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Landkreiskarte
Pfarreien
im Dachauer Land
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Pressestimmen
zur Internetseite Kirchen und Kapellen
in der Reihenfolge des Erscheinungsdatums
| Der Haimhauser | Münchner Kirchenzeitung | Dachauer SZ |
| Dachauer Nachrichten | Kolumne des Kreisheimatpflegers | Cool-Website-Award |
| Zeitschrift Land-aktiv | Zeitschrift Schönere Heimat | Lohhofer Anzeiger |
Hans
Schertl beschreibt Kunstschätze
Haimhauser Kirchen und Kapellen im Internet
| St. Nikolaus, die Fillalkirchen St. Martin in Amper-pettenbach, St. Stephan und St. Jakob in Otters-hausen sowie St. Peter und Paul in Westerndorf, die Stidlkpelle in Oberndorf, die Bründlkapelle, die Rockerl-Kapelle sowie die Schlosskapelle Salvator Mundi An der Beschreibung der Inhauser Kirche arbeitet Schertl derzeit. Benutzer-freundlich gibt es jeweils eine Kurzinformation vor der ausführlichen Erläuterung. | ![]() |
Virtuelles
Schlüsselloch
KLB
Dachau bietet per Internet Einblicke in Landkreis-Kirchen
|
Die Präsentation der Kirchen auf den Internet-Seiten ist so weit wie möglich
interaktiv. Das heißt, dass der Seiten-Besucher ganz nach Lust und Laune auswählen kann, ob er von der Kirche seiner Wahl eine Innenansicht, eine Außenaufnahme, oder ein Detailfoto auf dem Bildschirm haben will. |
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Zwischen den Bildern finden sich Erläuterungen, die unter anderem Auskunft über die Geschichte, die Architektur und die Ausstattung der Kirche geben. Auch auf die ganz eigenen Details in den jeweiligen Kirchen wurde beim Erstellen des interaktiven Online-Katalogs Wert gelegt: »Neben der Gesamtpräsentation der Kirchen finden sich auch Vergleiche von Taufsteinen oder von bestimmten Heiligenbildern, die in den unterschiedlichen Bauwerken zu finden sind«, erläutert Webmaster Hans Schertl.
Der Internet-Fan und frühere Kirchenverwalter
aus Jarzt betont aber, dass das Erstellen des »Kirchen und Kapellen«-Überblicks
nicht nur Arbeit macht, »sondern auch viel Freude«. Für eilige Internet-Surfer
gibt es übrigens auch einen Kurz-Trip durch die Dachauer Kirchenlandschaft:
mit besonders knappen Beschreibungen, die den ausführlichen Erläuterungen voran
gestellt sind. sh
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MKZ vom 2.6.2002
Von
Chicago bis Prittlbach
Der virtuelle Kirchenführer Hans Schertl will per Internet Zugänge
zur Kunst eröffnen
Unbekannt
ist Hans Schertls preisgekrönte Internetseite »kirchenundkapellen.de« nicht
mehr. Die Münchner Kirchenzeitung berichtete bereits 2002 über sein Vorhaben,
alle Kirchen und Kapellen des Landkreises Dachau im Internet vorzustellen. Ein
Projekt, das er stetig weiterentwickelt hat. Surft man heute durch die Seiten,
kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ob Unsere Liebe Frau in Machtenstein
oder St. Kastulus in Puchschlagen, ob ein Marterl in Sulzemoos oder ein Wegkreuz
in Markt Indersdorf: Immer findet man Fotos, Hinweise und weiterführende Informationen.
Wer beim Sonntagsausflug vor einer verschlossenen Kapelle stand, kann
später wenigstens auf dem Bildschirm einen Blick in ihr Inneres werfen, die
Kunstwerke bewundern und ihre Geschichte nachlesen. Vorausgesetzt sie oder er
hat einen Internetzugang. Hans Schertl, inzwischen jenseits der Sechzig, interessierte
sich seit den 70-er Jahren für Computer, entdeckte aber erst 1998 das Internet
für sich. Mit seiner Website »Kirchen und Kapellen« will er in erster Linie
jungen Leuten einen Zugang zu religiöser Kunst eröffnen. Sein Angebot wird zum
Beispiel von Lehrern und Schülern an den Schulen im Landkreis gerne angenommen
und genutzt.
Bei älteren Menschen beobachtet er weiterhin eine relativ große Distanz zum Medium Internet. In den letzten Jahren hätten zwar Volkshochschulkurse und die leichtere Bedienbarkeit von Computern zu einem Anwachsen der Zahl älterer Nutzet geführt, aber die lassen dann doch lieber die Enkel für sich surfen, wenn sie eine Information aus dem Internet brauchen. »Aber«, so sagt er, es werden wohl nicht so viele Alte Internetuser, aber immer mehr Internetuser Alte.« Und die »Alten«, wenn sie sich an das Internet herantrauen, haben ein besonderes Interesse an lokalen Gegebenheiten und an ihrer Heimat. Das liegt sicher auch daran, dass man sich in fortgeschrittenen Jahren der eigenen Wurzeln bewusster wird. Die Einträge in Hans Schertls elektronischem Gästebuch unterstreichen das. Frau Thrush beispielsweise schreibt ihm: »Mit Freude habe ich Ihre Website entdeckt, so kann ich diese weiter erforschen aus Chicago, wo ich schon seit vielen Jahren wohne. Meine Kontakte mit Dachau und Prittlbach habe ich noch immer aufrecht erhalten und besuche auch meine Heimat immer wieder.«
Die weltweite Zugänglichkeit seiner Seiten sieht Hans Schertl dabei eher als erfreulichen Nebeneffekt. Wichtiger ist ihm, dass das Internet Möglichkeiten bietet, kostenlos Informationen zur Verfügung zu stellen und dabei Menschen mit gleichen Interessen anzusprechen oder diese sogar miteinander in Verbindung zu bringen. Die Reaktionen der Pfarrgemeinden, deren Kirchen vorgestellt werden, reichen zwar von Desinteresse bis zu heller Begeisterung, aber gerade auf der Seite der Pfarrer überwiegt immer noch die Skepsis. Hans Schertl führt das auch auf die Tatsache zurück, dass viele Pfarrer eben zur »älteren Generation« gehören, der das Internet noch fremd ist, er sieht aber auch ein grundsätzliches Problem: »Ich glaube, dass die Kirchenleitungen auf Pfarrebene (nur das kann ich in etwa beurteilen), das Internet nur in seinen Gefahren richtig einschätzen; die Chancen, die das Medium auch bietet, werden nicht in gleichem Maße erkannt.« Eigentlich schade. Denn die Vorteile und der Nutzen liegen aufder Hand, gerade für ältere Menschen: Internet ist billig, es bringt die weite Welt ins eigene Zimmer, ohne dass man es verlassen muss und es kann direkte Verbindungen zwischen Menschen mit gleichen Interessen und Überzeugungen schaffen.
Die
technischen Zugangshürden sind überwindbar, die Programme inzwischen benutzerfreundlich
und übersichtlich, die Bedienung für jeden erlernbar. Gottesdienstübertragungen
im Fernsehen sind selbstverständlich geworden und erfreuen sich großer Beliebtheit.
Für religiöse oder kirchliche Internet-Angebote gilt das noch nicht in gleichem
Maße, auch wenn die Erzdiözese ihre eigene Homepage hat und immer mehr Pfarreien
im Internet präsent sind. Angebote wie das von Hans Schertl geben die Richtung
an. Es gilt, die Möglichkeiten, die im Medium Internet stecken, für die eigene
Lebenswelt zu entdecken: für bestimmte Interessen, für bestimmte Aufgaben und
für bestimmte Zielgruppen. Eine davon, und nicht die kleinste, sind die älteren
Menschen mit ihren Themen und Bedürfnissen.
Matthias Wörther
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MKZ vom 19.2.2006
Per
Mausklick durch die Kirchengeschichte
Hans
Schertl präsentiert Website mit sakralen Bauwerken im Landkreis / Ausflugstipps
und ein Quiz
Von
Laura Schimanski
| Gute
eineinhalb Jahre arbeitet Webmaster Hans Schertl nun schon an dem Projekt,
bis zum Herbst soll es endlich vollständig sein. Dann werden alle über 220 Kirchen und Kapellen rund um Dachau im Internet zu finden sein. Seine Website stellte er bei der Vollversammlung des Kreiskatholikenrates vor. |
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Ein Link führt
von der Homepage der Landvolkbewegung www.klb-dachau.de zu den Kirchen und Kapellen.
Dann kann man wählen: Entweder geht der internet-Besucher den Weg über die Landkreisgerneinden
oder direkt über die Pfarrei-zugehörigkeit, um die entsprechende Kirche zu finden.
Ziel ist ein virtueller Reiseführer durch die Heiligen Stätten des Landkreises.
Eine Kurzbeschreibung liefert dem Internet-Benutzer einen Überblick über die
Geschichte der Kirche, die Gestaltung des Innenraums und Besonderheiten. Wer
Genaueres erfahren möchte, für den hat Schertl ausführliche Informationen gesammelt,
die ein Stück weiter unten auf der Seite zu lesen sind: detaillierte Informationen
über Baugeschichte, Gemälde und Figuren. Unterstützt werden die Informationen
mit vielen farbigen Fotos, von Schertl selbst fotografiert. Oftmals verbergen
sich in einem Bild sogar noch mehrere kleinere, die per Mausklick zu öffnen
sind.
Ein Lexikon erklärt wichtige Fachbegriffe: Ebenfalls per Tastendruck kann diese Funktion angeklickt werden. Künstler und Architekten, die besonders oft im Landkreis tätig waren, werden auf eigenen Informationsseiten näher vorgestellt. Wer wissen möchte, welches die älteste Kirchenglocke im Landkreis ist, kann unter dem Stichwort "Detail-Vergleich" nachsehen. Dort sind verschiedene Obj ekte, wie Taufbecken oder Heiligenfiguren, nebeneinander im Vergleich dargestellt. Der InternetBesucher wird überrascht sein, welche Ähnlichkeiten es zwischen den Objekten gibt, sprich: welche Künstler einander nachgeahmt haben.
Zum Abschluss hat sich der Macher der Webseite noch etwas Besonderes ausgedacht: das Kirchturm-Quiz. Dort kann jeder Internet-Besucher sein Wissen über die Kirchen testen. Wer die Maus auf den Turm rollt, erhält eine kleine Hilfe.
Ausschlaggebend,
das Projekt zu starten, war der Tag der Offenen Kirchen und Kapellen, der am
6. Oktober stattfindet. Die Internet-Seite biete Ausflugstipps und Informationen
vorweg. Die Mitglieder des Kreiskatholikenrats waren begeistert. "Da braucht
man ja gar nicht mehr los fahren', hieß es. Anton Jais, ehemaliger Vorsitzender,
lobte: "Allein für die Arbeit kommen Sie schon in den Himmel."
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Dachauer SZ vom 29.6.2002
....... Als wahre Fundgrube erweist sich im Hinblick
auf Kirchenführungen auch die Internetseite der KLB Dachau zu Kirchen und
Kapellen im Landkreis Dachau. Weitere Informationen im Internet unter www.klb-dachau.de/Besinnliches.
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Dachauer SZ vom 10.7.2002 im Artikel "Am 6.Oktober sind alles Kirchen
und Kapellen geöffnet".
Kirchen
und Kapellen von A bis Z
Hans Schertls Internet-Angebot: "Eine wunderbare Website"
Wahrscheinlich müsste jemand Web-Designer und passionierter Lokalhistoriker sein, um ermessen zu können, was Hans Schertl aus Haimhausen in den vergangenen Jahren aufgebaut hat. Jemand wie Schertl selbst müsste dies sein. Dass er mit seiner Darstellung der Kirchen und Kapellen im Landkreis Dachau im Internet etwas Besonderes geschaffen hat, merkt allerdings jeder schnell, sobald er auf "www.kirchenundkapellen.de" mit dem Mouse-Zeiger unterwegs ist.
"Eine wunderschöne Website! Herzlichen Dank dafür. Ich hoffe, dass sich mehr Landkreise (oder Dekanate) diesem hervorragenden Service anschließen. Ich bemühe mich, diese Seite möglichst weit bekannt zu machen", schreibt Ulli Hatzak in Schertls Web-Gästebuch. Und er ist mit seinem Lob nur einer von vielen.
Schertl beschreibt und zeigt mehr als 200 Kirchen und Kapellen aus dem Landkreis in Text und Bild. Der virtuelle Reiseführer durch die Heiligen Stätten des Landkreises ist ungeheuer reich an Detailinformationen. Zum Beispiel die Darstellung der St. Florianskirche in Wiedenzhausen: Neben dem Foto der Kirche und seinem Detailfoto vom Tabernakel erfährt man, dass es sich um eine der "besterhaltenen Barockkirchen im Landkreis" handelt. Die Baugeschichte wird erzählt, die Geschichte des Ortes. Richtig tiefschürfend wird es unter der Rubrik Inneneinrichtung: 33 Details des reich mit Stuck und Heiligenfiguren geschmückten Innenraums der Kirche werden beschrieben. Es gibt Links, die jedes Detail vergrößert zeigen. Gleiches funktioniert, wenn man damit dem Mouse-Zeiger über das Bild vom Kircheninneren wandert und zum Beispiel die "Anna, Maria, Jesus-Gruppe im Seitenaltar" anklickt. In gesonderten Vergleichsreihen sind Glocken im Landkreis, Kreuzwegbilder oder Taufbecken fotografisch nebeneinander gestellt. Man erfährt, dass die älteste Kirchturmglocke in Pasenbach hängt und aus dem Jahr 1128 stammt. Krippen, alte Opferstöcke und anderes mehr werden dargestellt. Eine Art Online-Lexikon erklärt Fachausdrücke, die Geschichte der Ortsheiligen wird erzählt. Es macht Spaß, sich da durchzuklicken. Mit einem Kirchturm-Quiz bringt Schertl zusätzlich Pep in den Webauftritt. Immer mehr Menschen merken, dass da jemand was Besonderes geschaffen hat. 1540 Besucher hatte die Site im Jahr 2001. 13 827 waren es 2003.
Wie Ulli Hatzak hat auch Gerardo Vera Soto seine
Anerkennung im Gästebuch zum Ausdruck gebracht. "Ausgezeichnet", schreibt er.
Vera Soto, Theologie-Dozent an der Caritas-Fachakademie München, schlägt Schertl
für den Tassilo-Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung vor. Er ist der Meinung,
dass das Mitglied der Katholischen Landjugendbewegung mit seiner Site einen
Beitrag zur Dachauer Kunstgeschichte leistet. Diese Form der Darstellung von
religiöser Kunst erreiche in viel größerem Ausmaß die Jugendliche, als dies
in einem Buch möglich wäre. Der Landkreis könne sich glücklich schätzen, so
jemanden zu haben.
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Dachauer SZ vom 16.2.2004
belo
Website
zur Freskenmalerei
Im Landkreis gibt es viele Schätze /Sanierungsbedarf
Landkreis - Hans Schertl aus Haimhauen hat für
Kunstlieberhaber im Landkreis und darüber hinau eine vorbildliche Website
geschaffen: mit gut 4000 Farbfotos dokumentiert er die Vielfalt wertvoller Fresken
in rund 200 Kirchen und Kapellen im Landkries (www.kirchenundkapellen.de). Kunstschätze
in KIrchen wurden teils per Zufall gefunden, so romanische Malerei in der Petersbergbasilika,
gotische Fresken in Glonnbercha und Jugendstilmalereien in Giebing. In Pfaffenhofen/Glonn
signalisiert das Ordinariat Geld zur Kirchensanierung.
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Dachauer SZ vom 6.9.2004
belo
Gut
4000 Kirchenfotos
Hans Scherts Website über barocke Freskenmalerei
von Bernhard Lohr
Haimhausen - Hans Schertls
Website ist die erste Adresse für alle, die über die barocke Kirchenmalerei
im Landkreis etwas erfahren wollen. Nicht jeder hat den umfänglichen Corpus
der barocken Fresken in Bayern im Regal stehen. Ansonsten reichen Schrertls
Informationen sogar darüber hinaus. Der bekennende Computerfreak, der als
Kind in Neuhaus /Pegnitz unmittelbar neben einer Kirche aufgewachsen ist, als
Kind Hilfsmesner war und später Kirchenpfleger wurde, hat mehr als 200
Kirchen und Kapellen erfasst und mit mehr als 4000 Fotografien dokumentiert,
welche Pracht sich hinter den Kirchentüren des Landkreises verbrigt.
Das Bildmaterial hat der in Haimhausen wohnende Schertl nach Recherchen textlich
aufwändig aufbereitet. Der Corpus war eine Quelle, aber auch Kirchenarchive
hat er durchstöbert und Gespräche mit Mesnern geführt. Das alles
sei in das Werk eingeflossen, sagt Schertl, der laufend seine Website aktualisiert.
Kürzlich nahm er die renovierte KIrche in Giebing neu auf. Demnächst,
sagt Schertl, werde Röhrmoos dazukommen. Dort sei die Sanierung bald abgeschlossen.
Die Homepage nutzen mittllerweile
Studenten und auch Schüler aus dem Landkreis. Viele informieren sich, um
später Referate zu halten. 35.000 echte Zugriffe werde er in diesem Jahr
noch erreichen. Angefangen hat alles im Jahr 1997 aus Interesse für die
eigene Pfarrkirche der Pfarrei Westerndorf (richtig: Jarzt), die in Jarzt,
Landkreis Freising liegt. Schertl ist in der Pfarrei Westerndorf (richtig:
Jarzt) aktiv und betreut ansonsten die Homepage der Katholischen Landvolkbewegung
Dachau.
@Weitere Informationen unter :
www.kirchenundkpellen.de ud www.klb-dachau.de
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Dachauer SZ vom 6.9.2004
belo
Kirchenseite
erhält Internetpreis
Dachau - Die Internetseite
"Kirchen und Kapellen im Landkreis Dachau" (www.kirchenundkapellen.de)
wurde mit dem CoolWebSite-Award in Gold ausgezeichnet. Der CoolWebSite-Award
ist eine Auszeichnung für besonders gute, deutschsprachige Homepages und wird
bereits seit 1997 verliehen. In die Bewertung einer Homepage fließen die Bewertungskriterien
grafisches Design, Navigation/Übersichtlichkeit,
Inhalt (Qualität und Umfang), Originalität und Nutzwert,Geschwindigkeit und
Fehlerfreiheit ein. Näheres ist im Internet unter www.cool-award.de/award/winner_100410.htm
zu finden.
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Dachauer SZ vom 26.10.2004
Alle
225 Kirchen und Kapellen Internet
Beim Dachauer Kreiskatholikentag
am Petersberg wurde die Website vorgestellt
| Das erworbene, theoretische Wissen lässt sich am 6. Oktober gleich vor Ort anwenden, weil zu diesem Zeitpunkt der "Tag der offenen Kirchen und Kapellen" stattfindet. Wie Pfarrer Josef Mayer von der Kirche am Petersberg anlässlich eines Treffens des Kreiskatholikenrates in Dachau mitteilte, sind auch alle evangelischen Kirchen im gesamten Landkreis geöffnet. | ![]() |
Die neue Website stellte Hans Schertl vom Katholischen Landvolk des Landkreises Dachau den Mitgliedern des Kreiskatholikenrates vor. Er erntete für seine "gigantische Arbeit der Erfassung und für die Präsentation großes Lob. Seit 1977 beschäftigt sich Schertl mit dieser Materie. Derzeit hat er über 150 Gotteshäuser erfasst, und die übrigen sollen bis zum 6. Oktober abzurufen sein.
Zunächst einmal informiert die Landkreiskarte über die Gemeinden und Pfarreien. Die einzelnen Kirchen sind in Bild und Wort ausführlich beschrieben. Im Detail können Innenansichten und verschiedene Objekte aufgerufen und in Nebeneinander-reihung Detailvergleiche angestellt werden, wie zum Beispiel die Taufbecken in Schwabhausen und Pellheim.
Das Archiv beinhaltet
Aufsätze, Vorträge und viele Vorlagen als Anregung für kirchliche Feiern wie
Maiandachten oder Adventsfeiern. Zudem gibt es ein Kirchenquiz. Es erwies sich
als gar nicht so einfach, auf Anhieb zu erkennen, ob es sich wirklich um den
Kirchturm, den man zu kennen glaubt, handelt.
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Dachauer Nachrichten 2.7.02
....... Als wahre
Fundgrube erweist sich im Hinblick auf Kirchenführungen auch die Internetseite
der KLB Dachau zu Kirchen und Kapellen im Landkreis: www.klb-dachau.de/Besinnliches.
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Dachauer
Nachrichten vom 16.7.2002 im Artikel "Offene Kirchen und Kapellen".
"Kirchenundkapellen"
Neue Adresse der Landkreis-Internetseite
Dachau (red) - Die Internetseite "Kirchen
und Kapellen im Landkreis Dachau" hat eine neue Adresse bekommen. Sie ist
zu erreichen unter "www.kirchenundkapellen.de".
Die neue Adresse besteht aus einem einzigen -zusammengesetzten- Wort, um einprägsamer
zu sein.
Die bisherigen Adressen (kirchen.nilo.de und klb.nilo.de) leiten die Internetbesucher
aber noch eine Weile auf die Kirchenseiten weiter.
Vor einem Jahr waren auf der Internetseite, die Hans Schertl aus Haimhausen
zusammengestellt hat, 150 Kirchenbauten beschrieben. Nun sind alle 231 Kirchen
und Kapellen im Landkreis Dachau im Netz.
Schwerpunkt ist die Darstellung des Kircheninneren. Zwar veralten Innenbeschreibungen
schnell, so Schertl, doch er versuche, sie durch Kirchenbesuche und Gespräche
mit Pfarrern, Mesnern und Kirchenpflegern aktuell zu halten.
Eingebaut hat Schertl auch ein Lexikon, in dem Spezialausdrücke aus der Kunst,
der Architektur und der Kirchengeschichte durch verständliche Definitionen und
Bildbeispiele erklärt werden.
Ergänzt werden die Beschreibungen durch 3717 Bilder. Auch widmen sich die Seiten
nicht nur den großen Kunstwerken, sondern auch vielen kleinen Details, die oft
selbst regelmäßigen Kirchgängern nicht bekannt sind. z.B. -alte Opferstöcke,
Türschlösser, Taufsteinfiguren, Orgelprospekte, Alter der Glocke etc.
Sehr unterhaltsam ist ein kleines Kirchturmquiz. Gezeigt wird am Bildschirm
nur der obere Turmabschnitt; zu erraten ist die Kirche, wobei, so Schertl, die
Fehlerquote erheblich höher ist, als man erwarten sollte.
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Dachauer Nachrichten vom 1.8.2003
Redaktionsmaus
Tägliche
Kolumne der Dachauer Nachrichten
Grüß
Gott, liebe Leser !
Zwischen "Grinsefisch.de" und "Chaos Biker Bayern" tauchen
überraschend die Kirchen und Kapellen im Landkreis Dachau auf. Wie bitte
? Das habe ich gestern bei den Kollegen in der Redaktion der Heimatzeitung aufgeschnappt.
Und weil ich zuerst nur Bahnhof verstand, habe ich anschließend genau
zugehört. Also, hier die Erklärung: Das sind Internet-Seiten, die
Preise für besonders gute Gestaltung gewonnen haben. Und "www.kirchenundkapellen.de",
wie die Website des Haimhausers Hans Schertl heißt, hat tatsächlich
Gold eingeheimst (sie bekam einen Cool-Website-Award). 230 große und kleine
Gotteshäuser aus unserem Landkreis sind hier zu finden; mit 2300 Fotos,
eingehender Beschreibung, Online-Lexikon für Fachausdrücke und vieles
mehr. Toll. Wer sich nur ein bisschen für Kirchen interessiert, für
den ist diese Website ein Muss. Man kann z.B. "seine" Gemeinde anklicken
und hier sofort die Kirchen und Kapellen im Überblick sehen. Und die Homepage
ist auch schön gestaltet und sehr bedienerfreundlich,
schwärmt Ihre Redaktionsmaus.
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Dachauer Nachrichten vom 25.10.2004
Marterl,
Wegkreuze, Bildstöcke
Hans
Schertl aus Haimhausen spürt Kreuzen am Wegesrand nach
|
Dachau
- Auf jedem Quadratkilometer im Landkreis Dachau gibt es mehr als ein
Kreuz. Gemeint sind Weg- und Hofkreuze, Bildstöcke und Marterl. Die tatsächliche
Anzahl der Kreuze im Landkreis wird man wohl nie sicher feststellen können.
Doch es gibt jemanden, der ihnen seit vielen Jahren nachspürt: Hans Schertl
aus Haimhausen hat inzwischen 640 Kreuze auf seiner Homepage - der Landkreis
umfasst 579 Quadratkilometer an Fläche. Nach Schertls Einschätzungen wird
die Zahl der Kreuze "auch bei intensiver Suche nicht über 900 liegen".
Die 640 Kreuze sind nicht etwa gleichmäßig über den ganzen Landkreis verteilt.
"Die meisten Kreuze habe ich in Sulzemoos, Röhrmoos, Ainhofen und Hilgertshausen
gefunden. Dies hat nicht! nur damit zu tun, dass es dort wirklich sehr
viele gibt; Bewohner dieser Orte haben auch bei der Suche aktiv mitgeholfen.
Die meisten Kreuze sind an den alten Ortsverbindungsstraßen zu finden. Früher war es üblich, am Dorfanfang bzw. ende ein Kreuz zu errichten, um die Wanderer mit dem christlichen Zeichen zu begrüßen oder zu verabschieden. Jede Flurbereinigung hat am Ende ihrer Arbeit ein Kreuz errichtet. In letzter Zeit sind die Gartenbauvereine die eifrigsten Kreuzaufsteller; sie pflegen ihre Kreuze naturgemäß auch am besten. In den Wäldern gibt es im außer den Marterln für die bei der Holzbearbeitung umgekommenen Menschen so gut wie keine Kreuze. Erstaunlich viele Kreuze sind dagegen in Privatgärten zu finden, unmittelbar am Zaun errichtet, mit der Kreuzigungsseite zur Straße hin. In
aller Regel hatte auf dem Land auch jeder der großen Bauern sein Kreuz,
|
|
| @ Auf der Internetseite von Hans Schertl (www.kirchenundkapellen.de) gibt es Definitionen der "Begriffe Wegkreuz, Bildstock und Marterl. Die Ansichten sind nach Gemeinden geordnet. Über Klicks kann man sich ein großes Bild anschauen, z.T. mit Texten auf den Inschriftentafeln. |
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Dachauer
Nachrichten vom 15./16./17.April 2006
PFARREI WEICHS
Erster digitaler Kirchenführer
ist da
Hans Schertl hat ihn zum Jubiläum der Gemeinde gefertigt
von Heinz Nefzger
Weichs - Hans Schertl aus Haimhausen ist durch seine Internetseiten "kirchenundkapellen.de" weit über den Landkreis hinaus bekannt. Darin stellt er umfangreich und detailliert alle Kirchen und Kapellen im Landkreis in Bild und Text vor. Seit einiger Zeit erstellt er auch hobbymäßig, "Kirchen-DVDs" als Geburtstagsgeschenk für Freunde und Bekannte von deren Ortskirchen.
Als Schertl davon hörte, dass Weichs in diesem Jahr 1200-jähriges Gründungsfest feiert, nahm er dies zum Anlass, um mit viel technischem Geschick und ebenso viel historischem Detailwissen eine DVD mit dem Titel "Kirchenführung in der Pfarrkirche St. Martin Weichs" zu erstellen. Die DVD dauert rund 40 Minuten, wird von Schertl selbst zusammen, mit Karl Müller aus Rienshofen besprochen, und vom Weichser Organisten Wast Kottermair mit selbst komponierten Orgelmeditationen musikalisch harmonisch begleitet. Schertl hat nun der Gemeinde und der Pfarrei je eine DVD als Geschenk übergeben. Sollte diese zum Verkauf kommen, wünscht er sich, dass der Erlös für soziale Zwecke, wie etwa die Renovierung der Kirchenorgel, verwendet, wird.
Der
erste Weichser digitale Kirchenführer stellt eine imposante Darstellung des
historischen Weichser Gotteshauses dar. Enthalten sind darin unter anderem die
Kirchengeschichte. Ausgiebig werden zudem die Deckengemälde, Heiligenfiguren,
die nicht überall üblichen, auffällig vielen Epitaphe (Wandtafeln innen und
außen), der reiche Stuck, die Altäre und auch die Orgel dargestellt. Hans Schertl
dürfte sich damit einen Ehrenplatz in den Geschichtsbüchern der Pfarrei gesichert
haben.
nef
HANS SCHERTL FOTOGRAPHIERT
UND DOKUMENTIERT GOTTESHÄUSER
Ihm
geht jede Kirche ins Netz
von Katrin Woitsch
![]() Schertls Heimatkirche St.Peter und Paul in Westerndorf bei Haimhausen |
Als Schertl (62) vor sechs Jahren anfing, hatte er etwa 30 Kirchen und Kurzbeschreibungen beisammen. Heute sind über 250 der insgesamt 260 Kirchen und Kapellen im Landkreis auf seiner Internetseite www.kirchenundkapellen.de vertreten. "Ich war selbst überrascht, wie viele Kirchen und Kapellen es bei uns gibt“, berichtet er heute. „Gerechnet habe ich mit etwa 150." Mit ungefähr
200 000 jährlichen Zugriffen gehört die Seite zu den meist aufgerufenen
Internetadressen im Landkreis. "Angefangen habe ich mit dem Projekt,
weil die meisten Kirchen aus Sicherheitsgründen nur zu Gottesdienstzeiten
geöffnet sind", erklärt Schertl seine Motivation für die Arbeit.
Aus diesem Grund trägt seine Seite auch den Untertitel „Ein virtuelles
Guckloch durch die verschlossene Kirchentür“. Mit aufgenommen hat Schertl nun auch die Wegkreuze. Momentan befinden sich Fotos von 826 der etwa 900 Kreuze im Landkreis im Netz. Wie viele es wirklich gibt, wisse eigentlich niemand, so Schertl. „Wenn man ein bisschen sucht, findet man immer wieder ein neues." Auf seinen Radltouren durch den Landkreis hält er also immer die Augen offen. |
Zeitung DACHAUER KURIER
Jedes
künstlerische Detail unserer Landkreis-Kirchen und Kapelle im Internet
Kirchen sind immer offen
Beten Sie doch mal in der Internetkirche
von Prof.Dr.Norbert Göttler
Landkreis Dachau (red) Mein dänischer Freund Per ist Katholik, was in Skandinavien eine Seltenheit ist, aber er geht nicht in die Kirche. Nicht, wenn andere Menschen drinnen sind. Schon gar nicht, wenn er einen Priester sieht, um den macht er nämlich einen Bogen. Nur wenn er eine Kirche leer wähnt, zieht es ihn hinein. Er gehe nicht in die Kirche, meint er dann augenzwinkernd, er schaue nur manchmal vorbei.
| Manche meiner Kameraleute habe ich schon dabei beobachtet, wie sie am Rande von Dreharbeiten in irgendeinem Dom eine Kerze anzündeten. Darauf angesprochen, würden sie das weit von sich weisen. So mancher, der sich innerlich längst von den verfassten Kirchen und ihren Ritualen getrennt hat, sucht die Ruhe und Gesammeltheit einer leeren Kapelle, lässt seine Gedanken forttragen von jahrhundertealten Reliquien und Fresken, von der strengen Würde der Architektur, vom fernen Duft des Weihrauchs. Vielleicht sind solche Menschen das, was Karl Rahner einmal "anonyme Christen" genannt hat. |
Aber auch als "anonymer Christ" wird
man schnell von der Realität eingeholt. Man drückt die Kirchentüre,
man rüttelt an der Klinke - alles verschlossen ! Außerhalb der Gottesdienstzeiten
sind Kirchen und Kapellen auch im Landkreis Dachau nur selten zu betreten. Verständlich,
denn die Zahl der Diebe ist groß und die der Wächter klein. Doch
ab sofort ist Abhilfe geschaffen! Ab sofort können alle Kirchen und Kapellen
des Landkreises zu jeder Tages- und Nachtzeit besichtigt werden! Wie ? Sie glauben
mir nicht ? Dann sind Sie noch nicht zuhause in der virtuellen Welt des Internets!
Ein Mitglied der Katholischen Landvolkbewegung unseres Landkreises, Hans Schertl,
hat sich das Verdienst erworben, jedes künstlerische Detail unserer Kirchen
und Kapellen über das Internet zugänglich gemacht zu haben. Per Mausklick
entriegeln Sie jede Kirchentüre, nähern sich jedem Kunstwerk und können
es samt sachkundigem Kommentar meditieren.
www.klb-dachau.de- so heißt das Zauberwort
!
Darf ich Ihnen eine amüsante Lektüre dazu empfehlen? Friedemann Fichtl: "Der Teufel sitzt im Chorgestühl: Ein Begleitbuch zum Entdecken und Verstehen alter Kirchen und ihrer Bilderwelt" (Eschbach-Verlag 1996).
Ich glaube nicht, dass man die dänischen Kirchen alle über das Internet besichtigen kann. Mein Freund Per wäre begeistert. Nur der Geruch des Weihrauches würde ihm fehlen. Aber wie man Hans Schertl kennt, arbeitet er gerade an der Lösung dieses Problems !
Ihr Kreisheimatpfleger
Prof. Dr.Norbert Göttler
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veröffentlicht im Kurier vom 12.April 2003, in der Dachauer SZ vom 29.4.2003
und in anderen Dachauer Regionalzeitungen.
Von
ruchlosen Mördern
Hans Schertl hat das 1000. Flurdenkmal dokumentiert: ein Marterl eines Ermordeten
Westerndorf - Von
Schicksalen und Tragödien berichten die Inschriften der Marterl am Wegrand.
Besonders interessant sind dabei die Inschriften: Oft zeugen sie zur Erinnerung
an Tote nicht nur von Unglück, sondern auch von Gewalt. In Westerndorf steht
am Wegrand ein steinernes Marterl, das an einen ungeklärten Mord erinnert. Bis
heute wird es liebevoll mit Blumen umpflanzt und gepflegt. Der Mörder wurde
offensichtlich nie gefasst - die Inschrift aus dem Jahr 1889 appelliert an das
Gewissen des Mörders: "Ruchlos von Mörderhand erschlagen wurde hier ein kräftiger,
braver Sohn. Fühlst, Mörder, Du nicht des Gewissens Fragen Und hoffst Du nicht
vor Gottes Thron.
Seit dem 8. Jahrhundert werden als Grenzsteine zum Zeichen christlicher Religion
und Kultur eines Gebietes Wegkreuze errichtet - die Flurdenkmäler. Weit
mehr als 1000 davon stehen allein im Landkreis Dachau. In mühsamer Arbeit
hat Hans Schertl aus Oberndorf nun das 1000. Flurdenkmal dokumentiert und auf
der Internetseite www.kirchenundkapellen.de zusammengefasst.
Seit fünf Jahren fährt der Pensionist durch den Landkreis auf der Suche nach
Zeugen der Vergangenheit am Wegrand. "Das hätte ich ohne Unterstützung nicht
geschafft", meint Hans Schertl. Viele Heimatinteressierte halfen ihm bei der
Suche und Dokumentation. So steuerte allein Rosi Neumann aus Pipinsried fast
180 Fotos von Flurdenkmälern der Sammlung bei und Hans Mayr aus Schönbrunn ist
mit seinen vielen guten Beziehungen zu den Bauern im Landkreis ein unverzichtbarer
Helfer. Auf diese Weise wuchs die Internetsammlung - inzwischen auf 850 Wegkreuze,
100 Marterl und 50 Bildstöcke.
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Dachauer Nachrichten vom
21.22.4.2011
Siglinde Haaf
Der Internet-Seite
Kirchen und Kapellen im Landkreis Dachau
wurde am 23. Oktober 2004
der CoolWebSite-Award
in Gold verliehen
| CoolWebSite-Award in Gold von Cool-Web.de vom 23.10.2004 | |||||||||||||||
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Bewertung:
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Zeitschrift
LAND AKTIV
Virtuelle
Kirchenreise
Zu
einer viertuellen Reise zu Kirchen und Kapellen lädt auch die Homepage
www.kirchenundkapellen.de von Hans Schertl, KLB-Mitglied im Kreisverband Dachau,
ein. Auf dieser hervorragenden Homepage kann man virtuell durch alle (!) Kirchen
und Kapellen des Landkreises Dachau reisen. Man erfährt sehr viel Wissenswertes
und Interessantes über die Kirchen und ihr Inventar. Die Homepage hilft,
beim nächsten Kirchenbesuch vielleicht etwas zu entdecken, dan dem man
schon lange vorbeigesehen hat.
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Land aktiv - Die
Zeitschrift für engagierte Christen auf dem Land, November 2005
Zeitschrift
SCHÖNERE HEIMAT
Kirchen
und Kapellen im Internet
ein Pilotprojekt aus dem Landkreis Dachau
Hans Schertl
143 Kirchen und 110 Kapellen gibt es im Landkreis Dachau. Das ist für einen Landkreis mit 135.000 Einwohnern auf einer Fläche von 580 qkm eine große Zahl. Vor allem, wenn man die Großstadtnähe berücksichtigt, die mit ihrem säkularen Einfluss dem Kirchenbau nicht gerade förderlich ist. Tatsächlich nimmt die Zahl der Kirchen und insbesondere der Kapellen zu, je weiter man sich vom Stadtrand Münchens entfernt. Während der letzte Kirchenneubau im Dachauer Land schon 40 Jahre zurückliegt, kamen in den letzten acht Jahren neun neue Kapellen hinzu. Dies zeugt von Traditionsbewusstsein und einer noch immer großen Verbundenheit mit der Religion.
Warum
eine Veröffentlichung im Internet ?
Die meisten
Kirchen sind aus Sicherheitsgründen nur während der Gottesdienstzeiten geöffnet.
Zwar wurden inzwischen alle Bauten mit Alarmanlagen ausgerüstet, doch diese
entfalten ihren vollen Schutz in der Regel nur, wenn die Türen verschlossen
sind. Die Hofkapellen stehen im Privatbesitz; wertvolle Figuren und Bilder sind
im Haus sichergestellt und werden nur zu den wenigen Gottesdiensten in die Kapelle
gebracht.
Wer in dieser Situation die in unseren Kirchen und Kapellen enthaltenen künstlerischen
und religiösen Schätze den Bewohnern und Gästen zeigen und erklären will, hat
verschiedene Möglichkeiten: Er kann Führungen veranstalten, Bildbände herausgeben,
Artikel in Fachzeitschriften oder Heimatzeitungen schreiben oder Vorträge halten.
Alle diese Möglichkeiten werden im Dachauer Land genutzt. Man erreicht damit
in aller Regel das interessierte Publikum - ein nicht unerheblicher Erfolg.
Doch die so Angesprochenen stellen nur einen Teil der Bevölkerung dar. Ich habe
deshalb einen weiteren Weg beschritten und die Kirchen und Kapellen im Internet
vorgestellt, mit dem sprechenden Untertitel "Ein virtuelles Guckloch durch die
verschlossene Kirchentür". Auch das Internet wird nur von einem Teil der Zielgruppe
genutzt. Aber es ist vorwiegend der Teil, der auf den anderen Wegen für dieses
Thema kaum zu interessieren ist, nämlich die Jugend. Als Vater von zwei
Söhnen, die beim Internetstart der Kirchenseiten 17 und 21 Jahre alt waren,
habe ich die Erfahrung gemacht, dass Jugendliche den gleichen Inhalt über das
Medium Internet bereitwilliger aufnehmen als über andere, insbesondere über
Druck-Medien. Zwar könnte man fragen, ob die weltweite Präsentation der Kirchen
einer Region nicht eine Nummer zu groß ist, nachdem sie doch überwiegend
für die heimische Bevölkerung dieses Gebiets gedacht ist. Darauf ist
jedoch zu erwider, dass es zum zum Internet keine gleichwertige Alternative
gibt, denn es ist auch regional das einzige Medium, das immer aktuell, Tag und
Nacht verfügbar und weitgehend kostenfrei ist.
Entstehung
der Website
Als Mitglied des Katholischen Landvolks Dachau (KLB) hatte ich im Jahr 2000
eine Internetseite für diese katholische Bildungseinrichtung eingerichtet. Um
die Website auch für Nichtmitglieder interessant zu machen, wollte ich einen
"virtuellen Ausstellungsraum" schaffen, in dem, halbjährlich abwechselnd,
Landkreisthemen wie Kirchenbilder, Künstlerportraits und Gemälde präsentiert
werden. Doch schon die erste "Ausstellung", die Kirchenbilder verselbständigte
sich. Zunächst wollte ich von jeder Kirche nur ein Bild einstellen, doch schnell
kam eine Kurzbeschreibung dazu. Die Kirchenseite wurde eine selbstständige Website
(www.kirchenundkapellen.de), um die KLB-Führung aus der Verantwortlichkeit für
die Texte zu entlassen. Zwei Jahre habe ich meinen Urlaub fast komplett im Landkreis
Dachau verbracht und auf vielen "Bilderreisen" die Kirchen und Kapellen fotografiert.
Dabei musste ich so manches Mal vor den Hofhunden fliehen, die das benachbarte
Kirchlein noch zu ihrem Revier rechneten. Besuche bei Hofkapellen waren insoweit
kein Problem, weil ich immer angemeldet war.
Um die Kosten niedrig zu halten, hatten Freunde und ich zunächst Einzelbilder
mit digitalen Videokameras gemacht, die aber wegen ihrer schlechten Qualität
einen erheblichen Nachbearbeitungsbedarf am Computer hatten. Inzwischen steht
schon die zweite und dritte Generation von Kirchenaufnahmen-fotografiert mit
einer modernen Digitalkamera- im Netz. Nebenergebnis ist die wohl größte und
aktuellste Fotosammlung über Kirchen im Landkreis Dachau mit rd. 9.000 Bildern.
Die Texte für die Seiten stellte ich, soweit sie die Geschichte betrafen, aus
dem von mir schon seit 1977 gesammelten Material (Zeitungsausschnitte, Ortschroniken,
Festschriften und Bildbände) zusammen. Ich habe -außer für meine eigene Pfarrei-
keine Nachforschungen in den Archiven angestellt, sondern die Ergebnisse der
Heimatforscher übernommen. Die Beschreibung der Kircheneinrichtung, der Heiligen
und die ikonographischen und kunsthistorischen Erläuterungen dazu stammen ebenfalls
von mir. Derzeit sind rd. 240 Kirchen und Kapellen aus dem Landkreis Dachau
in die Website aufgenommen.
Wie
sieht die Website aus ?
Die Website besteht aus rd. 400 einzelnen Seiten. Für jede Kirche und jede Kapelle
ist eine Seite reserviert. Dort sind ein zusammenfassender Text, einige große
Übersichtsbilder und eine Vielzahl von kleinen Bildchen (Icons) zu finden, die
einzelne Einrichtungsgegenstände wie Heiligenfiguren, Altarbilder, Taufstein
oder Orgel zeigen. Klickt man mit dem Mousezeiger auf ein Icon, entfaltet sich
das Bild zu einer Größe, in der man auch Einzelheiten gut erkennen kann. Die
gleiche Wirkung hat auch der Klick in eines der Übersichtsbilder. Bei größeren
Kirchen kann man sich alle Fotos zusätzlich in Form einer Diashow betrachten.
Der Textteil, der die Bilder umfließt, beginnt in der Regel mit einer Kurzbeschreibung
und führt weiter über die Kirchengeschichte und den Kirchenbau zur ausführlichen
Beschreibung des Kircheninneren. Spezialwörter aus der Architektur (z.B."Wandvorlage"),
der Kunst (z.B. "Kartusche"), der Theologie (z.B. "Häretiker")
oder der Geschichte (z.B. "Konradinische Matrikel") sind in grüner
Farbe geschrieben. Ein Mouseklick auf dieses Wort öffnet ein kleines Lexikon,
in dem der Begriff in Wort und Bild erklärt wird.
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Neben den Seiten für die einzelnen Kirchen enthält die Website noch viele weitere Seiten, in denen einzelne Gegenstände aus verschiedenen Kirchen zum Vergleich nebeneinander abgebildet sind (z.B. Opferstöcke, Kirchenbankwangen, Taufsteinfiguren, Krippen, Hl.Gräber); diese Vergleiche geben einerseits einen guten Überblick über bestimmte Aspekte und schärfen andererseits den Blick für das Detail ungemein. Für jeden der rd. 35 Kirchenpatrone ist zudem eine Seite mit den Lebensdaten, Legenden und den Bräuchen zu seinem Fest angelegt, verziert mit Bildern und Figuren des Heiligen aus den Dachauer Kirchen. 20 weitere Seiten befassen sich mit bedeutenden Künstlern, die in den Kirchen des Landkreises tätig waren. Eine Zusammenstellung der ältesten Glocken, Fotos von über 500 Wegkreuzen, Bildstöcken und Marterln sowie ein Kirchturmquiz runden die Homepage ab. |
![]() ein Kirchturm-Quiz bietet auf spielerischem Weg Zugang zu den Kirchen und Kapellen des Landkreises Dachau |
Insgesamt
hält die Kirchenseite für die Besucher rd. 1.000 DIN-A4-Seiten Text und 5.700
Bilder von den 240 Kirchen und Kapellen bereit.
Wie
wird die Website genutzt ?
Die Internetseite Kirchen und Kapellen im Landkreis Dachau besteht nun seit
fünf Jahren. In der ersten Zeit war sie kaum bekannt und hatte nur ein paar
Tausend Besucher jährlich. Durch Presseveröffentlichungen steigerte sich der
Bekanntheitsgrad. Derzeit hat die Website eine Besucherzahl von 60.000 (nur
Textseiten) bis 100.000 (mit Bildseiten) im Jahr. Wer die Besucher sind, ist
nicht bekannt. Zum Teil werden sie im Gästebuch sichtbar, wenn z.B. Auswanderer
Grüße in die frühere Heimat senden. Man kann auch in einem etwas aufwändigen
Verfahren auch feststellen, von welchem Ort bzw. von welcher Institution aus
eine Seite aufgerufen wird. Dabei stellte sich heraus, dass im Dezember 2003
die umfangreichste Anfrage von der Theologischen Hochschule in Szeged/Ungarn
kam, gefolgt von der Uni München, sowie Nutzern aus den Gegenden um Köln, München
und Nürnberg. Mehrere Semester lang war die Seite Unterrichtsmaterial für Theologiestudenten
in München. Auch einige Internetlexika, die auf die Kirchenseite verweisen (z,B.
freenet-lexikon, wikipedia, ökumenisches Heiligenlexikon) tragen zur Besucherzahl
bei.
Vom Landkreis Dachau, dem eigentlichen Zielgebiet der Kirchenseite, ist bekannt,
dass die Website mit großem Erfolg von den drei Gymnasien im Religionsunterricht
der 5.Klassen eingesetzt wird. Die Unterstützung der offiziellen Kirchen (die
vorgestellten Bauten gehören zu drei Konfessionen) war geringer als erhofft.
Erfreulich war, dass alle (!) Pfarrer im Landkreis, die in der Aus- und Fortbildung
als Hochschullehrer, Gymnasiallehrer oder bei Fortbildungseinrichtungen tätig
sind, das Projekt von Anfang an unterstützten. Auch das katholische Laiengremium
"Kreisdekanatsrat" und insbesondere das Katholische Landvolk stärkten mir den
Rücken und öffneten so manche sonst verschlossene Pfarrhaustür.
In der Website sind die Kirchen nach Gemeinden geordnet. Die Kirchenseite wäre
deshalb eine ideale Ergänzung für die Homepages des Landkreises und der Kommunen.
Die Gemeindeverwaltungen könnten unter der Rubrik "Kirchen" oder "Sehenswürdigkeiten"
einen Link zur Kirchenseite setzen und hätten so ohne eigene Arbeit und Kosten
eine ausführliche, reich bebilderte Beschreibung der Kirchen und Kapellen in
ihrem Gemeindegebiet. Doch nur gut die Hälfte der Kommunen nutzt diese Möglichkeiten.
Zum Teil sind auch diese Links auch so versteckt, dass man sie nur zufällig
findet.
Gut angenommen wird die Website dagegen von den Heimatforschern aus dem Landkreis,
die sie als wahre Fundgrube bezeichnen. In letzter Zeit haben sich in einigen
Gemeinden Bewohner zusammengetan um Ortschroniken zu schreiben. Auch für sie
ist die Kirchenseite eine wichtige Quelle; manchmal werden mit meiner Genehmigung
lange Textpassagen in die Chronik übernommen. Ein gutes Verhältnis mit gegenseitigem
Geben und Nehmen besteht auch zur Lokalpresse.
Kirchen
im Dachauer Land
Der Landkreis Dachau nimmt hinsichtlich seiner Gotteshäuser sicher keine Ausnahmestellung
unter den bayerischen Kreisen ein. Aber die Kirchen sind meist in gutem baulichen
Zustand und werden liebevoll gepflegt. Bei einem Großteil der Kirchen stammen
Altarraum und Turm aus gotischer Zeit; das Kirchenschiff wurde in den Jahrzehnten
nach dem Dreißigjährigen Krieg neu errichtet oder doch umfassend restauriert.
Kaum eine Kirche entging damals der Barockisierung. Von dieser Regel gibt es
natürlich auch Ausnahmen. Eine der schönsten ist die kleine Basilika auf dem
Petersberg im Zentrum des Landkreises, die als die älteste, noch erhaltene Kirche
aus romanischer Zeit in der Erzdiözese München-Freising gilt. Auch zwei große
Klosterkirchen haben überregionale Bedeutung: Die zweitürmige Kirche Mariä Himmelfahrt
in Indersdorf mit Fresken von Matthäus Günther und die als letztes Bauwerk des
großen Rokoko-Baumeisters Johann Michael Fischer errichtete Kirche St.Alto und
St.Birgitta, die Kirche des einzigen deutschen Birgittenklosters in Altomünster.
Den 62 Meter hohen barocken Zwiebelturm hat König Ludwig I. übrigens als den
schönsten Turm in seinem Königreich bezeichnet.
Eine
Anregung für weitere Kirchenseiten in Bayern
Die Internetseite Kirchen und Kapellen im Landkreis Dachau ist kein Pilotprojekt
im eigentlichen Sinn, zumindest wurde sie nicht unter diesem Aspekt angelegt.
Sie ist auch nicht die einzige Seite in Bayern, die sich mit der Präsentation
von Kirchen befasst. Allein aus dem südbayerischen Raum sind mir 34 Homepages
mit entsprechendem Inhalt bekannt, deren Internetadressen im übrigen auf meiner
Website unter der Rubrik "Links" zu finden sind. Die Dachauer Seite gehört aber
zu denen, die hinsichtlich des Umfangs, der Vollständigkeit und des Detailreichtums
sehr viel zu bieten haben. Vielleicht kann diese Seite dazu anregen, dass bald
auch Kirchen und Kapellen aus weiteren Landesteilen im Internet zu bewundern
sind. Ich würde mich sehr darüber freuen.
Tipps
für künftige Webmaster von Kirchenseiten
Wichtig für das Gelingen einer Kirchen-Website ist eine einflussreiche Einrichtung
(z.B. Landratsamt) als Partner oder Auftraggeber. Wer die Seite so wie ich als
"Einzelkämpfer" erstellt, erspart sich zwar Abstimmungsprobleme und
kann sehr schnell reagieren, muss aber auch alle Kosten selbst tragen und die
gesamte Arbeit erledigen. Zudem steht er oft vor verschlossenen Türen oder muss
das Misstrauen von Pfarrern und Mesnern überwinden.
Wichtig ist auch, dass die Gruppe, die die Website erstellt, einen eigenen Zugang
zum Internetserver (FTP-Server) erhält, auf dem die Internetseiten gelagert
sind. Wer alle Änderungen und Ergänzungen über dritte Personen, wie z.B. Webfirmen
abwickeln muss, verliert bald die Lust.
Eine Website verfehlt ihr Ziel, wenn sie nicht bekannt ist. Die beste Möglichkeit,
den Bekanntheitsgrad zu steigern, sind Veröffentlichungen in Zeitungen und Zeitschriften.
Auch Hinweise in Pfarrbriefen oder in den Gottesdienstordnungen sind außerordentlich
hilfreich.
Versuchen Sie in möglichst vielen anderen, geeigneten Homepages (Kommunen, Landkreis,
Pfarreien) Links zu Ihrer Website unterzubringen. Die Zahl der Links, die in
anderen Homepage auf die eigene Website gesetzt sind, entscheiden mit über den
Platz, den die Website bei der Auflistung in Suchmaschinen wie Google einnimmt.
Nehmen Sie
ein Impressum mit der vollen Postadresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse des
für die Seite Verantwortlichen auf. Nach dem Teledienstegesetz sind Sie dazu
verpflichtet. Es empfiehlt sich, die E-Mail-Adresse nicht als Text, sondern
in Form eines Bildes einzufügen, da sonst das Postfach in kürzester Zeit mit
Spam zugemüllt ist.
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aus: Schönere Heimat -Erbe und Auftrag-, Zeitschrift des Bayerischen Landesvereins
für Heimatpflege e.V., Heft 2/2006
Ehrung
von Hans Schertl
von Siglinde
Haaf
| Seit seiner Pensionierung 2006 hat sich Hans Schertl ganz der Erstellung seiner Internetseite gewidmet. Grund dafür war, dass die meisten Kirchen nur während der Gottesdienste geöffnet sind und die wertvollen Figuren und Bilder in Hofkapellen auch nur wenige Tage im Jahr ihren sicheren Verwahrungsplatz verlassen und in die Kapelle gebracht werden. Mit Hilfe der Website, die der Ersteller als "Virtuelles Guckloäh durch die verschlossene Kirchentür" bezeichnete, können nun künstlerische und religiöse Schätze ohne Termindruck und bequem von zu Hause aus angeschaut werden. "Damit erreiche ich auch ein Publikum, das keine Führungen besucht oder Bildbände studiert", erklärt Hans Schertl. Der Vater zweier Söhne machte die Erfahrung, dass er gerade die Jugend auf den Internet-Auftritt anspricht. |
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Lohhofer Anzeiger vom 3.Januar 2011 sowie
"Gemeindeblatt Haimhausen" vom Januar 2011
und Dachauer Nachrichten vom 20.12.2011 -teilweiser Abdruck-
vom Siglinde Haaf
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15.10.2011