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Apostelleuchter und Apostelkreuze Wenn es in der Kirche richtig etwas zu feiern gibt, dann brennen die 12 Apostelkerzen. Entzündet werden sie in der Regel nur an den Hochfesten, den bedeutenden Tagen des Kirchenjahres, insbesondere am Kirchweihfest. Apostelleuchter und zwölf Kreuze sollten sich an den Wänden jeder Pfarrkirche befinden. Sie erinnern daran, dass wir das Licht des Glaubens von Christus über die Apostel empfangen haben und berufen sind, dieses Licht auch in die Welt hinaus zu tragen. Sie erinnern an das in der Apokalypse (21,14) beschriebene himmlische Jerusalem, dessen Mauern auf zwölf Grundsteinen mit den Namen der zwölf Apostel errichtet sind. Im Galaterbrief bezeichnet Paulus die Apostel auch als „Säulen der christlichen Gemeinde". Daher baute man viele Kirchen so, dass sie von buchstäblich zwölf Säulen getragen werden (siehe Petersberg). |
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Zu den Aposteln im strengen Sinne zählen nur die 12 Jünger Jesu, die symbolisch für die 12 Stämme Israels stehen. Es sind Petrus, Andreas, Jakobus der Ältere, Johannes, Thomas, Jakobus der Jüngere, Philippus, Bartholomäus, Matthäus, Simon, Judas Thaddäus und Matthias. Der Letztere wurde übrigens erst nach dem Verrat und anschließenden Selbstmord des Judas in das Apostelkollegium gewählt. |
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6.11.2003