Kirchen
und Kapellen im Landkreis Dachau
Kirchen i.d.Marktgem.
Altomünster
Marienkapelle in HUMERSBERG
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Beschreibung Humersberg
wurde um 1260 als "Humbrehtesperge" (Niederlassung des Humbert)
erstmals urkundlich im Urbar (Grundbuch) genannt. Das Dorf mit seinen
früher acht, seit 1768 noch sechs Anwesen gehörte schon immer
zum Kloster und zur Pfarrei Altomünster. Beim Schwedeneinfall am 24. April 1632 (von 8 Bauern überlebten 2) und durch das Wüten der Pest ein Jahr später wurden alle Bewohner getötet. Das Birgittenkloster als Grundherr warb damals neue Untertanen aus Samerberg bei Rosenheim an (so wie auch das Kloster Kühbach für Wollomoos oder das Kloster Indersdorf für Ottmarshart). Die kleine
Marienkapelle liegt am Rande des "Schneidergartens". Wann die Kapelle erbaut wurde, ist nicht bekannt. Sie dürfte aber im 19.Jh entstanden sein. Die jetzige Kapelle besitzt einen dreiseitig geschlossenen Chor. Auf dem Dach sitzt ein achteckiger Dachreiter (Türmchen), in dem eine Glocke hängt. Die Fassade ist durch einen profilierten Giebel gestaltet. |
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Innenausstattung Auf
dem einfachen, in den Chorschluss eingebauten Altar im Innern stehen
unter dem Kreuz an der Rückwand Die gesamte Einrichtung stammt aus dem 20. Jahrhundert. In der Kapelle finden Rosenkranzandachten statt.
Hans Schertl |
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Quellen:
Anton Mayr, Altoland,
1998
Wilhelm Liebhart, ALTOMÜNSTER KLOSTER, MARKT UND GEMEINDE, 1999
2 Bilder: Horst Lachmann (1), Hans Schertl (1)
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7.7.2005
20.6.2002