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Kirchen
in der Gem.Hebertshausen
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Die kleine Ortschaft Hackermoos mit derzeit etwa 85 Bewohnern entstand aus den Gütern Leistbräumoos und Hackerbräumoos Mitte des 19.Jh. Sie ist nach der Hackerbrauerei in München benannt. Am nördlichen Ortsrand stand von 1918 bis 2009 eine Lourdeskapelle, die zuletzt völlig baufällig war. Der Neubau einer Ersatzkapelle an dieser Stelle scheiterte an den unterschiedlichen architektonischen Vorstellungen der Diözesanverwaltung in München und der Hackermooser Bürger, (Interessengemeinschaft Kapelle Hackermoos) die die Kapelle in Eigenregie erstellen wollten.
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Die Kapelle ist ein Rechteckbau mit sog. 3/8-Schluss. Das Ziegeldach ist nach vorne abgwalmt und überdeckt auch einen auf Pfeilern gestützten Vorraum. Auf dem Dach sitzt ein kleiner Turm (Dachreiter),
der im unteren Teil einen quadratischen, im oberen Teil einen achteckigen
Grundriss (abgeschrägtes Viereck) hat. Bekrönt wird der Turm
durch eine mit Kupfer beschlagene achtteilige Zwiebel und einem Kreuz.
Am oberen Teil des Dachreiters befinden sich vier Schallfenster.
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Innenraum
Die Kirchenstühle
bieten rd. 20 Besuchern Platz. |
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Neben der Türe ist das Weihwassergefäß befestigt, in das katholische Christen beim Betreten der Kapelle ihre Finger eintauchen und sich bekreuzigen. Das Bronzebecken wird durch stilisierte Fische verziert, ein uraltes christliches Symbol. Griechisch heißt Fisch Ichthys. Das sind die Anfangsbuchstaben von „Jesus Christus, Gottes Sohn, Erlöser"=Iesus Christos Theou Yios Soter". Sicher ist, dass der Fisch noch vor dem Kreuz während der Verfolgung geheimes Erkennungszeichen der Christen war. |
Kreuzwegstationsbilder
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den Wänden hängen die vierzehn Kreuzwegstationsbilder. Innerhalb eines runden Rahmens werden die Stationen der Leidensgeschichte Jesu, angefangen von der Verurteilung durch Pilatus bis hin zur Grablegung dargestellt. (Vergrößerung der Stationsbilder durch Mousklick). |
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Hans Schertl
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Quellen:
Dachauer Nachrichten vom 1.9.2009 und vom 12./13.9.2009
Rudolf Kalig 2009
12 Bilder: Hans Schertl
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