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Kirchen
i. d. Gem.Sulzemoos
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Hofkapelle in LEDERHOF
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Beschreibung Die Kapelle steht an der Straße zwischen Sulzemoos und Haidhof in Höhe des Lederhofs. Sie wurde 1922 in neubarockem Stil erbaut. Eine Besonderheit ist die eigenwillige Dachkonstruktion, die den Vorplatz vor der Kapelle frei schwebend überdeckt.
Die Kapelle dient aber auch dem Gedenken an Jakob Huber, der kurz vor dem Ende des Ersten Weltkriegs am 23.September 1918 in Frankreich gefallen ist. |
| Dies belegt eine Grabtafel (Epitaph) im Inneren der Kapelle: "Zur Erinnerung an den ehrengeachteten Herrn Jakob Huber, Bauerssohn von Lederhof, Unteroffizier beim bayr. Fuß ArRaBatAr 21,3 Mon.Kolonne, Inhaber des Militär VKr.3.Klasse, des Eis.Kr. 2.Kl und Dienstauszeichnung 3.Kl., geb. 30.Okt. 1892, gest. in Metz am 23.Sept.1918" (Zur Vergrößerung des kleines Bildes rechts: bitte darauf klicken) |
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Inneneinrichtung Vier Fenster (je eines auf jeder Seite) geben dem Raum Licht. Die seitlichen Fenster bestehen aus Glasmalerei. Auf dem Altar steht die Figur einer Maria Immaculata (Unbefleckten Empfängnis), in ein blau-weißes Gewand gehüllt und mit einer Krone auf dem Haupt. Die Füße ruhen auf einer Mondsichel und auf dem Haupt einer Schlange, die sich um die angedeutete Erdkugel windet. Um die zusammengefalteten Hände hat man Rosenkränze gehängt. Die Marienfigur wird von einem Blumenkranz umwölbt, der auf zwei kleinen weißen Säulchen ruht.
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In der Gegend um den Lederhof wurden schon im 19. Jh römische Schanzen gefunden.
Quellen:
Mayer-Westermayer,
Statistische Beschreibung des Erzbisthums München-Freising, 1874
5 Bilder:
Hans Schertl (2005)
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12.1.2009