hofkapelle in PURTLHOF
Im Inneren ist die Kapelle auf eine Lourdesgrotte ausgerichtet. Vor dem felsigen Hintergrund kniet eine kleine Seherin vor der blumengeschmückten Madonna. Über der Grotte ein Spruchband mit der Aufschrift: Unbefleckte Empfängnis. Neben der Grotte stehen an der Wand eine Herz-Jesu-Figur sowie eine Statue des hl. Antonius von Padua mit Buch und Jesuskind auf kleinen Konsolen. Unter den Figuren hängen Text-Stickereien in Rahmen: "Maria hilft und hat geholfen" (links) und "Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit" (rechts). |
Beschreibung Die kleine Ortschaft Purtlhof, zwischen Ampermoching und Unterweilbach gelegen, wurde in einer Urkunde von 957 - 972 (Freisinger Traditionen) als "Purtalahova" erstmals erwähnt. Die in früheren Jahrhunderten schon erwähnten 2 Höfe (der südlich der Straße liegende" Hanslbauernhof und der nördlich der Straße liegende "Michlbauernhof) sind auch heute noch vorhanden. Die kleine Kapelle in Purtlhof wurde 1904 vom "Hanslbauer" und vom "Michlbauer" gemeinsam gebaut. Einer mündlichen Überlieferung nach wollte man sich damit Kindersegen erbitten (der sich dann auch einstellte). Den Mesnerdienst versehen die beiden Bauern abwechselnd. Dazu gehört u. a. das tägliche Mittagläuten und des Gebetläuten am Abend, bei Einbruch der Dunkelheit.
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An den Außenwänden hängen Kreuzwegbilder.
Aus Purtlhof stammt
Pfarrer Benno Märkl, der am 29. Juni 1913 zum Priester geweiht und über
die Einsatzorte Kleeberg, Mettenheim, Velden, Neufraunhofen, Haunzenbergersöll
und Palling Pfarrer von Sünzhausen wurde. Über die Feier des 40jährigen
Priesterjubiläums gibt es einen Zeitungsbericht; wenn Sie ihn lesen möchten,
klicken Sie hier...
Hans Schertl
Quellen:
Bürgerinformationen Gemeinde Röhrmoos,
1998
2 Bilder: Fam.Kreitmair, Hans Schertl
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Er
gibt sein letztes Hemd für die Armen!
Pfarrer Benno Märkl 40 Jahre Seelsorger
Dachauer Nachrichten vom 28.07.1953
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Dachau -Zu einer besonders innigen Feier gestaltete sich das 40jährige Priesterjubiläum von Pfarrer Benno Märkl. Der Jubilar, ein geborener Purtlhofer (Ampermoching), blieb all die Jahre seiner Abwesenheit treu mit der Dachauer Heimat verbunden, obwohl ihn seine berufliche Ausbildung schon früh von hier fortführte. Am 29. Juni 1913 wurde er im Dom zu Freising zum Priester geweiht. An seine Primiz auf dem Dachauer Schlossplatz können sich die alten Dachauer noch sehr gut erinnern. An diesem herrlichen Sommertag waren die Leute aus nah und fern zu Tausenden gekommen. Bis zur Investitur des Jubilars in Sünzhausen führte ein weiter Weg, der ihn zunächst nach Kleeberg (Passau) als Schlossgeistlicher führte, dann nach Mettenheim, Velden, Neufraunhofen, Haunzenbergersöll und Palling. Pfarrer von Sünzhausen wurde er schließlich am 5. September 1939. Seit dieser Zeit erfreut er sich in seiner neuen Heimat großer Wertschätzung. "Unser Pfarrer gab sein letztes Hemd für die Armen", sagt man dort und in Dachau spricht man nicht viel anders von ihm. |
Recherchiert von Hubert Eberl, Bergkirchen