zur
Landkreiskarte ausführliche
Beschreibg Kirchen
i.d. Gem.Weichs
Filialkirche St. Stephan in AUFHAUSEN
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Kurzbeschreibung Der Ort Aufhausen wurde erstmals im Jahr 957 als Uüfusa (Häuser auf der Höhe), die Kirche erst im Jahr 1524 (als Weichser Filialkirche S.Stephani in Auffhausen) urkundlich erwähnt. Der heutige Kirchenbau, noch immer eine
Filiale der Pfarrei Weichs, wurde in den Jahren 1713-1719 nach Plänen
von Hans Maurer aus Hirtlbach erbaut. Dabei wurden von der spätgotischen
Vorgängerkirche Teile des Altarraums sowie die Sakristei an der Südseite
übernommen.
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Die Kirche wurde 1869-72 und zuletzt im Jahr 1966 renoviert.
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Inneneinrichtung Die Langhausdecke ist mit dem Gemälde Bekehrung des hl.Paulus (1944) geschmückt. Der barocke
Hochaltar aus dem Jahr 1715 besitzt einen prächtigen Säulen-Aufbau.
Mittelpunkt ist ein Ölgemälde
aus der 2. Hälfte des 19.Jh, auf dem die Steinigung des hl. Stephanus
dargestellt ist. Auf der Nordseite des Chores ist die Besonderheit der Kirche zu sehen: zwei ehemalige Altarflügel aus der Zeit um 1520/30 mit Darstellungen der Kreuzabnahme, der Beweinung Christ und der Verkündigung. Sie könnten aus dem Umkreis des Landshuter Hofmalers Hans Wertinger stammen. Es sind die einzigen Altarflügel aus gotischer Zeit im Dachauer Land. |
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Der barocken Seitenaltäre sind der hl.Maria (Immaculatagemälde-1870) und dem hl.Markus (Bild des Heiligen mit Löwen - 1720) geweiht. In den Aufsatzgemälden werden St.Josef (mit Jesuskind) und St.Leonhard (mit Viehketten) dargestellt.
Weitere Figuren und Bilder in der Kirche:
- Anna-selbdritt-Figur aus gotischer Zeit
- St.Stephanus als Figur
mit Märtyrerpalme, Buch und Steinen (1556)
- St.Stephanus im ovalen Wallfahrtsbild (um 1800)
- Marienbild, Kopie nach der Herzogspitalmutter in München (18.Jh).
Interessant ist die Brüstung der Empore. Sie ist aus alten Holztafelbildern aus dem 17.Jh zusammengesetzt, die die zwölf Apostel, Paulus, Christus und Maria darstellen.
An der letzten Bank steht ein schöner Opferstock mit zwei Schließgurten (17.Jh).
Ausführliche
Beschreibung
mit ikonographischen und kunsthistorischen Hinweisen
Die
Ortschaft Aufhausen wurde Ende des 10.Jh als Uüfusa (Häuser
auf der Höhe) erstmals urkundlich erwähnt. Der Edle Perahtold tauschte
einen Teil seiner Güter in Pfaffenhofen mit gegen einen gleichwertigen
Besitz des Bischofs Abraham von Freising (957-994) in Aufhausen. Diese Urkunde,
die sich in der Sammlung "Freisinger Traditionen" über die Jahrhunderte
erhalten hat, wurde von 20 anwesenden und in der Urkunde namentlich erwähnten
Zeugen bestätigt. Die Zeugen waren nach einem typisch baierischen Brauch
an den Ohrläppchen
gezogen worden (testes per aures tracti), damit sie sich später besser
an den Tausch erinnern konnten.
Im späteren Mittelalter gehörte ein Teil des Ortes den Weichser Herren.
Geschichte
der Kirche
Matrikel von
1315
In der Konradinischen
Matrikel von 1315 ist die Kirche in
Gundackersdorf nicht namentlich genannt, weil die Buchstelle mit der Aufzählung
der damals zwei Filialkirchen von Weichs nicht mehr leserlich ist. Allerdings
ist auch nicht sicher, ob Aufhausen zu den Filialen von Weichs zählte.
Matrikel von 1524
Eine Kirche in Aufhausen wird namentlich erstmals
in der Sunderndorfer'schen
Matrikel von 1524 als
Filialkirche von Weichs genannt ("Weichs habet quinque ecclesias filiales:
videlicet s.Stephani in Auffhausen. .").
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Die Filialkirche St.Steffanus hat ein eigenes kleines Einkommen (neben dem der Pfarrei) in Höhe von 2 Gulden und 4 Schilling sowie 3 Pfund Wachs. Dem standen keine Ausgaben gegenüber ("hat kain Ausgab"). Die Kirchenrechnung erstellten die Hofmarksherrn aus Weichs im Beisein des Pfarrers und des Kirchenverwalters. Das in den Jahren angesammelte Kapital in Höhe von 20 Gulden hat man ausgeliehen. Aufhausen besaß ein Mesnerhaus. Der Mesners verrichtete seine Arbeit gut, denn im Bericht heißt es: "die kirchen wirt sauber gehalten". Gottesdienste fanden jeden zweiten Sonntag statt. Mess-Stiftungen oder Jahrtage gab es nicht. Auch eine Bruderschaft war nicht vorhanden. Das Altarsakrament wurde liturgisch rein gehalten. Die heiligen Öle und das Taufwasser waren im Pfarrhaus aufbewahrt. An Gerätschaften standen zur Verfügung: "Ein Kelch mit Corporale, zwei Messbücher und zwei Messgewänder. Der Bericht endet mit dem beruhigenden Satz: "Die kirch ist zimblich paut und stet in andern dingen nit ubl". |
Kirchenneubau 1713
Die heutige Filialkirche St. Stephanus in Aufhausen wurde in den Jahren 1713-1719
nach Plänen von Hans Maurer aus Hirtlbach erbaut und 1721 feierlich eingeweiht.
Von der spätgotischen Vorgängerkirche wurden nur Teile des Altarraums und die
Sakristei übernommen.
Matrikel 1738/40
Die Schmidt'sche
Matrikel von 1738/40
beschreibt deshalb die Kirche als neuen Bau mit drei Altären, die schon
damals dem St.Stephanus, der Jungfrau Maria und dem Evangelisten Markus geweiht
waren. Die Sonntagsgottesdienste wurden abwechselnd mit Eglersried gefeiert.
Um die Kirche war ein Friedhof mit Beinhaus angelegt. Im Turm hingen zwei Glocken.
Beschreibung 1880
In der Statistischen Beschreibung des Erzbistums München und Freising von
Anton Mayer und Georg Westermayer aus den Jahren 1870 bis 1884 ist im Kapitel
über die Pfarrei Weichs auch die Filialkirche St.Stephanus in Aufhausen
enthalten. Im Dorf selbst wohnten 140 Seelen (in 25 Häusern).
Die Wege zur 2 km entfernten Pfarrkirche seien großenteils beschwerlich,
besonders bei nasser Witterung, erwähnt Westermayer. Und über die
Kirche schreibt er: "Nördlich vom Pfarrsitze gelegen. Erbauungjahr
unbekannt. Restaurirt 1869-1872. Baustyl ursprünglich gothisch, nun Renaissance.
Geräumigkeit zureichend. Baupflicht liegt bei der Kirche. Kuppelthurm mit
2 Glocken. Darauf folgende Inschriften: a) auf der größeren Glocke:
'Maria bin ich Xaveri bayer purger zu München goss mich. MDCXX (=1620)'
b) auf der kleineren: "heinrich zingieser anno Domini MillCCCCXXIII (=1423)'.
3 Altäre. Cemeterium (=Friedhof)
ohne Capelle. Gottesdienst im Wechsel mit Egelsried, wenn die Cooperatur besetzt
ist (=wenn in Weichs ein Kaplan tätig ist). Stiftungen: 5 Jahrmessen.
Meßner und Cantor ein Gütler des Ortes. Kirchenvermögen: 7.500
Mark".
Die Kirche wurde 1869-72 und zuletzt im Jahr 1966 renoviert.
Der Altarraum schließt mit drei Seiten. Die Fenster im Chor und Langhaus haben die typisch barocke Form eines Ovals.
| Außen an der Südwand des Kirchenschiffs,
zwischen den ovalen, typisch barocken Fenstern, hängt ein großes Holzkreuz
ohne Corpus. Über dem Eingang ist eine Sonnenuhr an die Wand gemalt. Wenn Sie auch die anderen Sonnenuhren an den Kirchen im Landkreis Dachau in einer Zusammenschau sehen möchten, klicken Sie hier. . |
| Die beiden Glocken
sind schon sehr alt: Die größere (Durchmesser 66 cm) wurde 1620
von Xaver Beyer aus München gegossen. Sie enthält folgenden Text:
"Maria bin ich Xaveri beyer purger (Bürger) zu München goss
mich. MDCXX". Die kleinere Glocke (Durchm. 48 cm) gehört zu den ältesten Glocken im Landkreis. Sie wurden im Jahr 1423 von Glockengießer Heinrich Zingieser aus Mch. erstellt. Der Text auf ihr lautet: "heinrich zingieser anno Domini MillCCCCXXIII." |
| Der Eingang ist auf der Südseite unter einem Vorhaus mit stämmigen Pfeilern. Im Inneren dieses Vorhauses sind in einer Nische hinter Gittern einige Totenschädel und weitere Menschenknochen aufbewahrt, die aus den Gräbern des Friedhofs exhumiert worden waren, um wieder Platz für später Verstorbene zu machen. | Möglicherweise stand an dieser Stelle bis vor ca. 150 Jahren das 1738/40 beschriebene Beinhaus. |
Inneneinrichtung
Der eingezogene Chor schließt in drei Seiten eines Achtecks und ist mit einem Tonnengewölbe mit Stichkappen überdeckt. Die Stichkappen sind rosa eingefärbt.| Das kleine Deckengemälde aus dem Jahr 1944 stellt einen Pelikan dar, der seine Jungen mit seinem Blut ernährt. Was hat der Pelikan mit dem Geschehen auf dem Altar zu tun? Im Mittelalter war das Aussehen des exotischen Vogels in unseren Breiten nicht bekannt. In alten Büchern (Bestiarium, Physiologus) wird berichtet, dass der Pelikan seine Brust aufreißt, um mit dem eigenen Blut die Jungen zu ernähren; er galt deshalb als Sinnbild für Aufopferung und als Symbol für Christi Todesopfer. Die ersten künstlerischen Darstellungen des Pelikan wurden schon im 3.Jh. nachgewiesen. Biologisch ist dieser Bericht vom Pelikan heute überholt. Die Fabel entstand wohl, weil die Art und Weise, wie der Pelikan seine Jungen aus dem dehnbaren Kehlsack heraus füttert, indem er dabei den Schnabel auf die Brust stemmt, um die Fische einfacher auswürgen zu können und dabei seine weißen Federn mit dem Fischblut rötet, falsch gedeutet wurde. |
| Der barocke Hochaltar
besitzt einen prächtigen Aufbau. Vier rot marmorierte Wendelsäulen
mit vergoldeten korinthischen Kapitellen stützen ein verkröpftes
Gebälk mit seitlichen Sprenggiebeln.
Darauf ein vergoldetes Blumendekor, das das Aufsatzgemälde umgibt.
Die Säulen enthalten ein vergoldetes Mittelstück. Der Altar dürfte aus der Zeit des Kirchenbaus (ca. 1715) stammen. Säulen in der Kirche haben nicht nur statische Aufgaben. Sie sind auch Symbol für den Zusammenhang von Oben und Unten, sie verbinden Himmel und Erde. Deshalb ist die Säule vor allem an Altären eine beliebte Bauform. |
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Mittelpunkt des Altars ist ein Ölgemälde
aus der 2. Hälfte des 19.Jh, auf dem die Steinigung des hl. Stephanus,
des Patrons der Kirche, dargestellt ist. Der Heilige kniet mit erhobenen
Händen auf der Erde. Hinter ihm hat ein Mann einen großen
Stein erhoben, um ihn auf Stephanus zu schleudern. Im Himmel hält
ein Putto hinter Wolken schon den Märtyrerkranz bereit.
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| Hinweis: Stephanus war einer der Diakone der urchristlichen Gemeinde in Jerusalem, die neben der Glaubensverkündigung auch für die sozialen Belange der Gemeinde zuständig waren. Sie hatten den Rang von Gemeindeleitern, die in ihrer Bedeutung nahe an die Apostel heranreichten. Durch eine seiner Predigten geriet Stephanus mit den Juden in Konflikt. Sie brachten ihn vor den Hohen Rat. Die in Apostelgeschichte 7, 2 - 53 wiedergegebene, eindrucksvolle Rede belegt, dass Stephanus noch vor Paulus den universellen Anspruch des Christentums verkündete. Stephanus wurde als Lästerer verurteilt und von der aufgebrachten Menge gesteinigt. Stephanus sah den Himmel offen, kniete, seinen Widersachern vergebend, im Gebet nieder und starb. Stephanus' Steinigung war der Auftakt zu einer großen Christenverfolgung in Jerusalem. |
| Hinweis: Laurentius war um das Jahr 250 einer der sieben Diakone in der Stadt Rom. Er sollte im Auftrag des Papstes den Kirchenschatz unter den Leidenden und Armen austeilen. Kaiser Valerian erhob Anspruch auf diese Schätze; als Laurentius sie nicht an ihn herausgab, ließ er ihn mit Bleiklötzen schlagen, zwischen glühende Platten legen und befahl schließlich, den Unerschütterlichen über stetig unterhaltenem Feuer auf einem Rost langsam zu Tode zu martern. |
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Hinweis:
Sebastian
war der Legende nach im 3.Jh.ein Offizier der kaiserlichen Garde, der
auf Befehl des Kaisers Diokletian mit Pfeilen durchschossen wurde. Er erholte sich aber
durch die Pflege der Witwe des Märtyrers Kastulus, bekannte sich erneut
zu seinem Glauben und wurde daraufhin mit Keulen erschlagen. Auf seine
Anrufung hin, soll eine Pestepidemie abgewendet worden sein. Der
heilige Sebastian wird deshalb als Pestpatron und -der Pfeile wegen-
als Patron der Schützenbruderschaften verehrt.
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| Im Auszug des Hochaltars ist auf einem ovalen Bild aus der Zeit um 1715 die hl. Klara dargestellt. Auf dem Bild kniet die Heilige im Ordenshabit vor einer Monstranz mit Hostie, dem Leib des Herrn. Klara lebte im 13. Jh und gründete zusammen mit Franz von Assisi die Schwesterngemeinschaft der Klarissinnen, den späteren "Zweiten Orden" der Franziskaner. |
Der Legende nach hat St.Klara
kurz vor ihrem Tod mit der Monstranz in der Hand eindringende Sarazenen
in die Flucht geschlagen. Im Hintergrund des Bildes ist ein Wirtschaftsgebäude
des Klosters zu sehen, vor dem zwei Nonnen Wasser schöpfen und einen
Stall ausmisten.
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| An der Chorsüdwand hängen drei Votivbilder, obwohl von Aufhausen keine Wallfahrt bekannt ist. Es mögen vielleicht Zeichen des Dankes für gewährte Hilfe oder der Bitte für Verstorbene von Ortsangehörigen sein. |
| Ein Bild von 1802 zeigt den Sturz in einen Brunnen, der durch die Bitte Mariens glimpflich ausging. Vor dem Hintergrund eines Hauses steht ein Mann in bayerischer Tracht an der Brunnenwinde, während eine Frau kopfüber in den Brunnenschacht stürzt. Darüber steht auf Gewölk die Muttergottes mit dem Jesuskind auf dem Arm (ähnlich dem Altöttinger Gnadenbild). |
| Ein zweites Votivbild zeigt die Errettung der armen Seelen im Fegefeuer durch den verklärten Christus; darüber Maria auf Erden mit dem toten Leib ihres Sohn Jesus auf ihrem Schoß. Der Name Fegefeuer geht auf das mittelhochdeutsche Wort fegen für reinigen zurück (mittellateinisch purgatorium). Nach Papst n (540-604) ist es der Ort, an dem die Seelen Verstorbener durch zeitlich begrenztes Feuer, Eis oder Wasser von ihren lässlichen Sünden gereinigt werden. Nach katholischen Glauben können Menschen durch Gebete und die Feier von Seelenmessen die Aufenthaltsdauer einer Seele im Fegefeuer verkürzen. Die protestantischen Kirchen lehnen die Lehre vom Fegefeuer ab. |
Auf der Nordseite
des Chores ist die Besonderheit der Kirche zu sehen: zwei ehemalige Altarflügel
aus der Zeit um 1520/30 mit geschwungener Rahmenbekrönung und gedrehter,
astholzartiger Angelleiste. Sie enthalten Darstellungen der Kreuzabnahme und
der Beweinung Christi sowie -auf den Außenseiten- die Verkündigung
der göttlichen Botschaft durch den Erzengels Gabriel an Maria. Der Altar
wird zu einer Art Monstranz, der dem Bedürfnis des spätmittelalterlichen
Menschen nach Schauen des Heiligen entgegenkommt. Solche Altarflügel aus
der spätgotischen Zeit sind im Landkreis Dachau einmalig.
Leider fehlt der Mittelteil, der bei geöffneten Flügeln das zentrale
Bild dargestellt hat. Ob der Altar für die frühere Kirche in Aufhausen
bestimmt war, ist nicht sicher. Er könnte in gotischer Zeit auch in einer
anderen Kirche (z.B. in Weichs) gestanden haben, bis er im Rahmen der Barockisierung
entfernt wurde und hier in Aufhausen seinen Platz gefunden hat. Die Kunsthistorikerin
Elisabeth Hinterstocker, die im Jahr 2007 die Altarflügel wissenschaftlich
untersucht und analysiert hat, ist zur Auffassung gekommen, dass das Gemälde
aus der Umgebung des Landshuter Hofmalers Hans Wertinger stammt. Darauf lässt
der Stil der Gemälde schließen, der mehr der Landshuter als der Münchner
Malschule gleicht. Ein weiteres Indiz ist der künstlerische Vergleich der
Gesichter der auf den Altarflügeln abgebildeten Personen mit entsprechenden
Abbildungen auf zurechenbaren Gemälden von Hans Wertinger. Außerdem
gehörte die Hofmark Weichs um 1520 zum Landgericht Kranzberg und damit
zu Niederbayern mit der Hauptstadt Landshut.
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Offener
Altar- linker Flügel
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geschlossener
Altar (Rückseiten)
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Offener
Altar- rechter Flügel
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Kreuzabnahme
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Verkündigung
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Beweinung
Christi
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In gotischer Zeit waren die Flügel der Altar
an normalen Tagen geschlossen und zeigten so die Verkündigungsszene mit
der Botschaft an den Betrachter: Herabsteigen des Gottessohnes in die menschliche
Gestalt und in die Gestalt des Brotes.
Geöffnet wurden die Altarflügel nur an Sonn- und Feiertagen; dann
zeigten sie die Festtagsseiten, die Kreuzabnahme und die Beweinung Christi und
dazwischen den (derzeit fehlenden) Mittelteil. Dieser Mittelteil hatte -so Kunsthistorikerin
Hinterstocker- eine ähnliche Form wie die geschlossenen Flügel mit
der Verkündigungsszene. In ihm könnte eine Figur, wie z.B. die spätgotische
Figur der Anna selbdritt gestanden haben, begleitet von zwei Heiligenfiguren.
In dieser Art sind jedenfalls andere gotische Flügelaltäre aus der
gleichen Zeitspanne gestaltet.
Maße je Flügel: Höhen 153,5 / 132 cm, Breiten: innen 41,5 /
außen: 54,5 cm.
| Zum
den mittleren Tafeln (Verkündigung): Der Engel Gabriel (hebräisch=Stärke Gottes) im roten Gewand überbringt Maria die Botschaft Gottes. Maria blickt überrascht von einem Buch auf, das sie soeben noch gelesen hatte. Sie ist vom Sessel hinter ihr aufgestanden; um 1500 bestand die Auffassung, Maria habe den Gruß des Engels stehend erwidert. Mit ihren gefalteten Händen wirkt sie, als sei sie ganz erfüllt von der Botschaft des Engels. Sie erscheint im Gegensatz zum viel größeren Gabriel zart und mädchenhaft. Dazu trägt auch ihr offenes Haar bei, das sie als unverheiratete Frau ausweist. Über dem Haupt Marias schwebt der Heilige Geist in Gestalt einer (etwas pummeligen) Taube auf sie nieder. |
| An der Seitenwand steht noch eine Nachbildung der Muttergottesfigur aus Altötting. Die Muttergottes ist mit einer Herzogskrone in Form einer flachen Mütze gekrönt; die Zacken der Krone sind reliefartig aufgetragen. Maria trägt das bekleidete Jesuskind auf dem rechten Arm. In der Linken hat sie ein Zepter. Das Jesuskind hält in seiner Hand einen Apfel, die Vorläuferform des Reichsapfels. |
| Hinweise: Der Apfel ist
Sinnbild des Paradiesapfels und damit des Sündenfalls. Jesus nimmt
den Apfel entgegen und überwindet durch seinen Tod die Erbsünde.
Der meist vom Kreuz bekrönte Reichsapfel ist Teil der Insignien christlicher
Herrscher. Er versinnbildlicht den Erdball. Die ersten Darstellungen stammen
aus dem Konstantinopel des 4./5. Jh. In Deutschland findet der Reichsapfel
erst 1191 bei der Kaiserkrönung Heinrichs VI. (1165-1197) Erwähnung.
Hinweis: Das aus Lindenholz geschnitze Gnadenbild von Altötting ist wohl um 1330 am Oberrhein entstanden und kam um 1360 als Geschenk des Zisterzienserkloster Raitenhaslach nach Altötting. Sie war wohl ursprünglich rosa bemalt. Wahrscheinlich ist die schwarze Farbe im Laufe der Jahrhunderte durch Nachdunklung des Holzes und durch den Kerzenrauch in der engen Kapelle entstanden. Manche Historiker glauben auch, dass sie bewußt gefärbt wurden und verweisen auf das Hohe Lied des Salomons aus dem Alten Testament: "Schwarz bin ich, doch schön". Schwarze Madonnen galten im späten Mittelalter als besonders wundertätig. Dies mag seinen Grund auch darin haben, dass die schwarzen Madonnen besonders alt sind und ihnen deshalb eine größere Anzahl von Erhörungen zugeschrieben werden kann. |
| Am Zugang zur Sakristei hängt die Chorglocke, die das akustische Zeichen für den Beginn des Gottesdienstes anzeigen. Es handelt sich um eine kleine Glocke, die mit einem reich bestickten Zugband zum Klingen gebracht wird. Darüber ein Metallkreuz mit drei Querbalken. Die Chorglocken werden geläutet, wenn Priester und Ministranten die Sakristei verlassen und den Chor betreten. |
| Das Kirchenschiff ist ein heller Saalbau mit flacher Decke, auf die eine einfache Felderteilung (Quadrate und Kreise) stuckiert wurde. Wahrscheinlich wurde der Stuck 1714 vom Baumeister Hans Mauerer angebracht, denn für so einfache Stuckarbeiten holte man keinen Spezialisten. In einen der Stuckrahmen ist ein großes Deckenfresko mit dem Titel "Bekehrung des hl. Paulus" gemalt. Auf dem unteren Teil des Bildes fällt Saulus, von einem Lichtstrahl aus dem Himmel getroffen, vom Pferd. Im oberen Teil des Bildes thront Christus -von Engeln umgeben - auf den Wolken. Das Bild wurde 1944 gemalt. Der Maler ist nicht bekannt. |
Die raumhohen, etwa 1,80m breiten Seitenaltäre mit portalartigem Aufbau wurden wohl im 18.Jh erstellt. Sie sind stilistisch und farblich dem Choraltar angepasst. Links und rechts steht je eine Säule mit Kompositkapitell. Auf dem verkröpften Gebälk sind zwei akanthusbekrönte Vasen aufgesetzt. Der Auszug ist mit einem Herzen im geflammten Strahlenkranz bekrönt.
Linker Seitenaltar|
Der linke Altar ist Maria
geweiht, die als Immaculata in den Händen eine Lilie (seit
dem Mittelalter Symbol für Reinheit und Keuschheit)
hält
und mit den Füßen den Kopf der Schlange zertritt. Das Haupt Mariens ist
von einem Sternenkranz umgeben. Zwei Engel halten im unteren Teil ein
brennendes Herz und einen Blumenkranz. Das Bild wurde um 1870 im sog.
Nazarenerstil
gemalt. |
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Im Auszug
ein Bild des hl. Josef mit
dem Jesuskind auf dem Arm. In der Hand hält er die Lilie der Keuschheit.
Auch dieses Bild stammt aus der Zeit um 1870.
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Mittelpunkt des rechten Seitenaltars
ist das Altarblatt, das den Evangelisten
Markus mit einem Löwen zu seinen Füßen zeigt (Öl
auf Leinwand). Der Löwe ist Sinnbild für Markus, weil das Markusevangeliums
mit der Predigt des Johannes in der Wüste, dem Lebensraum des Löwen,
beginnt. |
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| Das Altarblatt dürfte um das Jahr 1720 gemalt worden sein. Darauf deutet das Stifterwappen rechts unten hin. Es ist das Ehewappen des damaligen Hofmarksherrn von Jetzendorf Johann Anton v.Stromer (linkes Wappen) und seiner aus Weichs stammenden Ehefrau Maria Anna Josepha Freiin von Tannberg (rechtes Wappen). Nach Auffassung des früheren Kreisheimatpflegers Angerpointner könnte es sich bei dem Gemälde um ein Hochzeitsgeschenk für die Eheleute gehandelt haben, die 1721 heirateten. Als diese keine Verwendung für das große Gemälde fanden, hätten sie es der Kirche in Aufhausen weitergeschenkt. |
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Im Altarauszug der
hl. Leonhardmit Abtsstab,
der Bibel und den obligatorischen Ketten (1720).
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| ankettete; nach der Reformation wurde er Schutzpatron der Haustiere, weil man die Ketten, mit denen er abgebildet wurde, als Viehketten deutete. In Bayern erreichte die Leonhardsverehrung im 19.Jh ihren Höhepunkt. |
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Hinweis:
Anna war nach apokryphen
Evangelien des 2. bis 6. Jahrhunderts die Mutter von Maria und somit die
Großmutter von Jesus. Ähnlich wie Hanna (1. Samuel 1-2) soll sie erst
nach zwanzigjähriger kinderloser Ehes ihr Kind Maria geboren haben.
Deshalb wird sie in der Kunst als ältere, verheiratete Frau mit Kopftuch
dargestellt. Dass mit der Figurengruppe besonders Anna herausgestellt werden
soll, ist auch daran zu erkennen, dass sie als einzigen einen Heiligenschein
(Nimbus)
trägt. Das Motiv der Anna selbdritt kam erst im 15. Jh. nach Bayern, kurz bevor Papst Sixtus IV. 1481 den Festtag der Anna in den römischen Kalender aufnahm. Die Verehrung Annas als Mutter der Jungfrau Maria erreichte damals ihren Höhepunkt. Die Bezeichnung Anna selbdritt gibt an, dass Anna selbst wiedergegeben ist und dass sie zu dritt sind. Anna, die Mutter Marias, wird meistens als reife Frau dargestellt; häufig mit grün-roter Kleidung, um den Kopf ein Tuch als Zeichen der verheirateten Frau. Meist hat Anna das Jesuskind und Maria auf dem Arm, so wie hier in Aufhausen; manchmal steht Maria zu ihren Füßen. Fast immer wird Maria als Kind oder als junges Mädchen dargestellt. Das Motiv der Anna selbdritt ist ein Sinnbild für die Entwicklung, Kontinuität und Weitergabe des Lebens, für den ewigen Kreislauf der Natur. Die drei Personen Anna, Maria und das Kind umfassen den gesamten Lebenszyklus von Jugend über Reife bis hin zum Alter. Sie beinhalten das Gewesene, das Jetzige und das noch Kommende. In ihnen sind Wandel und Erneuerung angelegt. |
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An der Südwand hängt ein großes Kruzifix aus barocker Zeit mit darunter stehender spätgotischer Madonnenfigur aus der Zeit um 1480.
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Der Patron der Kirche, der hl. Stefan ist noch
in zwei weiteren Darstellungen zu sehen:
| An der Nordseite des Langhauses,
anstelle der alten Kanzel, steht auf einem Podest eine Schnitzfigur des
hl. Stephanus aus dem Jahr
1556 mit der Märtyrerpalme in der linken Hand und einem Buch mit darauf
liegenden Steinen in der Rechten. Die gleichen Attribute hat der Heilige auch auf einem ovalen Bild in den Händen, das in der Nähe der Figur hängt. Dieses um 1800 gemalte Bild soll früher -ungerahmt- bei Wallfahrten mitgetragen worden sein. Erst seit 1944 hängt es eingerahmt an der Kirchenwand. |
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An der Südwand hängt ein Bild der Schmerzensmutter Maria in schildförmigem Rahmen. Vor mehreren Putten im Hintergrund steht Maria im weiten, roten Mantel auf Gewölk. In ihrer Brust steckt ein Schwert; in der Hand hält sie ein großes Tränentuch. |
Das Bild ist eine abgewandelte Kopie nach der Herzogspitalmutter in München. Es dürfte in der 2.Hälfte des 18.Jh gemalt worden sein. |
| Die Kirchenbänke
(2 mal 8 Reihen) haben barocke Wangen. Das
Muster der kunstvoll geschnitzten Kirchenstuhlwangen entspricht dem vieler Kirchenstühle im Dachauer Land. |
Es trat erstmals 1695 in Glonn auf und wurde ab 1717 auch in Ainhofen, Albersbach, Arnbach, Arnzell, Aufhausen, Hilgertshausen, Markt Indersdorf, Ottmarshart, Pasenbach, Pipinsried, Sigmertshausen, Walkertshofen, Weichs, Westerholzhausen und in Westerndorf verwendet. Wenn Sie die Muster vergleichen wollen, klicken Sie hier. .. |
| Hinweis: Schon vom Frühchristentum an bis in die neueste Zeit hinein knieten und saßen die Kirchenbesucher in den Kirchenbänken nach Geschlechtern getrennt. Damit sollte im Gotteshaus eine zu große "sündige" körperliche Nähe zwischen Männern und Frauen verhindert werden. Dies war in allen drei Hauptkonfessionen (Kath., Evang., Orthodox) so. In katholischen Kirchen sitzen gewöhnlich die Männer rechts und die Frauen links. Einen eindeutigen Grund für diese "Seitenwahl" gibt es nicht. Jedenfalls gilt im traditionellen Raumprogramm der Sakralarchitektur die Epistelseite als Männerseite und die Evangelienseite als Frauenseite. Seit dem letzten Konzil gibt es diese Trennung nicht mehr. Viele Pfarrer propagieren sogar das Gegenteil und bitten Familien, zusammenzubleiben. Dennoch sind auf der Frauenseite nur selten Männer zu finden. Weibliche Kirchenbesucher sind insoweit flexibler. Oft wurden auch die die Patrone der Seitenaltäre nach der Geschlechtszugehörigkeit ausgewählt: Seitenaltäre mit Christus oder einem männlichen Heiligen als Patron sind in der Regel rechts, Marienaltäre dagegen links zu finden. So auch hier in Aufhausen. |
| An den Wänden im rückwärtigen Bereich der Kirche hängen die vierzehn Kreuzwegbilder. Es sind Ölbilder auf Leinwand und dürften in der Zeit um 1890 gemalt worden sein. | Hinweis: Seinen Ursprung hat der Kreuzweg übrigens im Brauch der Pilger, bei Wallfahrten nach Jerusalem den Leidensweg Jesu nachzugehen. Wenn Sie mehr über die Entstehung der Kreuzwegstationen und seiner Darstellungen in Kirchen des Landkreises erfahren wollen, klicken Sie hier. . |
| An der letzten Bank steht ein
gut gesicherter Opferstock mit
zwei Schließgurten. Der
Holzsockel ist kunstfertig behauen. Er dürfte aus dem 17.Jh stammen.
In den Kirchen des Landkreises Dachau gibt es viele unterschiedliche, außerordentlich interessante Opferstöcke. Wenn Sie sich dafür interessieren, klicken Sie hier. |
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warensie
sicher nicht bestimmt. Nach Ansicht von Experten ist die Malerei "etwas
derb, aber durchaus qualitätsvoll".
Die Evangelien (z.B. Matt.10,2) nennen die Namen der Zwölf Apostel zu Lebzeiten Jesu: Petrus, Andreas, Jakobus d.Ä, Johannes, Jakobus d.J, Philippus, Bartholomäus, Matthäus, Thomas, Thaddäus, Simon und Judas Ischarioth. Matthias kam nach dem Tod von Judas hinzu; Paulus erhielt die Apostelwürde im Jahr 258 zuerkannt. Das sind zusammen 13 Apostel, die in Aufhausen auch alle dargestellt sind. |
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Apostel
Johanes
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Maria
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Johannes
Baptist
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Matthäus
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Andreas
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Thaddäus
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Barholom
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Philippus
|
Paulus
|
Christus
|
Petrus
|
Simon
Z
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Thomas
|
Matthias
|
Jakob
d.Ä
|
Jakobus
J
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| Die Kirche hat keine Orgel. Auf der Empore steht ein Harmonium, mit dem der Gesang der Gemeinde begleitet wird. |
| Im Erdgeschoss des Turms, in dem früher die Glockenseile hingen, ist jetzt eine kleine Fatimakapelle eingerichtet. Die Muttergottesfigur brachten Pilger aus der Pfarrei Weichs von einer Wallfahrt nach Fatima in Portugal mit. |
Hans Schertl
Quellen
Dr.Martin v.Deutinger, Die
älteren Matrikeln des Bistums Freysing, 1849/50
Mayer-Westermayer, Statistische Beschreibung des Erzbisthums München-Freising,
1880
Theodor
Bitterauf, Die Traditionen des Hochstifts Freising, 1909 (Nr.1205)
Dachauer Nachrichten vom 3./4.9.1966
Heimatbuch des Landkreises und der Stadt Dachau, 1971
Alois Angerpointner, Expertise zum Wappen auf einem Altarblatt, 1983
Max Gruber, Im Amperland tätige Glockengießer, Amperland 1984/2
Anton Landersdorfer, Das Bistum Freising in der bayerischen Visitation des Jahres
1560, 1986
Georg Dehio, Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Bayern IV, 1990
Liebhart/Pölsterl, Die Gemeinden des Landkreises Dachau, Bd 2 der Kulturgeschichte
des Dachauer Landes, 1991
Frau Ambros, Mesnerin, 2002
Heinrich Fitger, Weichs, 2005
Matthias Ligsalz, 2006
Elisabeth Hinterstocker, Vortrag "Geheimnis der Aufhausener Altartafeln",
2007
62 Bilder: Hans Schertl
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7.6.2010