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Landkreiskarte
Pfarreien
im Dachauer Land
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Franz
Borgias Maerz (1693
- 1751)
Orgelbauer
Franz Borgia Maerz wurde am 30.7.1848 als Franz Nothwinkler geboren. Mit drei Jahren verlor er seine Eltern und wurde vom kinderlosen Orgelbauer Max Maerz adoptiert. 1878 übernahm er die renommierte Firma Maerz. Er baute im Münchner Umland 450 (!) Orgeln.
Im Landkreis Dachau
war er als Orgelbauer oder -restaurator in folgenden Kirchen tätig:
Ampermoching (1882), Dachau (1884), Schönbrunn-Hofmarkkirche (1891/1900),
Röhrmoos (1891), Prittlbach (1893), Hirtlbach (1895), Indersdorf-Marktkirche
(1898), Indersdorf-Klosterkirche (1901), Pfaffenhofen a.d.Glonn (1905).
Die Orgeln aus der Fa. von Franz
Borgia Maerz sind handwerklich sauber gearbeitet. Die meisten befinden sich
deshalb auch heute noch in einem technisch einwandfreiem Zustand.
Nach dem Bau der
von Prinzregent Luitpold gestifteten Orgel für die Kajetans-Hofkirche wurde
er am 10.4.1905 zum königlichen Hoforgelbaumeister ernannt. Sein Betrieb
hatte 1906 27 Arbeiter, von denen mehrere später selbstständig
wurden und mehrere Orgeln im Landkreis Dachau erbaut oder restauriert haben.
Leopold Nenninger (Odelzhausen, Sittenbach, Wiedenzhausen, Welshofen, Haimhausen
und Langenpettenbach), August Behler (Roßbach, Unterweikertshofen)
Carl Behler und Georg Waldenmaier (Mitterndorf).
Franz
Borgia Maerz heiratete am 7.4.1906, mit 58 Jahren.
Schon zwei Jahre später musste er wegen eines Nierenleidens das Geschäft
abgeben. Nachfolger wurde Albert Schönle.
Quelle:
Georg Brenninger, Orgeln in Altbayern, 1978
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12.12.2006