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Das Deckengemälde in der Pfarrkirche von HAIMHAUSEN

Das Deckengemälde im Kirchenschiff wurde 1958 von Michael P. Weingartner aus Pfaffenhofen (1917-1996) gemalt. Das gemeinsame Thema der einzelnen, zum Teil miteinander verknüpften Einzelbilder ist das Glaubensbekenntnis, das zum Teil in Schriftbändern zu lesen ist.
Es wurde als eines der reifsten Werke des Künstlers gewertet und überzeugt auch heute noch in seiner dezenten Farbgebung.

Sie sehen unten rechts den Text des Credos, des Glaubensbekenntnisses. Wenn Sie auf das X im Feld neben dem Text klicken, können Sie das entsprechende Bild betrachten.


Mittelteil des Deckenfreskos                       

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,

 X
und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn  X
empfangen durch den Hl Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
 X
gelitten unter Pontius Pilatus,  X
gekreuzigt, gestorben und begraben.  X
Hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,  
  
aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes des allmächtigen Vaters  X
von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.  X
Ich glaube an den Hl. Geist,  X
die heilige katholische Kirche,  X
Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden  X
Auferstehung der Toten und
das ewige Leben. Amen
 X

 

Auf dem unteren Teil des Deckengemäldes, auf dem Szenen aus dem irdischen Leben dargestellt sind, wird auch ein Bittgang ge-zeigt. Interessant ist die Entstehung der Ministrantendarstellung ganz rechts. Als Wein-gartner diesen Teil des Gemäldes skizzierte, nahm er die Gesichter der zufällig in der Sakristei anwesenden Ministranten als Vorbild. Es waren, von links nach rechts:
- Friedrich Ganter,
- Helmut Satke und
- Helmut Maier.

Im westlichen Teil des Bildes über der Empore ist eine Muttergottes-darstellung angefügt.

Der Text auf dem Spruchband lautet: "Von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter"


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