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Kirchen
in der Gem.Erdweg
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Marienkapelle in HOF
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Beschreibung Die Kapelle in Hof, zwischen Erdweg und Indersdorf gelegen, entstand im 19. Jahrhundert. Sie befindet sich heute im Besitz der Gemeinde Erdweg. Sie wurde in den Jahren 1976 (100.000 DM) und 2000/2001 restauriert. Auf dem nebenstehenden Bild ist im Hintergrund das ehem. Hofmark-Schloss Hof zu sehen, das ab dem 11.Jahrhundert Sitz der Eisenhofer war. In der 1.Hälfte des 17. Jh wurde es als Sommerresidenz der Freisinger Fürstbischöfe ausgebaut. 1803 hat man den Westflügel abgebrochen. Das im Privatbesitz befindliche Schloss enthielt (enthält ?) auch eine Schlosskapelle St.Corbinian, die Anfang des 18.Jh errichtet wurde. Wenn Sie eine Kirchenführung vereinbaren möchten, klicken Sie hier.... |
Innenausstattung Die Kapelle besitzt eine Flachdecke mit umlaufendem gelbem Stuckrahmen. Sie wird von 6 Fenstern erhellt. In den (dreiseitigen) Chorschluss ist ein Rundfenster mit Buntglas eingebaut. Auf dem Altar steht eine große gekrönte Muttergottesfigur mit dem Jesuskind auf dem linken Arm und einem Szepter in der rechten Hand. An den Wänden sind zu beiden Seiten des Altars einfache Figuren der Heiligen Franz Xaver (links) und Leonhard (rechts) angebracht.
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Eine Besonderheit sind die
Kreuzwegbilder. Sie haben spanische Überschriften und Texte. Wahrscheinlich sind sie über Beziehungen der Schlossherren zu Spanien in die Kapelle gekommen. Zwischen den vorderen Kreuzwegbildern sind Wandleuchter angebracht. Die 10 Sitzbänke sind neueren Datums. Über der Türe ist im verglasten Dreieck eine Herz-Jesu-Figur zu sehen. Das Herz Jesu ist Symbol für die Erlöserliebe Christi. Diese Darstellung verbreitete sich in unseren Kirchen insbesondere nach der Einführung des Herz-Jesu-Festes durch Papst Clemens XIII.(1758 - 1769) im Jahr 1765. |
Hans Schertl
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Quellen:
Heimatbuch des Landkreises und
der Stadt Dachau, 1971
Georg Dehio, Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Bayern IV, 1990
Herr Mayer, Mesner, 2003
Dachauer Nachrichten vom 24.8.2011 (Eigentümer, Kosten d.Renovierung 1976)
4 Bilder: Hans Schertl
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28.8.2011